Ich fabuliere… also bin ich. Fantastische Geschichten und Gedichte

 

Projektdaten:

  • Titel/Thema: Ich fabuliere... also bin ich. Fantastische Geschichten und Gedichte
  • Bündnispartner 1: Jugendpflege, Magistrat der Stadt Florstadt, Freiherr-vom-Stein-Str.1, 61197 Florstadt
  • Bündnispartner 2: Mediathek/Bibliothek im Bürgerhaus Stammheim, Hainbachstr. 1, 61197 Florstadt
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Hessen e.V., Vorm Bornplatz 5, 35606 Solms
  • Autorenpate: Sylvia Schopf ist Schriftstellerin * Schauspielerin * Journalistin * Reisende - studierte Erziehungswissenschaften, Kunst und Theologie, machte eine Schauspielausbildung und gründete das mobile Krick-Krack-Theater, mit dem sie viele Jahre auf Tournee war. Hinzu kam das Schreiben für verschiedene Medien. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher für Kinder, Kriminalromane für Erwachsene sowie Sachbücher zum Theaterspielen. Als Rundfunkautorin ist sie für verschiedene Sender tätig (DeutschlandRadio Kultur, Bayrischer Rundfunk, WDR u.a.); eine Zeitlang hat sie auch fürs Fernsehen gearbeitet. Ihre Bücher präsentiert sie als interaktive, multimediale Lese-Erzählprogramme. Außerdem leitet sie Fort- und Weiterbildungen zum Thema „Sprache - spielerisch“ - „Fantasie beflügeln“ - „Zum Lesen verführen“ und macht seit vielen Jahren Werkstätten mit Kindern sowohl im Bereich Schreiben/Geschichten-Erfinden, als auch zum Theaterspielen und Radiomachen.
  • Zeitraum: 01.01.2018 - 31.12.2018
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Florstadt
  • Bundesland: Hessen
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 74


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Presse

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 74

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 74

 

Projektbeschreibung

Mir fällt nix ein!

Kinder wachsen heute in einer Umgebung auf, die durch vorgefertige Bilder und Geschichten geprägt ist. Um so wichtiger ist es, eigene Vorstellungen und Assoziationen (wieder) zu wecken, sensibel zu machen für die eigene Umgebung, den und die anderen; Lust zu machen auf das Abenteuer Sprache & Sprechen sowie die Freude am eigenen Fabulieren zu fördern und damit langfristig auch neugierig zu machen auf Geschichten/auf Bücher.

Aller Anfang ... ?! Ist gar nicht so schwer. Machen wir uns sinnenfroh - sinnenreich - sinnvoll auf Erkundungstour, denn unsere Umgebung steckt voller Ideen, Anregungen und Geschichten! Sie wollen nur entdeckt und dann erzählt bzw. aufgeschrieben, zu Texten/Geschichten/Gedichten verarbeitet werden. Also: Augen auf! Ohren auf! Schnuppern- schauen – lauschen – tasten!

Wir sind als Schreibdetektive und Fabulierkommissare in Aktion und lassen uns bei Exkursionen in die nähere Umgebung – passend zum Thema „Tierisch“ und „Gruselig“ – in einem Tierpark und auf einer Burg inspirieren. Kaum zu glauben, was zum Beispiel im Tierreich so alles los ist! Wenn sich Hecht und Specht unterhalten, Acht Ameisen an Autobahnen angeln, bärige Bären ihre Vorliebe für Erd-Bären entdecken. Und was ist eigentlich ein Nasobem? Machen wir uns unseren eigenen Reim darauf, erkunden spielerisch Sprache, stellen Worte auf den Kopf und erfinden verrückte, fantastische Gedichte und Geschichten, die auch in Bilder umgesetzt werden.

Für die Abschlusspräsentation der eigenen Texte werden kreative Formen erprobt, das geschriebene Wort lebendig werden zu lassen.

 

Bilder

Fotos: Gerti Kuhl

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 74


Das Gruselhaus

Es ist 12 Uhr nachts im Wald. Der Wind heult und es gewittert. Am Himmel ist ein Mond zu sehen. Der ist ganz blutorange. In der Mitte des Waldes liegt ein Haus umgeben von dichten Bäumen. Das Haus sieht sehr gruselig aus. Es ist von Spinnennetzen umgeben. Mäuse laufen um das Haus herum.

In diesem Haus wohnt eine Familie mit einem Kind. Der Mond gibt einen Strahl auf das Haus. Das sieht ein Geist, der gerade über den Mond fliegt. Er denkt: „Da muss ich jetzt mal hin!“

Neugierig fliegt er zu dem Haus. Dann versucht er die Tür aufzumachen. Aber es klappt nicht. Sie ist abgeschlossen. Er fliegt um das Haus und guckt, ob ein Fenster offen ist. Und tatsächlich! Im Dach ist ein Fenster offen.

