Wilde Wörter. Zungenbrecher, Lieblingswörter, Sprachsalat

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Projektdaten:

  • Titel: Wilde Wörter. Zungenbrecher, Lieblingswörter, Sprachsalat
  • Bündnispartner 1: Sozialpädagogischer Verein zur familienergänzenden Erziehung e.V., Mainkurstraße 2, 60385 Frankfurt am Main
  • Bündnispartner 2: Mühlbergschule, Pavillonanlage Länderweg, Seehofstraße 45, 60594 Frankfurt am Main
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Hessen e. V., Turmstr. 4, 35578 Wetzlar
  • Autorenpatin: Britta Vorbach ist ausgebildete Grundschulpädagogin und war viele Jahre Lektorin bei namhaften Verlagen (Ravensburger / Arena Verlag). Seit 2013 ist sie selbstständig. Ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Lernspiel-Medien und Sprachspielereien für Kinder. Britta Vorbach ist Mitglied der BücherFrauen, der Hessischen Kinder- und Jugendbuchautor_innen sowie ​der LIT - Literaturgesellschaft Hessen e. V.
  • Zeitraum: 17.09.2018 - 15.10.2018
  • Format: Modul 3 (kurzzeitig)
  • Ort: Frankfurt am Main
  • Bundesland: Hessen
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 85


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Download des Buchs (PDF)

Für diese Maßnahme ist auf Grund der kurzen Dauer keine Publikation vorgesehen. Texte und Bilder des Projektes finden Sie weiter unten.

 

Projektbeschreibung

Ausgehend von der Grundidee des Buchs der Autorin „Das Okodil und der wunderbare Buchstaben-Basar“, nämlich dass Tiere auf einen Buchstaben-Markt gehen und dort ihre Buchstaben tauschen können, entwickeln die Kinder selbst Ideen für Fantasietiernamen mit Hilfe des bekannten „Mix-Max-Prinzips“: Kän-gu-dil, Kro-kof-ant, Wal-bär und so fort. Wie sehen diese Tiere wohl aus? Gemeinsam, zu zweit oder in Einzelarbeit entstehen selbstgemalte und gestempelte Mix-Max-Bücher der „Wilde-Wörter-Tiere“, die immer neue Tierkombinationen ermöglichen.

Die Kinder stellen sich dann gegenseitig ihre Mix-Max-Tiere vor. Dabei wird überlegt: Welches Fantasietier gefällt dir am besten? Warum? Was kann es gut? Was würde es gern können? Ist es glücklich? Dann wird jedes Kind geschminkt oder mit Hilfe eines Accessoires wie sein Tier ausgestattet. Es kann nun in die Rolle seines Tieres schlüpfen. Gemeinsam wird ein Besuch auf dem Buchstaben-Markt gespielt, auf dem sich die Tiere begegnen, miteinander sprechen und spielen.

Wenn die Kinder ihre Rolle wieder verlassen haben, wird gemeinsam eine Geschichte mit den Fantasietieren erfunden, indem jeder sie ein Stückchen weitererzählt. Anschließend kann jedes Kind ein selbst gefaltetes Mini-Buch gestalten, in dem es entweder sein Tier mit Bild und Wort genauer vorstellt oder die gemeinsam erfundene Geschichte aufschreibt, malt oder weiterdichtet. Je nach Zeit und Konzentrationsspanne, kann die gemeinsam erfundene Geschichten auch aufgenommen und später niedergeschrieben werden.

Am letzten Tag wird ein „Wilde-Wörter-Fest“ gefeiert, zu dem die Eltern und ggf. die Lehrer eingeladen werden. Die verschiedenen Erfindungen, Beobachtungen und Ergebnisse werden gezeigt und die Kinder erzählen in einer kurzen Vorstellung, was sie während der Projektwoche gemacht haben oder was ihnen am besten gefallen hat.

 

Bilder & Videos

Fotos: Annett Stütze
 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 85


Der Hund Jimmy

Es war ein Hund, der heiß Jimmy. Der lebte bei einer Frau, die hieß Tinner. Tinner ging mit dem Hund immer Gassi. Eines Tages heiratete Tinner. Der Mann hieß Peter. Sie haben den Hund in den Wald gebracht, denn sie haben ein Baby. Damit der Hund dem Baby nichts tut, mussten sie ihn einschläfern.

- Soufian


Im Zoo

Die Robben können sehr lange tauchen und sind Tiere. Das Nilpferd kann sehr lange im Wasser atmen. Pinguine können so schnell schwimmen und die haben ein sauberes Wasser. Die Fische können sehr gut im Wasser atmen und gut schwimmen.

