Das will ich machen! (Wenn ich dürfte …)

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Projektdaten:

  • Titel: Das will ich machen! (Wenn ich dürfte ...) - Ein Kunst- und Literaturprojekt zu den Kinderrechten
  • Bündnispartner 1: Öffentliche Bücherei Geldern, Kirchplatz 2, 47608 Geldern
  • Bündnispartner 2: Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V., Südwall 1-5, 47608 Geldern
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis NRW e.V., Wülfrather Str. 2, 42579 Heiligenhaus
  • Autorenpatin: Mischa Bach, alias Dr. Michaela Bach wurde 1966 in Neuwied geboren. Nach ihrem Abitur arbeitete sie zwei Jahre an der Landesbühne Rheinland-Pfalz in diversen Funktionen. Anschließend studierte sie Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaften in Bonn und Essen, wo sie heute als selbstständige Autorin, Journalistin, Dramaturgin und Übersetzerin lebt. Daneben war und ist sie immer wieder als Dozentin tätig. Regelmäßig gibt sie Schreibkurse in biographischem Schreiben. Mischa Bach spricht neben auch Deutsch und Englisch auch Gebärdensprache.
  • Autorenpate: Björn Berenz, Jahrgang 1977, arbeitet hauptberuflich als Werbetexter und hat bereits mehrere witzige Romane für Erwachsene veröffentlicht. Er entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das Schreiben. Die „Akte Ahhh…!“ ist sein erstes Kinderbuch, in 2020 erscheint ein weiteres Buch für Kinder und Jugendliche. Der gebürtige Koblenzer lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in der Eifel. Wenn er nicht gerade an Romanen schreibt, hält er in sternenklaren Nächten Ausschau nach unbekannten Flugobjekten und hat auch schon den einen und anderen äußerst verdächtig aussehenden Kornkreis in den umliegenden Getreidefeldern erspäht …
  • Autorenpate: Armin Kaster wurde am 7. Juli 1969 in Wuppertal geboren. Als Junge las er Weltliteratur, die er nicht verstand und wünschte sich Schriftsteller zu werden. Jetzt arbeitet er als freier Autor und Künstler und lebt mit seiner Familie in Düsseldorf. Er ist Dipl. Sozialpädagoge, Kunsttherapeut und Kreativer Supervisor. Immer wieder nimmt er Lehraufträge für ver. Universitäten und Fachhochschulen an. Seit Jahren führt er literarisch-künstlerische Projekte mit Kindern und Jugendlichen im In- und Ausland durch. Dabei begeistern ihn vor allem die originellen Lebenswelten junger Menschen, die er gerne in Geschichten verwandelt. 2015: Aufnahme in die Kollektion des Österreichischen Jugendliteraturpreises mit dem Buch „Ferdi, Lutz und ich“.
  • Zeitraum: 01.03.2020 - 31.12.2020
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Geldern
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 159


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Presse

  • Folgt

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 159 Folgt

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 159 Folgt

 

Projektbeschreibung

Aus der UN-Konvention über die Rechte des Kindes aus dem Jahr 1989:

Artikel 31 (Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben, staatliche Förderung) (1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und altersgemäße Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.

Idee: Neben dem Recht auf Bildung, Schule und Berufsausbildung (Artikel 28 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes) haben Kinder und Jugendliche ein Recht auf Ruhe, Freizeit, Spiel und altersgemäßer Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben (Artikel 31). Das hier vorgestellte Projekt soll die Kinder über dieses Recht informieren, sie darüber gestalterisch reflektieren lassen und ihnen erste Möglichkeiten zur Umsetzung ihrer Rechte bieten.

Hintergrund: Im Leben vieler Kinder wird der Tag durch schulische Pflichten bestimmt. Die Gewichtung zwischen dem Artikel 28 und dem Artikel 31 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes ist zugunsten des erstgenannten (Artikel 28) verlagert. Aus unserer langjährigen Erfahrung als Autorinnen, Künstler und Pädagoge*innen können wir bestätigen, dass Kinder ihrem Recht aus dem Artikel 31 nur in z.T. stark eingeschränkter Weise nachgehen können und dürfen. Wir stellen daher gerne Konzepte in den Mittelpunkt, die das kindliche Bedürfnis nach freiem Spiel (im Sinne des Artikel 31) unterstützen. Weiter gehen wir davon aus, dass Kinder gar nicht wissen, dass sie ein Recht auf Ruhe, Freizeit, Spiel und altersgemäßer Erholung haben. Um dies transparent zu machen, zu reflektieren und erste Schritte zu einer der UN-Konvention entsprechenden Kindheit zu ermöglichen, soll es konkret gehen.

Wir knacken die Rätsel der Kinderrechte: Ja wo sind sie denn, unsere Rechte? Als Kinderrechte-Forscher machen wir uns auf die Suche. Wir recherchieren zu „meinem Recht“ auf Musik, Malerei, Tanz, Bewegung, Ernährung, Klima - Was ist für mich wichtig? Wir erstellen Umfragen, Statements, Diskussionen, Forderungskatalog - Was denken andere? Und wir reflektieren unsere Ergebnisse durch das Erstellen eigener Rätsel und Codes für die Peergroup

Im zweiten Schritt werden LebensBühnenBilder erstellt, die als Miniatur-Szene die Antwort zu dem Satz „Das will ich machen!“ geben. Diese LebensBühnenBilder werden aus einfachen Materialien (Pappe, Papier, Farbe, Kleber) erstellt und am Ende in einer Abschlussveranstaltung präsentiert. Ergänzt werden diese durch kurze Texte, die diese Miniatur-Szenen mit Worten beschreiben. Dabei sollen gemeinsame Überlegungen mit Kindern und Erwachsenen (Eltern, Betreuern, älteren Jugendlichen, usw.) angestellt werden, wie den formulierten Bedürfnissen im Alltag der Kinder Rechnung getragen werden kann. Im Anschluss erfolgt die Verschriftlichung der Ergebnisse.

 

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Texte der Autorenpatenschaft Nr. 159


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