Einfach fantastisch!

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Projektdaten:

  • Titel: Einfach fantastisch!
  • Bündnispartner 1: Eichendorffschule Hannover, Hennigesstraße 3, 30451 Hannover
  • Bündnispartner 2: Stadtbibliothek Linden, Lindener Marktplatz 1, 30449 Hannover
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. in Niedersachsen, Künstlerhaus/Sophienstr. 2, 30159 Hannover
  • Autorenpatin: Nikola Huppertz, geboren 1976 in Mönchengladbach, studierte Musik und Psychologie und experimentierte parallel mit dem Schreiben. 2007 gewann sie mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman „Karla, Sengül und das Fenster zur Welt“ den Literaturwettbewerb der Bonner Buchmesse Migration. Seitdem hat sie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, Gedichte und Kurzprosa in Literaturzeitschriften sowie Geschichten für den Rundfunk veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet. Sie hat eine Tochter und einen Sohn und lebt als freie Autorin in Hannover.
  • Zeitraum: 01.06.2021 - 30.11.2021
  • Format: Modul 2 (halbjährig)
  • Ort: Hannover
  • Bundesland: Niedersachsen
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 258


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 258

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 258

 

Projektbeschreibung

Beim Geschichtenerzählen geht es originär um das Fantastische: das Erdachte oder Denkbare, das Mögliche und Unmögliche. Unsere Fantasie befähigt uns, uns vom Gegebenen zu lösen und in andere Sphären einzutauchen.
Dieses Andere, die gedankliche Welt, die wir in uns tragen, ist so persönlich geprägt wie kulturell ererbt. Geschichten hörend und lesend wachsen wir in sie hinein und gestalten sie jede:r auf eigene Weise weiter aus, indem wir uns selbst (oder andere) als Held:innen imaginieren, auf Abenteuer gehen, Herausforderungen annehmen und dabei unsere Erlebnis- und Handlungsfähigkeit erweitern. Gerade in Krisenzeiten, wie wir sie gerade erleben und in denen auch Kinder massiv betroffen sind, ist die Fantasie ein unverzichtbarer Bestandteil einer erfolgreichen Bewältigung. Je größer der erzwungene Verzicht auf Begegnungen, Aktivitäten und reale Erlebnisse, die eigentlich Entwicklungsaufgabe jedes gesunden Kindes wären, desto wichtiger ist es, die Gedanken freizulassen. Eine gut entwickelte Fantasie hilft uns, flexibel und kreativ auf situative Schwierigkeiten zu reagieren, und sie durchbricht die Eintönigkeit und Langeweile eines durch Regeln und Einschränkungen reduzierten Alltags.
Die Schreibwerkstatt an der Eichendorffschule Hannover soll Kinder dazu ermutigen, auch in der Enge und Beschränktheit der Coronakrise im großen Format zu denken und geistige Barrieren zu überwinden. Wir gehen auf Heldenreise, und zwar dorthin, wo jede:r einzelne sich hingezogen fühlt, wir sammeln dabei Erfahrungen, haben jede Menge Spaß, entdecken unsere magischen Fähigkeiten, setzen uns neue Ziele, überwinden Widerstände und finden vielleicht auch den einen oder anderen Rat, der uns hilft, hier in der echten, krisengeschüttelten Welt Wege und Lösungen zu entwickeln.

 

Bilder

Fotos: Nikola Huppertz

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 258


Meesa

Hallo, mein Name ist Meesa. Ich bin meist mies drauf und hasse es, beim Baden gestört zu werden. Ich habe blonde Haare, eine lila Strähne und pink-silberne Lippen. Meine Hobbys sind: Mies-drauf-Sein, Schlafen, Böse-Taten-Vollbringen und Essen. Mein Lieblingsessen ist Schülerhirn mit Ananas. Am liebsten würde ich sehr viele Leute ausrauben, ihre ganzen Habseligkeiten klauen und sie in die Hölle entführen. Dafür muss ich nur 10.000 Gehilfen finden. Wenn alle Nein sagen, dann werde ich sie zertrampeln, zerschlagen und vernichten, hahaha !

Luisa Brönneke, 9 Jahre


Chung

Mein Name ist Chung. Ich lebe in einem Tempel. Mein Hobby ist Kämpfen. Ich kämpfe für das Gute, und mein Ziel ist, ein echter Kämpfer zu sein. Ich trainiere mit meinen Freunden Noah, Anton und Kaito. Ich esse gerne Äpfel und Birnen. Ich gebe den Menschen Touren durch den Tempel. Das war meine Geschichte.

Julian Tute, 9 Jahre


Die Höhle

Es war ein Mädchen namens Lia. Sie lebte in einem leeren Dorf. Eines Tages verschwand sie von zu Hause. Sie schnupperte an einer Blüte und gelangte in eine unbekannte Welt. Dort gelangte sie in eine Hütte. Mitten im Wald!
Als sie aus dem Haus gehen wollte, war da ein Fabelwesen mit zehn Augen, fünf Köpfen, drei Händen und zehn Füßen. Schnell schloss Lia die Tür und machte die Fenster zu. Dann bekam sie einem Brief, in dem eine Aufgabe stand. Sie sollte herausfinden, wo das Fabelwesen lebte.
Es klingelte an der Tür. Lia öffnete – da stand eine Frau, die ihr immer helfen wollte, wenn Lia sie brauchte. Also ging Lia raus und suchte die Höhle des Fabelwesens. Nach fünf Stunden fand sie sie. Dann sah sie ein Schmuckstück. Lia klaute es und lief so schnell sie konnte weg. Doch als sie die Halskette öffnete, verschwand sie wieder.
Nach drei Jahren war sie wieder zu Hause. Sie ging ins Haus, aber es war ganz leer. Da hörte sie die Tür aufgehen. Lia rannte schnell nach unten. Da stand ihr Vater ! Sie freute sich so sehr, dass sie ihren Vater wiedersehen konnte ! Und sie erzählte ihm, was sie in den drei Jahren erlebt hatte.

Tena Starcevic, 9 Jahre


Die Fee

Ich war eines Tages mit meinen Freunden draußen und wir haben Monster gespielt. Nach sechs Stunden musste ich nach Hause.
Als ich dort war, habe ich gegessen und Fernsehen geguckt, dann habe ich meine Zähne geputzt und bin schlafen gegangen.
Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht, es war ein Samstag. Auf einmal stand eine Fee vor mir. Ich bin zu meiner Mama gegangen und habe es ihr erzählt. Dabei stellte sich heraus, dass nur ich die Fee sehen kann.
Seitdem hilft sie mir jedes Mal, wenn ich ein Problem habe oder Hilfe brauche.

Giuliana Elbe, 9 Jahre

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