Das Tier und wir

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Projektdaten:

    • Titel: Das Tier und wir
    • Bündnispartner 1: Verein zur Betreuung blinder und sehbehinderter Kinder e.V., Feldkircher Straße 100, 56567 Neuwied
    • Bündnispartner 2: Landesschule für Blinde und Sehbehinderte, Feldkircher Straße 100, 56567 Neuwied
    • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Rheinland-Pfalz und in Luxemburg e.V., Saarstraße 21, 54290 Trier
    • Autorenpatin: Mischa Bach, alias Dr. Michaela Bach wurde 1966 in Neuwied geboren. Nach ihrem Abitur arbeitete sie zwei Jahre an der Landesbühne Rheinland-Pfalz in diversen Funktionen. Anschließend studierte sie Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaften in Bonn und Essen, wo sie heute als selbstständige Autorin, Journalistin, Dramaturgin und Übersetzerin lebt. Die Autorin hat bereits im Rahmen des Bündnisses als Herausgeberin mehrere Bücher begleitet. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf
    • Zeitraum: 01.02.2022 - 30.09.2022
    • Format: Modul 2 (halbjährig)
    • Ort: Neuwied
    • Bundesland: Rheinland-Pfalz
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 322


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Presse

  • Folgt

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 322

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 322

 

Projektbeschreibung

Tiere begleiten uns unser Leben lang, ob als Kuschel- oder Haustier, als reales Lebewesen oder als Fantasieprodukt, irgendwie sind sie immer da. Das gilt für Tierhaarallergiker wie Tierschützerinnen, für Grillfans wie Veganer, und für Land- und Stadtbewohner sowieso.
Das spiegelt sich auch in der Sprache, in der wir selbst zum Tier werden und andere als dumme Kuh beschimpfen, während wir selbst hoffen, mutig wie ein Löwe zu sein und doch nicht ängstlich wie eine Maus zu sein. Kein Wunder, dass es in der Literatur nur so von Viechern wimmelt – von der Raupe Nimmersatt über all die Wesen, die gleich paarweise die Arche erklimmen, den Fuchs als Freund in Saint-Exuperys „Kleinem Prinz“ oder als Traubenverächter bei Äsop, all die Ponys und Pferde in unzähligen Mädchenromanen bis hin zum wilden Personal im „Dschungelbuch“ und dessen fantastischen Verwandten bei „Harry Potter“.

Tiere sind unsere Vertrauten, ihnen erzählen wir unsere tiefsten Geheimnisse (dem Dackel beim Spaziergang genauso wie dem Stoffhasen zu Hause), sie erweitern unsere Spiel- und Denkräume und sie sind Akteure in Sprache und Literatur.

In all diesen Funktionen wollen wir uns dem Thema unter dem Motto „Das Tier und wir“ schreibend nähern – ob in Form von Fabeln und Gedichten, Geschichten, Märchen oder Beschreibungen à la Nature Writing, alles ist möglich.

Erkunden, wer ich bin und vor allem, wer ich alles sein könnte, das lässt sich oftmals hinter einer Maske bzw. in Tiergestalt erzählend besonders gut. In meinen Geschichten kann ich eben alles sein, der Drache, die heldenhafte Tierschützerin oder der Hund, der meine Oma rettet, die Maus wie die Katze und sogar ein Alien.

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern an der Landesblindenschule in Neuwied wollen wir Wege finden, uns mit dem tierischen Thema kreativ im Spiel mit Ideen und Fantasien auseinanderzusetzen. Ich bin gespannt, was wir alle gemeinsam an uns, in uns und auch in all den anderen entdecken werden!

 

Bilder

Folgen

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 322

Der Löwe Arslan
Es war einmal ein Löwe Arslan. Er spielte draußen mit einem Schmetterling zusammen. Sie spielten Verstecken.
Auf einmal sah er seinen Freund, den Elefanten Nico. Arslan hat Nico dem neuen Freund, dem Schmetterling, vorgestellt. Er hieß Ben. Er hat gelbe
und schwarze Flügel.
Arslan hat heute Geburtstag. Er wird neun Jahre alt und hat die beiden Freunde zu sich nach Hause eingeladen. Sie haben viel gegessen und gelacht. Danach gingen sie schlafen.

Imo, 9 Jahre

Der reiche Mann – Teil 1
Es war einmal ein reicher Mann, der ging spazieren. Und in einer dunklen Gasse saß ein armer Mann. Der reiche Mann fragte den armen Mann: „Was ist mir dir los?“ Der arme Mann sagte: „Ich habe kein Geld!“
Der reiche Mann bekam eine Idee. Er lief in ein Geschäft und kaufte Brot und einen Muffin. Er rannte zum armen Mann und gab ihm das Essen. Der arme Mann sprang auf und freute sich. Der reiche Mann fragte: „Möchtest du bei mir einziehen?“ Der arme Mann sagte: „Ja!“ Zusammen gingen sie ins Bad und der reiche Mann ließ in die Badewanne warmes Wasser laufen. Der arme Mann sprang in die Badewanne. Der reiche Mann holte Klamotten. Und sie lebten als gute Freunde weiter.

Der reiche Mann – Teil 2
Der reiche Mann und der arme Mann gingen spazieren. Der arme Mann heißt Johnny. Der reiche Mann heißt Ben. Johnny und Ben hörten eine Dame schreien. Sie rannten hin. Da war ein Taschendieb. Johnny und Ben griffen an. Der Taschendieb rannte weg. Die Dame war sehr fröhlich. Die drei gingen in ein Café. Und sie aßen. Die drei gingen nach Hause. Sie verabschiedeten sich von der Dame und gingen nach Hause schlafen.

(...)

Lukas, 10 Jahre


Der riesengroße Schatz
Es war einmal in einem kleinen Haus, da lebte eine kleine Fee. Sie hatte einen kleinen Garten mit Wald. Und dann flog sie aus dem kleinen Haus in den Wald. Sie suchte noch ein kleines pinkfarbenes Haus.
Im Wald war kein Haus. Aber da war ein Felsen. Auf dem Felsen war eine Fee mit pinkfarbener Hose, pinkfarbenem Kleid und pinkfarbenen Haaren mit pinkfarbener Schleife. Dann sagte die Fee: „Das müsste ein Hinweis für einen Schatz sein!“ Sie holte rasch einen Zauberstab aus ihrem
Zauberkästchen heraus.
Dann flog sie über den Felsen weiter durch den Wald. Aber es gruselte sie auch ein bisschen in ihrem Wald. Sie entdeckte einen Hinweis. Eine Karte entdeckte sie. Dann sagte die Fee: „Das ist ja wunderbar! Auf der Karte steht auf dem ersten Buchstaben oben ,Hallo Fee! Sieh auf der Ecke oben nach. Da ist so ein pinkfarbenes Feld.“
Die Fee flog nach dem Hinweis mit der Karte zu dem pinkfarbenen Feld. Die pinkfarbene Fee stand nun auf dem pinkfarbenen Feld. Sie hatte das andere Stück Karte in der Hand. Die Fee flog in die Luft und entdeckte eine Truhe unter der Erde. Sie buddelte und buddelte, machte die Truhe auf und fand die pinkfarbene Taschenlampe. Darauf war die gleiche Fee, die sie zuvor gesehen hatte. Sie lebte mit ihrer Taschenlampe glücklich. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie noch heute.

Bella, 8 Jahre

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