LiteratUrknall – Schreiben im Wandel der Zeit

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Projektdaten:

  • Titel: LiteratUrknall - Schreiben im Wandel der Zeit
  • Bündnispartner 1: Grundschule Süd Neubrandenburg, Seelenbinderstraße 1, 17033 Neubrandenburg
  • Bündnispartner 2: Literaturzentrum Neubrandenburg e.V., Gartenstraße 6, 17033 Neubrandenburg
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Mecklenburg-Vorpommern e.V., Gartenstraße 6, 17033 Neubrandenburg
  • Autorenpatin: Viola Kühn, geboren 1954 in Ahlbeck auf der Insel Usedom, Studium an der TU Dresden, Ausbildung im kreativen Schreiben und Journalismus am Institut für Lernsysteme in Hamburg Ausbildung zum Kinder- und Jugendbuchautorin an der SGD Darmstadt
    Mitglied im Segeberger Kreis - Gesellschaft für Kreatives Schreiben e.V.,
    jährliche Weiterbildung mit Erscheinen einer Broschüre
    Mitglied im VS - Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller
    Viola Kühn macht regelmäßig Kinderschreibzeiten
  • Zeitraum: 20.05.2022 - 31.06.2022
  • Format: Modul 3 (kurzzeitig)
  • Ort: Neubrandenburg
  • Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 385


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Presse

  • Folgt

Download des Buchs (PDF)

Für diese Maßnahme ist auf Grund der kurzen Dauer keine Publikation vorgesehen. Texte und Bilder des Projektes finden Sie weiter unten.

 

Projektbeschreibung

Zur Lesung des Robertermärchens „Was immer wir tun, wir tun es aus Materie“! (Nach einem Robotermärchen des Science-Fiction-Autors Stanislaw Lem) sowie eines dazu geschriebenen Gedichts gibt es ein Gespräch über unsere technischen Fantasien. Wir schreiben kurz unsere Gedanken dazu auf und machen eine Kreativübung. Die Künstlerin Bianka Marschall wird die Kinder zu bildkünstlerischen Ideen führen. Diese fiktiven Gedanken zur technischen Intelligenz führen uns zur nächsten Geschichte, die ich zu einer eigenen ganz konkreten Roboterfantasie schrieb: „Picasso als Maschine“, ein Roboter, der die Kunstgeschichte des berühmten Malers Picasso im Bauch hat. Wir sprechen über technische Bilder und machen eine Kreativübung zu Möglichkeiten des Robotereinsatzes. Bianka Marschall wird das Thema weiter greifen und die Kinder an der großen Bildidee weiterarbeiten lassen.
Wir kennen „Uli“, den Museumsroboter, der für das Oceaneum in Stralsund entwickelt wurde (Artikel im Nordkurier vom 31. März 2022 „Roboter Uli mag Wale …“). Wir überlegen, wie wir ihm begegnen könnten und überlegen uns Dialoge. Wir probieren, aus den Dialogen eine Geschichte zu entwickeln. Vielleicht ein Comic? Die Arbeit an unserer großen Illustration kann weitergehen. Es ist ein Besuch im Manga-Café in Neubrandenburg vorgesehen, das neu eröffnet werden soll; wir könnten in der Manga-Bibliothek stöbern. Ansonsten nutzen wir unsere eigenen Medien und stellen uns gegenseitig interessante Comics/Geschichten/Bücher vor, die ggf. auf technischen Medien veröffentlicht sind. Das Computerkabinett der Schule kann genutzt werden.
Wir sprechen, schreiben und gestalten mit Blick in die Schulbibliothek, suchen Geschichten, die wir selbst gern zerteilen und neu erzählen würde. Als Anregung und Unterstützung soll das Märchen „Der Froschkönig“ dienen, wobei der Froschkönig neu ein Roboter sein sollte. Gedankensplitter-Texte können gezeigt werden. Im Hintergrund soll/kann die Frage zu Sinn und ggf. Unsinn von menschlichen Robotern stehen (Buch für Erwachsen „Maschinen wie ich“ von Ian McEwan, ein Roboter, der alles kann und besser ist als sein Besitzer). Die große Illustration findet ihr Ende.
Zum Schluss gibt es eine gemeinsame Zusammenstellung der Texte und Gedanken zur Illustration, ggf. Vervollständigung für die Präsentation. Es folgt eine Vorstellung der Ergebnisse im Brigitte-Reimann-Literaturhaus.

