Ich kann – Ich will – Ich werde

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Projektdaten:

  • Titel: Ich kann - Ich will - Ich werde
  • Bündnispartner 1: Genoveva-Schule, Genovevastr. 48, 56727 Mayen
  • Bündnispartner 2: „Förderkreis der Genoveva-Schule e.V.“, Genovevastr. 48, 56727 Mayen
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Rheinland-Pfalz und in Luxemburg e.V., Saarstraße 21, 54290 Trier
  • Autorenpate: Björn Berenz, Jahrgang 1977, arbeitet hauptberuflich als Werbetexter und hat bereits mehrere witzige Romane für Erwachsene veröffentlicht. Er entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das Schreiben.  Die „Akte Ahhh…!“ ist sein erstes Kinderbuch. In 2020 folgt eine weitere Reihe. Der gebürtige Koblenzer lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in der Eifel. Wenn er nicht gerade an Romanen schreibt, hält er in sternenklaren Nächten Ausschau nach unbekannten Flugobjekten und hat auch schon den einen und anderen äußerst verdächtig aussehenden Kornkreis in den umliegenden Getreidefeldern erspäht. Er war bereits Autoren-Pate in einem anderen Projekt.
  • Zeitraum: 01.01.2020 - 31.12.2020
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Mayen
  • Bundesland: Rheinland-Pfalz
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 165


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 165

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 165

 

Projektbeschreibung

„Ich will mein Down- Syndrom wegoperieren lassen“- diese Aussage eines Kindes führte zur Idee des Workshops. Vielleicht mehr als andere Heranwachsende reflektieren die Schüler*innnen der Genoveva-Schule ihr anders sein. Zugleich möchten sie alterstypisch selbstständiger werden und mehr eigene Entscheidungen treffen. Das Projekt soll sie darin bestärken, Selbstbewußtsein zu erlangen (ich kann); in Selbstverantwortung eigene Ziele, Zukunftsträume und Visionen zu entwickeln (ich will); und daraus Zufriedenheit zu spüren (ich bin… so gut, wie ich bin). Kernziel ist es, den Schüler*innen Ausdrucksmöglichkeiten zu geben. Auf Grund der besonderen Situation haben sie auf der einen Seite vergleichbare Entwicklungsschritte wie Gleichaltrige andererseits benötigen sie aber mehr geschützte Räume, um ihre Empfindungen mitzuteilen. Das Projekt soll ein solcher Raum sein.

Die Werkstatttage bieten folgende Themen und Methoden an:

  • Unterschiedliche Ausgangssituationen, die zu vers. Schreib- und Erzählanlässe führen (mit Gegenständen, Experimenten, Situationen, …)
  • Vers. Methoden, wie Tanzen, bildnerisch gestalten, Sprechen, Musizieren
  • Schwerpunkt Gefühle; wie sehen Gefühle aus, wie riechen/ schmecken sie
  • Unterschiedliche Genre: Pop-up Buch selbst falten; Comic zeichnen, Videos drehen, Fotos machen, Stop-Motion-Film, Bildergeschichten
  • Schwerpunkt Kurztexte: ABC-Darium, Wort-Collagen, Tagebuch-Skizzen, Elfchen, Akrostichons; Rap
  • Präsentation: Wie lese ich gut vor? Wie präsentiere ich ein Gruppenergebnis? Wie spreche ich vor einer Gruppe?
  • Zugänge zu anderen Menschen finden: Autoren-Pate, Werkstatt-Begleitung; die 2. Und 3. Lesung soll mit einem/r weiteren Autor*in erfolgen.

Die einzelnen Texte der Teilnehmer werden an einer Abschlussveranstaltung den Eltern und der Schulgemeinschaft präsentiert.

 

Bilder

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 165


Suphathins Reise

Ich reise mit meiner Rakete auf einen Planeten, der feindlich ist. Alle Aliens versuchen, mich zu bekämpfen, aber ich bin zu mächtig. Ich bin unbesiegbar. Sie fliehen, aber ich verfolge sie und mache sie platt wie ein Pfannkuchen. Doch dann ruft meine Mutter mich zurück und sagt, dass es Pfannkuchen mit Bohnen gibt. Das liebe ich, weil es immer so schön knallt. Also reise ich zurück nach Hause, doch ich habe mich verflogen und überall um mich herum wird es dunkel. Alles ist so komisch.

Es ist ruhig. Auf einmal stellt sich mir mitten im Weltraum ein riesiges Alien in den Weg. Es ist grün und der Körper besteht aus ganz vielen Zacken. Doch es will nicht gegen mich kämpfen, sondern mich einladen. Das Alien hat eine Überraschung für mich, eine riesige Torte aus Käsekuchen. Die verputze ich und mache mich dann auf den Heimweg. Aber dann stellt sich mir ein böses Alien in den Weg. Es hat ein pinkfarbenes Gesicht und lacht die ganze Zeit. Auf dem Kopf hat es Fühler, mit denen das Alien sich selbst steuern kann.

Suphathin, 11 Jahre


Die Horde der Karottentiere

Die Hasen waren spazieren, dann haben sie etwas Merkwürdiges gesehen und sind darauf zugelaufen. Plötzlich war da ein großes Raumschiff, das sehr fremdartig aussah. Sie sind hineingegangen und mit dem Raumschiff weggeflogen. Nach langer Reise sind sie auf einen anderen Planeten gelandet. Der war groß und ganz blau, und überall waren bunte Rutschen. Die Hasen fanden schnell heraus, dass sie dort keine Feinde hatten und fingen an, orangefarbene Tiere zu jagen, die ulkig aussahen. Wie Karotten auf Beinen – Karottentiere.

Jana, 11 Jahre


Verlaufene Blumen

Wir malen im Spielzimmer mit den Buntstiften wunderschöne Blumen auf Blätter. Da die gemalten Blumen Wasser brauchen, gießen wir sie. Doch dabei verläuft die ganze Farbe der Blumen auf den Bildern. Nun sind keine Blumen mehr zu erkennen. Zum Glück kommt das Sternen-Kuschelkissen angeflogen und hält die bunten Seiten warm, damit sie trocknen. Dem Sternen-Kuschelkissen fällt auf, dass die Blätter aus einem Buch herausgerissen wurden. Das Sternen-Kuschelkissen sammelt daraufhin alle bunten Blätter wieder ein und klebt sie zurück in das Buch. Jetzt kann das Buch wieder von allen gelesen werden.

von Vanessa und Leoni

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