Oxymoron Ostdeutschland

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Projektdaten:

  • Titel: Oxymoron Ostdeutschland
  • Bündnispartner 1: Stadtarchiv im Ortsteil Stadt Bitterfeld, Markt 07, 06749 Bitterfeld-Wolfen
  • Bündnispartner 2: Stadtbibliothek Bitterfeld-Wolfen, Markt 7, 06749 Bitterfeld-Wolfen
  • Bündnispartner 3: Berufsschulzentrum August von Parseval, Parsevalstraße 2, 06749 Bitterfeld-Wolfen
  • Bündnispartner 4: Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V., Paracelsusstr. 2b, 06114 Halle (Saale)
  • Autorenpate: Aron Boks, Jahrgang 1997, geboren in Wernigerode, ist Slam Poet, Moderator und Autor. Mit seinen Texten bereist er den gesamten deutschsprachigen Raum. Er schreibt für diverse Zeitungen und Magazine und ist Mitbegründer der Band das Zappelnde Tanzorchester.
    2019 erhielt er den Klopstock Förderpreis für Neue Literatur des Landes Sachsen-Anhalt.
  • Zeitraum: 01.10.2021 - 31.10.2021
  • Format: Modul 3 (kurzzeitig)
  • Ort: Bitterfeld-Wolfen
  • Bundesland: Sachsen-Anhalt
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 236


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Presse

  • Folgt

Download des Buchs (PDF)

Für diese Maßnahme ist auf Grund der kurzen Dauer keine Publikation vorgesehen. Texte und Bilder des Projektes finden Sie weiter unten.

 

Projektbeschreibung

Ein Oxymoron ist eine Zusammenstellung zweier sich widersprechender Begriffe in einem Kompositum oder in einer rhetorischen Figur (z. B. bittersüß, eile mit Weile.) Ist das Wort Ostdeutschland im Jahr 2021 so ein Oxymoron? Wie wirken sich Ost-Eindrücke auf die kreative Wahrnehmung junger Menschen 31 Jahre nach der Wiedervereinigung aus? Welches sprachliche Potenzial ergibt sich im Spannungsfeld aus Prägung und Exploration?

Ausdruck ist ein unumgängliches Mittel der Emanzipation, um sich freizumachen von erlernten Floskeln, Wortwendungen und Glaubenssätzen. Schreiben ist eine Werkzeugkiste, mit der die vielschichtigsten Wortwerke geschaffen werden können. Poetry Slam bietet einen Raum dafür. Es handelt sich dabei um einen modernen Dichter:innenwettstreit. Ein Format, schreibenden Menschen eine Bühne gibt, Texte vor Publikum vortragen lässt. Demnach stellt dieses Format eine Perspektive gehört zu werden.

In erster Linie soll ein Poetry Slam Workshop Zugang zum kreativen Schreiben gewähren. Wie das aussehen wird, ist ein Schritt der erst im Nachhinein überlegt werden kann und vielleicht auch sollte, um möglichst viel kreativen Spielraum offen zu halten. Dennoch gewährt das Format “Poetry Slam” möglichst viel von diesen Spielräumen.

Der mit dem Projekt geplante Poetry Slam Workshop hat demzufolge - neben der Möglichkeit am eigenen Ausdruck und dem kreativen Umgang mit Sprache zu arbeiten um nach Themen zu suchen, die die Teilnehmer:innen bewegen und somit auch etwas über sich und ihre Umwelt herauszufinden - die Aufgabe, das Geschriebene und Gemeinte zu präsentieren, Feedback zu bekommen, gehört zu werden.

Der Workshop “Oxymoron Ostdeutschland” soll die Teilnehmenden dazu befähigen, Widersprüche aufs Papier zu bringen, Diskussionen zu befeuern, Auseinandersetzung mit dem Selbst und der Umwelt zu ermöglichen. Und vor allem soll er Sichtweisen von jenen Menschen aufzeigen, die in dieses mit verstaubter Vergangenheit bedeckte Gebiet hineingeboren, zugezogen oder geflüchtet sind. Vielleicht wird dieser Staub schon gar nicht mehr als Staub gesehen, sondern als Nährboden, vielleicht sogar als Bühne.

 

Bilder

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Texte der Autorenpatenschaft Nr. 236

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