Ich. Du. Wir.

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Projektdaten:

  • Titel: Ich. Du. Wir.
  • Bündnispartner 1: KulturLeben, Ferdinandstraße 5, 61348 Bad Homburg v.d.H.
  • Bündnispartner 2: Landgräfliche Stiftung von 1721, Bommersheimer Weg 59, 61348 Bad Homburg v.d.H.
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Hessen e.V., Turmstr. 4, 35578 Wetzlar
  • Autorenpatin: Ursula Flacke hat Geschichte, Germanistik und Theaterwissenschaft studiert und ebenfalls ein Studium an der Theater- und Filmfakultät in Berlin absolviert. Sie selbst stand als Kabarettistin und Schauspielerin in vielen Produktionen auf der Bühne (Alte Oper Frankfurt, Frankfurter Festwochen, Berliner Festwochen, Theater des Westens, Berlin u.a.) und war auch im Fernsehen in zahlreichen Produktionen zu sehen. (z.B. in Spielfilmen, Satiresendungen oder auch im Theaterkanal des ZDF). Als Schriftstellerin sind über 60 Bücher veröffentlicht, die teilweise weltweit publiziert wurden. Als Drehbuchautorin hat sie u.a. für die „Sendung mit der Maus“, „Schloss Einstein“ (über 50 Drehbücher und Outlines) geschrieben und auch Hörfunkproduktionen verfasst. Ebenfalls hat sie Theaterstücke und Musicals geschrieben, die von Jugendlichen auf die Bühne gebracht wurden. (U.a. Deutsches Theater in Göttingen) Seit Jahren leitet sie Schreibwerkstätten, auch in anderen Ländern und arbeitete für das Palliativteam für ein Schreibprojekt „Rucksackgeschichten – Der schönste Tag in meinem Leben“. Dieses Projekt richtet sich an betroffene Kinder und Jugendliche. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen: Der Österreichische Jugendbuchpreis, der Goldene Spatz, der Deutsche Kulturförderpreis, Mummy Award, Renate-Chotjewitz-Förderpreis u.a.
  • Zeitraum: 01.01.2021 - 31.12.2021
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Bad Homburg v.d.H.
  • Bundesland: Hessen
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 245


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 245

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 245

 

Projektbeschreibung

Das Thema lautet: „Ich. Du. Wir.“, eine spannende Möglichkeit, sich selbst näher zu entdecken. Im „Ich“ verdrängte Ängste, Vorlieben und Sehnsüchte in Geschichten zu verpacken und zu sich selbst auf die Reise zu gehen. Traumata könnten vielleicht in Fabeln und Parabeln auf Tiere oder in Fantasy-Welten projiziert werden. Da ja auch täglich Gespräche mit Heilpädagogen etc. durchgeführt werden, könnten wir bestimmte Themen in Geschichten umsetzen, um im „Schlussakkord“ die Liebe zum Leben und die Freude und Neugierde auf die Zukunft in Geschichten bewusst werden zu lassen.

Im „Du“ spiegeln wir uns. Ob in einem richtigen Spiegel oder in einem anderen Menschen. Was wird von Freunden erwartet? Unterwerfe ich mich unter eine Erwartungshaltung? Wie gehe ich mit Respekt um? Was bin ich bereit, einem anderen zu geben? Themen wie Superman, Germany‘s next Topmodel etc. werden angesprochen. Können sie Vorbilder sein? Inwieweit gebe ich mich selbst auf, um mich einem Vorbild zu unterwerfen? Was für Vorbilder brauchen wir?

Im „Wir“ wird das Miteinander in Gruppen angesprochen. Hier spielt der Gruppenzwang eine wichtige Rolle, das Mitmachen bei Mobbing-Attacken, die sicherlich jedes Kind aus diesem Kreis schon als „Opfer“ erlebt haben. Aber auch der Zusammenhalt, die Basis, miteinander umgehen zu können, zu lernen, sich in einer Art und Weise so zu artikulieren, dass die anderen uns verstehen wird angesprochen. Auch hier gibt es Unmengen von Möglichkeiten, die Erzählung in die Fantasy-Ebene, in die Tierwelt oder in Parabeln zu transferieren und das Gedankengut aus anderen Kulturen mit einfließen zu lassen.

 

Bilder

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 245


Multimillionär-Reichtum

Wenn ich Multimillionär wäre, dann würde ich meiner Familie und Freunden helfen. Ich würde auch den armen Ländern helfen, die kein Essen und Trinken haben. Ich würde gerne arme Menschen unterstützen, indem ich Grundstücke kaufe, auf denen sie Getreide, Obst und Gemüse anpflanzen können. Außerdem würde ich riesige Brunnen für die Wasserversorgung bauen, damit durch Leitungen zu jeder Straße, zu jedem Haus Wasser fließen kann.
Dort möchte ich Schulen für die Kinder bauen, Krankenhäuser und Arztzentren. Dann würde ich eine große Firma gründen, die mit meinem eigenen Geld den Ländern Hilfe leistet, die es benötigen. Ich möchte Obdachlosenorganisationen helfen und arme Menschen mit neuer Technologie, Strom und Medien unterstützen, damit sie immer mehr unabhängig werden.
Ganz egal, ob Menschen weiß, schwarz oder rot sind, ob sie behindert sind oder nicht, ob sie schön oder hässlich sind, ob sie dick, dünn, groß oder klein sind, ich möchte, dass alle Menschen die gleichen Rechte und Pflichten haben und gewaltfrei und respektvoll miteinander und mit Natur und Tieren umgehen.

Bill


Trommeln

Der Regen trommelt
Der Gorilla trommelt
Die Hände trommeln
Der Herzschlag trommelt
Ich lebe

Margherita


Die blutenden Bilder

Tommy verabschiedet sich von seinem Hund, bevor er in die Schule geht. Er streichelt ihm am Kopf und krault ihm hinter den Ohren.
„Bis heute Mittag. Ich freue ich auf dich“, sagt Tommy, nimmt einen Toast und sagt zu seiner Mutter: „Bis später. Ich esse das unterwegs.“ Dann verlässt er das Haus.

In der Schule angekommen, beginnt die erste Stunde mit Matheunterricht. Alles ist o.k. Aber in der 5. Stunde klingelt sein Handy.
„Ich glaube, es ist was Wichtiges. Meine Mutter ruft an“, sagt Tommy. Der Lehrer erlaubt, dass er draußen telefonieren darf.
„Was ist denn, Mama. Ist alles o.k.?“
„Ich muss dir leider sagen, dass unser Hund Buffy… gestorben ist. Du weißt, er war schon alt, und sein Herz war nicht mehr so stark. Er hat nicht gelitten, er ist einfach nur eingeschlafen.“
Tommy weint und fragte den Lehrer, ob er nach Hause gehen darf.
Der Lehrer fragt: „Was hast du? Warum weinst du?“
Tommy erzählt die traurige Geschichte von seinem Hund, und dann darf er nach Hause gehen.

Tommy weint und weint und kann die Trauer nicht überwinden. Buffy wird im Garten unter einem Apfelbaum begraben. Tommys Schmerz ist so groß, dass er weint und weint, bis ihm eines Tages Blut aus dem Auge läuft, immer dann, wenn das Bild von Buffy vor seinem Auge erscheint.

Marc

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