Mondscheinspatz und Wolkengrille

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Projektdaten:

  • Titel: Mondscheinspatz und Wolkengrille
  • Bündnispartner 1: oskar. Das Begegnungszentrum in der Gartenstadt Drewitz, Oskar-Meßter-Straße 4-6, 14480 Potsdam
  • Bündnispartner 2: Zweigbibliothek Am Stern der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Johannes-Kepler-Platz 1, 14480 Potsdam
  • Bündnispartner 3:Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Brandenburg e.V., Fliederweg 1 e, 15344 Strausberg
  • Autorenpatin: Marikka Pfeiffer ist in Berlin aufgewachsen, hat dort Musikpädagogik und Geschichte studiert und arbeitete mit Kindern und Jugendlichen. Sie spielte mit ihnen Theater, drehte Filme und komponierte Lieder. Heute ist sie freie Autorin und Dozentin für Kreatives Schreiben. Mit dem Projekt der SLB Potsdam „Wie kommt das W in den Baum?“ erhielt sie 2017 den Deutschen Lesepreis. Im Herbst 2018 erscheinen die ersten beiden Bände ihrer neuen Kinderbuchreihe im Rowohlt Verlag.
  • Zeitraum: 01.01.2018 - 31.12.2018
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Potsdam
  • Bundesland: Brandenburg
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 63


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 63

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 63

 

Projektbeschreibung

Literarische Texte schaffen und offerieren aus Wörtern gebildete Welten. Doch bedarf es Lesefertigkeiten und Verständnisfähigkeiten, um sich diesen Welten öffnen zu können, sie sich anzueignen und – im besten Fall – selber dahin zu gelangen, neue Welten zu kreieren. Die Autorin Marikka Pfeiffer hat im Rahmen vieler Literaturprojekte und Schreibkurse profunde Erfahrungen darin gesammelt, besonders auch Kinder und Jugendliche zum Lesen von Büchern und Schreiben eigener Texte zu (ver)führen, für die diese Welten zuvor völlig ‚aus der Welt‘ lagen. An der Schule, aus der sich der Teilnehmerkreis rekrutiert, und im Begegnungszentrum oskar, das als Veranstaltungsort zur Verfügung steht, ist sie bereits bekannt.

An der Seite der Autorin werden die Teilnehmenden methodisch vielfältige Zugänge zum Lesen erfahren und sich ebenfalls dichtend, erzählend und schreibend ausprobieren. Um ihren Erfahrungsschatz zu erweitern und ihre Fantasie zu beflügeln, sind Ausflüge und Begegnungen mit noch anderen literaturaffinen (Fach-)Kräften eingeplant. Motivation und Ergebnis zugleich ist ein Buch, das Autorin und Kinder gemeinsam herausgeben.

 

Bilder

Fotos: Anna Biedermann

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 63


Mein Eispuma wohnt am Nordpol. Er ist zwanzig Jahre alt und wohnt dort mit seiner Familie. Sein Lieblingsessen ist Fisch, und seine Lieblingsfarbe ist blau.
Eines Tages hat mein Eispuma ein altes Haus gefunden. Darin wohnt ein alter Mann mit zwei Kindern, einem Jungen und einem Mädchen. Sofort hatten die Kinder Angst vor dem Eispuma. Da war der Eispuma traurig.
An einem anderen Tag hatte er ein Problem. Ihm war ganz kalt, und dann hat er ein Iglu gebaut. So war ihm warm. Dann hat er ein Feuer gemacht und verwandelte sich in einen Puma.

Victory Imasuen, 8


Hallo, ich heiße Pico und bin ein Plätzchenhund. Meine Hundeart heißt Bello.

Leonhard Hoffmann, 8


Die Eislöwin heißt Eisig. Sie ist zwanzig Jahre alt und wohnt bei Santa Claus in einer Eislöwenvilla. Die Villa ist voller Eis, und sie spielt gern damit.
Eisig hatte viele Freunde, aber sie wäre gerne mit dem Schokohasen befreundet. Eisig hatte am zweiten April Geburtstag. Und Eisig hatte ein Problem: Ihre Mutter war schon sehr alt.

Alicia Böhm, 11


Es ist schwarz und leuchtet ein bisschen. Es kam vom Weltraum und zog in den Dschungel. Es isst gern Fleisch und hat fünf Ecken.

(Sternenpanther)

Celine Bunde, 10


Er ist hell und klein. Er macht keine Geräusche. Er lebt in der Dunkelheit.

(Lichthamster)

Mika Geschke, 11


Mein Lieblingsstift ging zum grünen Blumentopf und fragte: „Du hast so eine schöne Farbe. Kannst du mir ein bisschen abgeben?“
Doch der Blumentopf lachte nur.
Da ging der Stift zum Krokus und fragte: „Willst du mir ein bisschen Farbe abgeben?“
Der Krokus sagte: „Du kannst die Farbe haben.“
Und so kam mein Liebling zur Farbe.

Nelly Bormann, 9


Wer sitzt wo bei Regenwetter? - nach Georg Bydlinski

Die Schnecke sitzt unter der Decke.
Der Koala sitzt in der Sahara.
Der Fisch sitzt unter`m Tisch.

Paul Erik Kneis, 9


Der Hase sitzt in einer Vase.
Der Wurm sitzt im Turm.
Dumme Schweine sitzen auf der Hundeleine.

Nelly Bormann, 9


Der Affe sitzt auf der Giraffe.
Das Pferd sitzt auf dem Herd.
Der Gans sitzt beim Hans.
Der Hai sitzt im Brei.
Der Fisch sitzt am Tisch.
Das Schwein sitzt am Rhein.

Alina Rieck, 9


Nicht fertig werden – nach Rose Ausländer

Meine Familie zu lieben,
meine Haustiere zu lieben,
Im Bett zu liegen,
In Mathe besser zu werden,
meinen Kater zu lieben.

Xenia Romina Müller, 10


Eigene Gedichte

Mein Auto
hat ein Fenster.
Der Wind
pustet die Traurigkeit
und den Staub
weg.

Mika Geschke, 11


Es war einmal ein Mann, der lebte in einem bunten Haus. Aber er selbst war ganz weiß und wollte auch so bunt sein, wie sein Haus. Darum ging er ins Farbenland und machte sich bunt. Aber er dachte: „Nur Farben sind langweilig“ und sagte zu sich: „Ich möchte noch Muster haben.“
So wanderte er tagelang, bis er ins Musterland kam. Doch am Tor stand ein Wächter und ließ ihn nicht durch. Aber er überlistete den Wächter. Er bot ihm Geld an, aber das Geld war nicht echt. So kriegte er Muster und als er Zuhause ankam, hatte sein Haus plötzlich auch Muster.

Paul Erik Kneis, 9

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