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Projektdaten:

  • Titel: Schreiben & Sprechen: Die Welt um uns herum und die Welt in uns erschließen 
  • Bündnispartner 1: Jahn Realschule, Überkinger Str. 48, 70372 Stuttgart
  • Bündnispartner 2: Kulturkabinett e.V. (Kkt), Kissinger Straße 66a,70372 Stuttgart
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis Baden-Württemberg e.V., Heugasse 13, 73728 Esslingen
  • Autorenpate: Ramon Schmid ist studierter Kommunikationspädagoge, Autor, Sprecher und Musiker. Ramon Schmid ist stets auf der Suche nach Ausdruck: Ob im Diskurs gesellschaftlicher Themen in Form von Rap, dem Verfassen von Texten für Poetry Slams, Lesebühnen und Auftragsarbeiten, oder der Arbeit als Sprecher/ Kommunikationspädagoge, stets geht es in seinem kreativen Schaffen um die Auseinandersetzung mit dem Selbst, mit dem Außen und der Welt als solches. Die Zielgruppe des Projektes entspricht der Zielgruppe, mit der Ramon Schmid bevorzugt arbeitet. Im Rahmen von Schulungen im kreativen Schreiben & Poetry Slam haben bisher etwa 200 Lesungen und Workshops in Schulen, Jugendhäusern, und sozialen Einrichtungen mit ihm stattgefunden.
  • Zeitraum: 01.11.2022 - 30.11.2022
  • Format: Modul 3 (kurzzeitig)
  • Ort: Stuttgart
  • Bundesland: Baden-Württemberg
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 434


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Download des Buchs (PDF)

Für diese Maßnahme ist auf Grund der kurzen Dauer keine Publikation vorgesehen. Texte und Bilder des Projektes findet ihr weiter unten.

 

Projektbeschreibung

Die Sprache - Lesen, Schreiben und Sprechen - ist die Basis für unsere Entwicklung als Menschen, als Gesellschaft. Doch wie sprechen wir heute, wie erfahren wir die gesprochenen Worte, die gehörten und gelesenen? Bekommen wir sie mit?

Wir möchten einladen in die Welt der Sprache, die uns einen Zugang zu uns, unserer Kultur, zu wirklicher Begegnung schafft. Eine Welt, die uns ein Refugium aus dem Stress und Trubel des Alltags ermöglicht. Eine Welt für Imagination und Vorstellungskraft. Eine Welt, die uns eine Auszeit vom medialen Dauerbeschuss schenkt. Eine Welt für Millionen andere Leben und Orte, in die wir uns hineinbegeben können. Eine Welt, die uns (nicht nur sprachlich) wachsen lässt.

Dieses Projekt soll einen Zugang zu Literatur schaffen und noch viel mehr als nur das: Es soll eine Hilfe sein, diesen Weg – den Weg des Ausdrucks und des Erschaffens eigener Welten – zu gehen. Wenn wir schreiben, Geschichten erzählen – unsere erlebten oder erdachten Geschichten – dann setzen wir uns auseinander mit uns, unseren Werten und der Außenwelt.

Diese Auseinandersetzung mit uns und unserem „Außen“ kann uns das Gefühl geben, gehört zu werden. In jedem Fall gibt sie uns Ausdruck und eine Stimme.

Aber wie kann ich meine eigenen Gedanken zu Papier bringen? Wie entwickle ich Bilder, Figuren, Konflikte? Und wie kann ich meine eigenen Erfahrungen und Wünsche in eine Form bringen, die sich in Wort und Schrift vermittelt? Und schließlich – wie kann ein Text lebendig werden durch unsere eigene Stimme, wenn wir ihn sprechen?

Wenn Literatur eine Welt ist und das Schreiben eine Auseinandersetzung mit sich und der Außenwelt, dann ist das Sprechen die Eigenermächtigung. Der Weg der Auseinandersetzung hin zum Diskurs. Jenen Dreiklang des Lesens, Schreibens, Sprechens – oder: des Erspähens einer Welt, der Auseinandersetzung mit dieser, und dem Diskurs über eben jene Welt mit anderen – soll dieses Projekt gewährleisten.

„Die Augen sind das Tor zur Seele“, sagt man gemeinhin. Unsere Stimme ist das Tor in die Welt. Wenn wir sprechen, so muten wir uns zu, uns selbst und den anderen. Und dieses Zumuten, dieses in Kontakt gehen statt in innere Isolation ist überlebensnotwendig. Gerade in Pandemiezeiten haben wir bemerkt wie wichtig Kontakt und Austausch ist, und gleichzeitig erfahren müssen, wie schwer es manchmal ist, das eigene Gefühl oder die eigene Haltung in Worte zu kleiden.

Mit Körperübungen aus der Kommunikationspädagogik erarbeiten wir etwa, wie man sich abgrenzen oder hinwenden und wie man die für sich notwendigen Persönlichkeitsräume überhaupt definieren kann. Mit Übungen aus dem Schauspiel arbeiten wir an Imagination und bildlicher Sprache, lassen die in den Texten erschaffenen Bilder für die Zuschauer*innen lebendig werden. Schreibübungen, die nicht nur sprachliche Mittel erschließen, sondern vor allem die Auseinandersetzung mit sich und der Welt, helfen den Schüler*innen bei der Suche nach ihren Themen.

Und schließlich wird mithilfe von Lehren aus dem Storytelling beleuchtet, wie wir Geschichten erzählen können, vielfältig in der Dynamik und durchlässig im Körperanschluss.

Lesen, Schreiben, Sprechen – Von einer Welt des Eindrucks zum Ausdruck, und schließlich mit unseren Worten und unserer Stimme wieder hinein in die Welt, in Form von kreativem Diskurs.

 

Bilder

Für diese Autorenpatenschaft liegt uns leider kein digitales Bildmaterial vor.

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 434


Liebe interessierte Besucher, so gerne wir euch hier ein paar Texte zu der Autorenpatenschaft zeigen würden, ist dies leider nicht möglich.

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