Tierisch geistreich

parallax background
 

Projektdaten:

  • Titel: Tierisch geistreich
  • Bündnispartner 1: Ganztagsschule St. Pauli, Friedrichstraße 55, 20359 Hamburg
  • Bündnispartner 2: Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Hamburg e. V., Heinrich-Heine-Weg 34, 21029 Hamburg
  • Autorenpatin: Inga Marie Ramcke ist Kinderbuchautorin und vermittelt Wissenschaft auf einem besonderen Weg: mit und über Handpuppen und Storytelling. Hierzu schreibt sie auch ihre Doktorarbeit an der Europauniversität Flensburg. Nebenbei arbeitet sie in Hamburg als Stadtführerin. Im Moment ist sie mit ihrer Dugong-Handpuppe mit dem Projekt "Plötzlich Wissen!" zum Thema Meere und Ozeane unterwegs. Ihr erstes Buch, der "Reiseführer für Tiere", erzählt spielerisch von Tiermigration und der dahintersteckenden Wissenschaft. Die tierischen Reiserouten sind im Folio Verlag erschienen.
  • Zeitraum: 01.01.2020 - 31.12.2020
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Hamburg
  • Bundesland: Hamburg
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 212


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 212

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 212

 

Projektbeschreibung

Inhaltlich beschäftigt sich der Jahresworkshop mit dem Thema Monster und Geister. Wir gehen gemeinsam auf Entdeckungsreise in unserer Umgebung und erforschen den Geist von Orten und die (tierischen) Monster, die dort Leben. Gemeinsam mit den Künstlern vom Forschungstheater „Fundus Theater“ gehen wir in Monster-Workshops den Geistern und Monstern in der Umgebung der Schule und der Zentralbibliothek auf die Spur. Die Workshops ermöglichen den Kindern einen neuen Zugang zu ihrer Umwelt und haben Performance-Charakter, die die Kinder selbst gestalten. Die gemachten Erfahrungen bieten Impulse für Texte unterschiedlicher Art und fließen in unser gemeinsames Buch mit dem Titel „Tierisch geistreich“ ein. Mit dem Kooperationspartner „Bücherhallen“ Hamburg nutzen wir einen Ort, an dem sich Geister, Monster und Bücher verbinden. Die Bücherhalle wird zum Spieltort der Kinder-Performance. Gleichsam ist ein Besuch der Stadtteilbibliothek geplant, an der die Kinder erfahren, wie sie das Geister und Monsterthema selbst weiter recherchieren können, um neue Ideen für ihre eigenen Texte zu erhalten.

Eigene Monster und und Tiere-Geister entstehen aus der Inspiration durch die Erforschung der Geisterwelten (z.T. unter Anleitung des Forschungstheaters), die sich auch auf die Schule und ihre Umgebung erstreckt. Es ist geplant die Erlebnisse und Ideen in verschiedene Textarten zu übersetzen, so dass die Kinder die für sie jeweils angenehmste Form wählen können: Dialoge, Kurzgeschichten, Comics, Reime, Interviews, kurze Theaterszenen etc. Dazu etablieren wir Workshop-Rituale und geben eine Struktur vor, in der sich die Recherche-, Kreativ- und Schreibarbeit bewegt.

 

Bilder

Für diese Autorenpatenschaft liegt uns leider kein digitales Bildmaterial vor. Schauen Sie doch mal in das entstandene Buch!

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 212


Liebe interessierte Besucher*innen, viele der Texte, die in dieser Autorenpatenschaft entstanden sind, können Sie auf der projekteigenen Website nachlesen. Schauen Sie doch mal hier vorbei!

Geschichte zur Nessie-Karte
Ich war mit Opa picknicken an einem Bach, als ich plötzlich
ein von Elfen bewachtes Erdloch sah. Ich musste schwören,
dass ich niemandem von diesem geheimen Zugang erzähle.
Sie gaben mir einen Zaubertrank, der mich schrumpfen ließ.
Ich ging die Treppe hinunter in die Welt der Wunder und traf
mein Powertier Eisub, die Robbe, und Nessie.