 

Bilder

© Viola Kühn, Bianka Marshall

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 385


Das Hornisus Rita

Ein Einhorn und ein Begasus verliebten sich und bekamen ein Fohlen. Es war ein Hornisus. Eines der seltensten Geschöpfe der Galaxie. Es hieß Rita. Nur weil es anders als alle anderen Einhören und Pegasusse war, wurde sie immer ausgelacht. Keiner mochte sie, weil sie der Schlaubie aus der Klasse war. Aber die Eltern und Lehrer unterstützten sie.

Allerdings hatte sie eine allerbeste Pegasusfreundin.

Sie fliegen am allerliebsten durch die Luft und zeigen sich Tricks. Aber am Abend schauen sie sich den Sonnenuntergang an.

Am nächsten Tag:
Heute war ein ganz besonderer Tag für Rita: Sie wurde 10. Ihre Eltern gratulierten ihr ganz doll und schenkten ihr neue Hufe, sie waren vergoldet. Rita freute sich sehr. Als sie in der Schule war, erzählte sie es ihrer Pegasusfreundin Nora. Nora war neidisch, aber sie freute sich für Rita. Ihre Eltern backten einen Einhornkuchen für sie und Nora.

Sie machten eine Übernachtungsparty und wollten bis 24 Uhr wach bleiben. Abends gab es selbstgemachte Burger. Am späten Abend, also um 22:30 machten sich die beiden Gesichtsmasken drauf und guckten einen Film. Endlich war es 24 Uhr. Rita fühlte auf einmal etwas Komisches; sie fühlte sich so glücklich.

Neuer Tag:
Als sie in der Schule war sagte ein Junge zu ihr: "Gut siehst du heute aus!" Als wenn nie etwas anderes gewesen wäre. Das muss etwas mit gestern Abend zu tun haben. Nora sagte, sie habe darüber schon mal etwas gelesen. Wenn ein Nornisus Probleme hat, kommt am zehnten Geburtstag ein Zauber über das Hornisus und wirbelt diese in die Luft.

Und so lebten sie und ihre Verwandten bis an ihr Lebensende.

Mareile, 16.06.2022


Der verwunschene Ort

Ida und ihr Vater lebten in einem Wald. Eines Tages traf Ida einen sprechenden, schüchternen Rotfuchs. Der Rotfuchs bringt sie zu einem magischen Baumhaus. Sie gehen die Treppe hoch.

Sie sahen einen komischen Kreis. Wenn sie den Kreis betreten. werden sie in eine andere Welt teleportiert. Oh sie tun es, jetzt werden sie wegteleportiert. "Oh, wir sind ja auf einer riesigen Insel", sagte der Fuchs.

Ida sagt: "Lass uns erstmal die Insel erkunden." "Okay", sagte der Fuchs.
Nun erkunden sie die Insel und treffen einen Roboter, der sie warnt. "Hier leben böse Wesen. Also seid auf der Hut." Ida fragt ihn: "Kannst du uns nicht begleiten?"
"Na klar", sagte der Roboter. Sie gehen weiter. Nur 5 Minuten später treffen sie einen wütenden Gorilla.

Er läuft wütend auf sie zu und verfehlte sie nur knapp. Sie hängten ihn ab und gingen weiter. Auf einmal sahen sie ein magisches Papier in der Luft. Darauf war ein Rätsel. "Wenn ihr so ein Tier findet, kehrt nach Hause zurück, also macht schnell, denn ihr habt nur eine Stunde Zeit."
50 Minuten später: Nichts, nur Wald. Doch da! Ein Faultier. Sie wachen wieder auf. "Wir haben es geschafft!", ruft Ida. "Lass und nach Hause gehen", sagte der Fuchs. "Okay", und sie gingen nach Hause. Am nächsten Tag war Idas Opa nicht mehr da, doch er hinterließ einen Zettel "Ich bin auf der Insel gefangen". "Und traut dem Roboter nicht!"
Schnell zog sich Ida an und holte den Rotfuchs. Sie liefen zum Baumhaus und gingen in den Kreis. Und schon waren sie auf der Insel. Idas Opa schreit: "Hilfe!" Sie liefen zu ihm, er hing über einem lodernden Vulkan. Und da kam der Roboter: "Ihr kommt hier nicht vorbei." Der Rotfuchs läuft weg und der Roboter folgt ihm. Schnell befreite Ida ihren Opa und sie liefen weg. Wa waren sie schon zu Hause und der Rotfuchs war auch schon da. Sie gingen alle wieder zum Baumhaus, doch es war weg. "Gut, dann finden wir den Roboter ja nie wieder." Sie gingen nach Hause und fanden ihr Zuhause komplett aufgeräumt.

Jonas, 16.06.2022

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