Der Geist fliegt durch das Fenster ins Haus und landet auf dem Dachboden. Dort sieht er erst einmal nichts, weil dort so viele Spinnweben sind. Dann sieht er kleines Licht in einer Ecke. Dort fliegt er hin. Und da ist eine Tür. Er macht sie auf und sie quietscht wie eine Quietscheente. Das erschreckt den Geist. Plötzlich geht die Tür auf und die Mutter steht da in ihrem Nachthemd. Sie ist aufgewacht, weil sie ein Knacksen gehört hat. Sie sieht den Geist und erschreckt sich. Sie wird ganz blass im Gesicht. „Wer bist du? Was machst du da?“, ruft sie.
„Nichts“, antwortet der Geist. „Und was machst du hier?“
Die Mutter antwortet: „Das hier ist MEIN Haus.“ Dann hat sie eine Idee. Sie holt den Staubsauger aus dem Keller, schleppt ihn auf den Dachboden und schaltet ihn an. Der Geist erschreckt sich und haut sofort ab.

Die Mutter ist froh und geht wieder schlafen.

Alina Jolin

Der kleine Geist HARABARABAS

Der kleine Geist HARABARABAS ist SEHR krank. Ihm geht es wirklich schlecht. Die Mutter hat gesagt, dass er einen Tee trinken soll. Das tut der kleine Geist auch. Er trank einen Tee, doch das half nichts. Dem Geist ging es immer noch schlecht. Er fragte die Mutter, ob sie vielleicht den Geister-Arzt anrufen könnte. Das tat die Mutter. Sie sagte, dass der Arzt morgen kommt. Der Geist sagte noch danke und schlief ein.

Am nächsten Tag kam wie versprochen der Geister Arzt und untersuchte den kleinen Geist HARABARABAS. Der Arzt sagte, dass er nur ein bisschen Fieber hätte. Er sagte auch noch, dass der kleine Geist nur das essen soll, was er essen will.

Die Mutter sagte gleich, dass er sich was aussuchen soll und der kleine Geist sagte, dass er Mäuse Auflauf und SPINNEN Quark haben möchte. Am nächsten Tag ging es ihm wieder besser und er konnte wieder mit seinen Freunden spielen. Er war sehr froh, dass er wieder raus konnte.

Sarah Marschall

Ben Beutlin und seine Freunde

Ben Beutlin schaut aus dem Fenster.
Er sieht seinen Freund Paul Hund.
Paul Hund geht gerade spazieren.
Ben Beutlin winkt ihm zu.
Paul Hund winkt zurück.
In der Ferne sehen sie den Wolf Luis.
Luis kommt zu Besuch zu Ben Beutlin.
Jonas Gepard kommt auch zu Besuch.
Da kommen auch Kater Emil und sein Bruder Erik.
Sie essen Kuchen mit Gabel und Messer.
Der Hase Tim und sein Freund Alex, das Kaninchen,
sind auch da.

Jonas Tag

Ein Huhn wird geklaut

Es war ein schöner Tag im Wald. Da ging der Fuchs gern spazieren. Aber im Wald gibt es auch einen Zaun, hinter dem sich Hühner befinden. Gleich neben den Hühnern ist die Höhle vom Stachelschwein. Meist liegt es dort und schnarcht. Ganz weit weg ist das Büro von Detektiv Eule. Dort ist alles still.

Als der Fuchs zu dem Zaun kam, hinter dem sich die Hühner befanden, sprang er darüber, holt sich ein Huhn und rannte weg. Gleich darauf merkte eines der Hühner, dass ein Huhn fehlte. Es rief sofort Eule, den Detektiv, an. Eule kam und hörte etwas schnarchen. Vielleicht war das ja der Täter?! Aber das war nur das Stachelschwein. Das schlief heute viel länger als sonst. Oder war es vielleicht nachtaktiv?

Am nächsten Tag entdeckte Detektiv Eule Fußabdrücke im Sand. Sie waren vom Stachelschwein. Der Detektiv fragte das Stachelschwein. Es sagt, dass es einen Morgenspaziergang gemacht hatte. Da fiel dem Detektiv der Fuchs ein. Er ging zu ihm und da lag das Huhn. Der Fuchs wollte es essen. Aber der Detektiv war da und brachte das Huhn nach Hause.

Hanna Mayer

Steckbrief „Elias, der Mini-Elefant“

Tier: Mini-Elefant
Name : Elias
Spitzname: Ele
Alter 500 Jahre
Elefantenhöhe: 3 cm
Beruf: Lehrer im Zirkus. Er unterrichtet:
* Sport: vor den Feinden wegrennen
* Bewegung: wie ist man ein normaler Elefant? Z.B. mit dem Rüssel duschen
* Musik: Trompete mit seinem Elefantenrüssel und Trommel mit den Füssen
* Mathe: die Schüler lernen zählen wie viele Elefanten es in seiner Herde gibt
Schule: Elefantenschule
Telefonnummer: 01575 63639 0175124 1001
Schülerzahl: 999 in einer Klasse
Klassenraumgröße: 3m
Land: er wohnt in Kroatien
Wohnort: Villa am Meer
Familie: eine Frau, 100 Jungen und 99 Mädchen
Freunde: Riesenschlange und Fridolin, der Storch
Lieblingsessen: Läuse (nass)
Lieblingssatz von Ele: „Ele spielt Ball, es gibt einen Knall!“

Luis Saric

 

Bilder

Fotos: Sylvia Schopf

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