Plötzlich begann das Erdloch sich zu schließen. Ich flitzte
die Treppe hoch, doch es war zu spät: Ich war gefangen. Von
nun an begann mein neues Leben …

Pia-Sue, 8 Jahre

Auf den Spuren des Monster-Publikums mit Bente
Name und Alter des Forschers: Bente, 8 Jahre
Name der Monster-Maschine: Mugi
Mugi hat vier Augen und eine besondere Spezialausstattung:
Er kann durch Sachen durchsehen.
Falls es mal schwierig wird, gibt es einen Zauberspruch,
der bei der Suche hilft: Wanamaliba!
Protokoll der Monstersuche:
Startzeit: 10 Sekunden, Start-Ort: draußen bei sonnigem
Wetter. Die Maschine hat mich an keinen Zwischenstopp geführt
und ich musste sie 60 × bis zum Ziel benutzen.
Fundort: drinnen im Schatten eines Baumes, Fundzeit: ein
bis vier Stunden.
Gefunden wurden 10.000 Monster, unter anderem ein
Blubbermonster, ein Baummonster, ein Kuschelmonster, ein
Wandplakatmonster und ein Allesmonster, wie hier auf der
Zeichnung zu sehen:
(Video-Transkription) Blubbermonster gibt es in einer lieben
und bösen Form. Die liebe Form kann Wasser erschaffen
und damit andere Monster füttern und die böse Form
kann nur Wasser klauen. Es gibt auch verschiedene Arten
von Baummonstern, sie können so oder so oder auch ganz
verschieden aussehen. Liebe Baummonster können Bäume
erschaffen und böse können sie nur zerstören oder sie in
Luft auflösen. Es gibt auch Kuschelmonster, die können
ganz verschiedene Sachen und sie können auch ganz anders
aussehen als auf dem Bild. Es gibt liebe Kuschelmonster,
die können sich in Kissen verwandeln und mit Menschen
kuscheln und sie können Kissen erschaffen. Böse Kuschelmonster
können Kissen kaputtmachen und liebe Kuschelmonster
zerstören.
Und dann gibt es auch noch Wandplakatmonster, die können
so und so aussehen. Es gibt liebe, die können Wände und
Plakate erschaffen, sie können sozusagen ein Haus bauen nur
aus Wand und da drinnen Plakate machen, und es gibt böse,
die machen Wände und Plakate kaputt. Dann gibt es noch
Allesmonster, die können einfach alles: Alles, was die bösen
Monster können und alles, was die lieben Monster können.
Manche dieser Monster wollen entdeckt werden, manche
nicht. Ein Monster war schon mal Teil eines Publikums, und
zwar im Wolkenland. Es hat ihm nicht gefallen, weil es ein
böses Erdmonster war. Es kann nicht im Publikum sitzen,
weil man im Wolkenland nicht sitzen kann. Wenn man den
Zauberspruch aufsagt, hat es vielleicht Lust, in unserem Publikum
zu sitzen.

Bente, 8 Jahre

Katots Apfelstrudel
Zutaten:
2 Bananen, 1 Apfel, 2 Kokosnüsse, eine kleine Schüssel voll
Baumrinde vom Konfettibaum, ein Spinnennetz mit Glitzerfäden
Zubereitung:
Erst die Bananen schälen und den Apfel klein schneiden. Andere
Powertiere einladen zum Knacken der zwei Kokosnüsse.
Bananen, Apfel und Fruchtfleisch der Kokosnüsse in einer
Schüssel mit den Pfoten klein matschen.
Die Milch der Kokosnüsse zu der Baumrinde gießen und verrühren.
Dann ein bis zwei Stunden trocknen lassen. Dann ist
der Teig fertig. Nun wird der Teig ausgerollt (Katot macht das
mit seinem Schwanz). Dann kommt der Bananenmatsch auf
den Teig. Jetzt wird der Teig zusammengerollt. Zum Schluss
wird das Spinnennetz darum gewickelt. Guten Appetit!

Jonna, 9 Jahre

parallax background
Wir haben ihr Interesse geweckt?

Werden Sie
Unterstützer

Wir freuen uns immer über hilfreiche Unterstützung, die es uns ermöglicht unsere Projekte fortzusetzen. Wenn Sie also Unterstützer werden wollen, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme freuen.