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Projektdaten:

  • Titel: Verrückte Wörterwelten
  • Bündnispartner 1: 1. Kreativitätsschule, Max-Liebermann-Straße 4, 06124 Halle Saale
  • Bündnispartner 2: Stadtteilbibliothek West, Zur Saaleaue 25A, 06122 Halle Saale
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e. V., Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg
  • Autorenpate: Christina Seidel
  • Zeitraum: 01.01.2018 - 31.12.2018
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Halle/Salle
  • Bundesland: Sachsen-Anhalt
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 77


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 77

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 77

 

Projektbeschreibung

Die Kinder sollen bei den geplanten Schreibwerkstätten Spaß am Schreiben haben, das Lesen als neuen Schatz für sich entdecken, und lernen, dass sie fünf Sinne haben, die sie alle einsetzen können. Ziel ist es, unterschiedliche Kulturorte zu verknüpfen und den Kindern Gelegenheit zu geben, unter kompetenter künstlerischer und pädagogischer Begleitung ihre Persönlichkeit nachhaltig zu entfalten und ihre eigenen Stärken besser zu erkennen. Sie sollen staunen, wozu sie auch im Bereich des Schreibens fähig sind, stolz sein auf das Erreichte, aber auch den Anderen akzeptieren, der vielleicht nicht so tolle Ergebnisse erzielt hat.

Geplant sind Lesungen und regelmäßige Schreibwerkstätten. Die Sinneseindrücke stehen auf der einen Seite und die analytische Durchdringung auf der anderen. Hier wird nicht streng getrennt zwischen Rezeption und eigener künstlerischer Tätigkeit. Die Teilnehmer/-Innen hören bei einer Lesung zu oder unternehmen Ausflüge in Halle -Neustadt, schreiben zu betrachten aufmerksam Bilder und Skulpturen, um Anregung zum Selbstschreiben und Illustrieren der eigenen Geschichte zu erhalten. Sie werden selbst reichlich Gelegenheiten erhalten, den Verlauf des Projektes mitzubestimmen. Geschrieben werden kann an ganz unterschiedlichen Stellen: im Freien, in der Bibliothek, am Saalefluss. Auch die vorgegebenen Themen können sie mit vorschlagen, mit auswählen.

Die Verschiedenheit der Kinder wird akzeptiert und geschätzt und wird in ihren Geschichten und Bildern zum Ausdruck kommen. Sie bildet eine Grundlage des gemeinsamen künstlerischen Schaffens. Gerade das gemeinsame Schreiben, ermöglicht die Erfahrung, nützlich und wichtig zu sein. Die Schreibwerkstatt ist offen für die Bedürfnisse beider Geschlechter, für unterschiedliche kulturelle, soziale und religiöse Hintergründe. Eine wesentliche Voraussetzung bei der Projektarbeit ist, dass alle ernst genommen werden.

 

Bilder

Für diese Autorenpatenschaft liegt uns leider kein digitales Bildmaterial vor. Schauen Sie doch mal in das entstandene Buch!

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 77


Ich wär so gern...

… ein Delfin, weil ich viel besser tauchen und springen kann, aber auch, weil ein Delfin gut schwimmen kann. Ich wär sehr, sehr hübsch und lebte im Wasser. Ich liebe es zu schwimmen nach meiner Art. Aber auch, weil ein Delfin einen schlauen Kopf hat und sehr intelligent ist.

Fabienne Schwanke

… ein Wellensittich. Ich hätte Flügel und könnte frei wie der Wind über die Länder und von Ort zu Ort fliegen. Meine Freunde würde ich nie verlassen, weil ich bei meinem Schwarm blieb. Ich könnte Melodien pfeifen, lieblich wie Engelsgesang. Wo ich auch vorbeikomme, ich könnte fast überall fröhliches Kinderlachen hören.

Johanna Trauzettel

… eine Kriminalpolizistin, weil, ich finde den Beruf sehr interessant. Und - weil mein Opa auch Kriminalpolizist war. Und ich würde gern Katzen haben, weil ich Katzen sehr niedlich finde und weil meine Oma hatte eine Katze. Die ist leider gestorben mit ihren Kindern.

Mahdia Anas


Elfchen

Halle
Ist schön
Ich liebe es
Meine Freunde mag ich
Toll

Miriam Junghans


Halle
Meine Heimat
Sie beschützt mich
Ich fühle mich wohl
Danke

Valentin Schoch


Halle
Schön bunt
Find ich toll
Bin richtig fröhlich hier
Zuhause

Jenna Rosanke


Wie sich Hallelores Wunsch erfüllte

Hallelore wanderte und wanderte, bis sie an einem Turm vorbeikam. Der Turm war sehr, sehr, sehr hoch und breit. Sie fragte sich was darin war. Sie lief um den Turm herum und kam an einem Baum vorbei. Da saß ein kleines Eichhörnchen und guckte ihr hinterher. Es fragte: „Was willst du hier?“

Die kleine Meerjungfrau antwortete: „Ich suche einen Unterschlupf zum Schlafen. Kann ich hier im Turm schlafen?“ „Nein, kannst du nicht. Aber du kannst in dem verlassenen Häuschen davor schlafen“, antwortete das Eichhörnchen müde. „Ich muss jetzt schlafen. Also da drüben ist die ältere Hütte.“

Hallelore konnte nicht einschlafen und schaute aus dem Fenster in den Sternenhimmel.

Da sah sie eine Sternschnuppe und sie wünschte sich, dass sie Freunde bekommt und dass sie ein superschönes Zuhause findet.

Plötzlich landete die Sternschnuppe irgendwo im Norden von hier und es flammte ein Licht auf. Ein Einhorn stand vor ihrer Tür. Es hatte ein weißes Fell und eine bunte Mähne. So ein tolles Pferd hatte sie sich schon immer gewünscht! Das Einhorn fragte sie, ob sie Freunde werden könnten. Da sagte sie gleich „Ja!“ und sie ritten in den Nachthimmel.

Das Einhorn erzählte, dass der Turm „Der Leipziger Turm“ heißt und Hallelore fragte, wohin sie jetzt fliegen. Da antwortete das Einhorn „Zum Eselsbrunnen!“ und so flogen sie fröhlich dorthin und noch an viele andere schöne Orte von Halle.

Fabienne Schwanke

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