- Fay


Der Delfin und der Wolf

Der Delfin fragte den Wolf: „Warum willst du nicht schwimmen?“ Und der Wolf fragte: „Warum willst du nicht laufen?“ „Weil ich keine Beine habe“. Der Delfin fragte den Wolf: „Warum kannst du nicht schwimmen?“ „Weil ich keine Flossen habe.“

- Talia


Ein Delfin namens Zelfin

Es war einmal ein Delfin. Er lebte in einem tiefen Meer. Zusammen mit vielen anderen Fischen schwamm er jeden Tag umher. Mit kleinen Fischen, mit mittelgroßen Fischen, aber er war der einzige Delfin. Er konnte besonders gut schwimmen, schnell schwimmen, aus dem Wasser hüpfen und auf der Rückenflosse balancieren. Aber er war allein. Er wünschte sich nichts sehnlicher als einen Freund.

Zelfin beschloss, dass er sich auf die Suche nach einem Freund machen wollte. Er schwamm los – durchs ganze weite Meer. Er traf Schildkröten, aber keine Delfine. In einem Korallenriff machte er eine Pause. Plötzlich schoss aus dem Riff eine riesige schwarze Gestalt heraus und nahm die Verfolgung auf. Zelfin war ein schneller Schwimmer. Er entkam knapp der Attacke dieses gefährlichen Tieres. Es war ein Hai!

Zelfin flüchtete in eine andere Ecke des Riffs. Er hoffte, dass der Hai ihn aus dem Blick verloren hatte. Er dachte: „Jetzt hab ich es schon geschafft!“ Doch plötzlich schoss der schwarze Schatten wieder aus dem Riff hervor! Der Hai griff ihn zum zweiten Mal an! Diesmal war Zelfin zu langsam. Der Hai schnappte sich das Bein von Zelfin und biss hinein.

Zelfin schleppte sich schwer verletzt aus dem Riff. Der Hai hatte von ihm abgelassen, aber er konnte sich nur noch schlecht bewegen. Er suchte ein neues Versteck.

„Hi, bist du ein Hai?“

„Nein, ich bin ein Delfin.“

„Ah, gut, kannst du mich zum Heilcenter bringen?“

„Ja.“

„Ok, gut! Komm mal her, guck mal, was ich habe!“

Ein anderer Delfin war gekommen. Er sah sich die Wunde genau an. Zelfin war schwer verletzt. Der andere Delfin beschloss, Zelfin ins Meerescenter zu bringen, dort konnte man ihm helfen. Durch einen Geheimweg, den nur der zweite Delfin kannte, schwammen sie davon.

Im Meerescenter brachte der neue Delfin Knacki Zelfin in die Praxis von Dr. Seltsam. Dr. Seltsam war ein Tintenfisch. Er hatte viele Arme und lebte schon lange im Meer. Mit Verletzungen kannte er sich bestens aus.

„Hallo, wie heißen Sie?“

„Zelfin.“

„Was haben Sie denn?“

„Eine große Wunde.“

„Dann schau ich sie mir mal an. Ok, dann hol ich mal ein bisschen was ...“

Der Doktor saugte mit dem Tuch das ganze Blut ab und schaute sich die Wunde an. Dann legte er Algenblätter drauf und machte Zelfin einen festen Heilverband. Zelfin war schon ziemlich geschafft. Zum Glück hatte Knacki ihn rechtzeitig in die Arztpraxis gebracht. Er hatte viel Blut verloren, aber mit dem neuen Verband würde es ihm sicher bald besser gehen. Als Dr. Seltsam fertig war mit der Behandlung, konnte Zelfin die Praxis wieder verlassen.

„Alles wieder gut?“

„Ja.“

Zelfin hatte einen Verband und eine große Verletzung. Zum Glück konnte er ein paar Tage im Meerescenter bleiben. Knacki hatte ihm geholfen. Jetzt konnte er wieder gesund werden. Und außerdem hatte er einen neuen Freund. Als Zelfin wieder gesund war, nahm er den Verband ab und zusammen mit seinem neuen Freund Knacki machten die beiden einen Freudentanz, denn Zelfin war wieder gesund! Knacki schwamm mit ihm eine Ehrenrunde im ganzen Meer umher.

- Leonie, Noel, Loris, Andrea, Jannis, Julie, Piet, Talia, Alma, Soufian

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