Anna Hood und das Wunder vom Crostigall

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Projektdaten:

  • Titel: Anna Hood und das Wunder vom Crostigall
  • Bündnispartner 1: Joachim-Ringelnatz-Verein Wurzen e. V., Crostigall 14, 04808 Wurzen
  • Bündnispartner 2: Ringelnatz-Grundschule Wurzen, Querstraße 25, 04808 Wurzen
  • Bündnispartner 3: Diesterweg-Grundschule Wurzen, Eduard-Schulze-Straße 3, 04808 Wurzen
  • Bündnispartner 4: Grundschule an der Sternwarte Wurzen, Rosa-Luxemburg-Straße 20, 04808 Wurzen
  • Bündnispartner 5: Friedrich-Bödecker-Kreis im Freistaat Sachsen e. V., Neue Straße 1c, 04703 Leisnig, OT Börtewitz
  • Autorenpate: André Schinkel wurde 1972 im sächsischen Eilenburg geboren. Er wuchs in Bad Düben und Holzweißig bei Bitterfeld auf und erlernte 1988 bis 1991 den Beruf eines Rinderzüchters mit Abitur. Nach einer abgebrochenen Ausbildung zum Umweltschutztechniker studierte er Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie in Halle und erlangte 2001 den akademischen Grad eines Magister artium. Er arbeitet als freier Autor, Lektor, Gutachter, Literatur- und Musikkritiker; seit 2005 hat er die Redaktionsleitung der Literaturzeitschrift "oda - Ort der Augen" inne. Seine Arbeit umfaßt Lyrik, Prosa, Essayistik, Texte für Kinder und Nachdichtungen aus dem Serbischen, Kroatischen, Bosnischen, Englischen und Altägyptischen. André Schinkel ist Mitglied des P.E.N. und der ADK-san.
  • Zeitraum: 01.01.2020 - 31.12.2020
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Wurzen
  • Bundesland: Sachsen
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 205


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Presse

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 205

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 205

 

Projektbeschreibung

Das Modul soll unter dem weitgefassten und auf die Geschichte, Kulturgeschichte der Region sowie auf Ringelnatz explizit und die Wiedereröffnung seines Geburtshauses 2020 am Crostigall 14 bezogene Thema „Die Anna-Hood-Gang und das Wunder vom Crostigall“ stattfinden und sich über das Anna-Hood-Thema nach außen und in die Welt öffnen. Im Wurzener Raum überschneiden sich ländliche Urbanität, Industrierückbau, die Nähe zu expliziten Naturräumen und Erfahrungen damit (Renaturierung, aber auch Flutgefahr) und die Herkunft eines der wichtigsten sächsischen Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts auf einzigartige Weise. Gerade auch am Beispiel von Ringelnatz, dessen Werke und Auftritte ab 1933 verboten waren, zeigen sich die Brüche von Biografien – die Leiderfahrung fehlender Toleranz und Achtung einerseits, das Sich-dagegen-Stemmen und bei seinen Intensionen zu bleiben andererseits. Die Beschäftigung mit ihm und seinem Schicksal ist ein exzellentes „Anna“-Thema, zumal – gerade in Mitteldeutschland – die Gegenbewegung gegen Vernunft, Toleranz und Antidiskriminierung vermehrt und zunehmend unverhohlen lauter und lauter wird, gewissermaßen Gefahr in Verzug ist. Dazu kommt als zweiter in die Jetztzeit ragender Effekt wachsendes Bewusstsein für die gefährdete Natur, das weltweit für Aufmerksamkeit sorgt. Da in Wurzen die Natur quasi vor der Haustür liegt, soll auch das in Workshops und Exkursionen erwogen und erkundet werden. Offenheit für die Geschichte und das, was an Rätseln in der Erde liegt, öffnet meines Erachtens auch den Blick für die gegenwärtig anstehenden Probleme. Und es gibt zudem einen frappierenden Effekt zu beachten – wer schreibt und liest, Gedichte rezitiert oder vertanzt, zeichnet und dramatische Texte erfindet, wer sich seiner Herkunft auf eine im besten Sinne offene und gegen andere tolerante Weise versichert und dabei begreifen kann, dass jeder Mensch eine solche und damit per se eine Würde besitzt, dem fällt womöglich gar nicht erst nicht ein, sich den wieder aufkommenden aggressiven und Tabus verletzenden Tönen anheimzugeben. Joachim Ringelnatz, die Kinder von Wurzen und Anna Hood, sie würden/werden Freunde und sich prächtig verstehen.

 

Bilder

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 205


Die Fliege

Die Fliege faulenzt den

ganzen Tag auf der Liege.

Und dabei sieht sie Diebe.

Sie setzt sich langsam

und leise auf die Wiese.

Sie wäre gern ein Riese …

Sontje Roßberg, 10 Jahre


Was in der Pellkartoffel steckt

Ein Apfel, das Fell. Die Kartoffel natürlich. Die Pelle, die Karte. Der Kater, der Loeffel, ein Toffel (auf sächsisch: „Ä oller Blaatsch …“). Kalle steckt in der Pellkartoffel, Ella, ein Affe und die Elle. Die Kelle, der Keller, das Tor, ein Ort, der Opa, die Oper, der Falke, das Katerfell. Karl, die Pfote, die Falle und alle. Elke, Lea, Leo, Olaf, Ole und noch viel mehr …

Alle Teilnehmer an der Tafel


Geschichte

Pellcity ist eine sehr große Stadt, genauso wie Berlin, und deswegen ist es auch in viele Teile geteilt, z. B. Perlin, Mount Everest und sogar Crostigall. Aber in Pellcity sind Pellkartoffeln statt Menschen untergebracht. Es ist da wie in einer echten Stadt, es gibt Schulen, normalen Unterricht, Katzen, Kinder, Max und Moritz, Bücher und auch Kasper. Und genau in dieser Stadt lebt eine kleine Pellkartoffel namens Nina, sie liest sehr gerne das Buch „City-Arthur“. Es ist sehr, sehr spannend. Nina ist ein sehr nettes Pellkartoffel-Mädchen und tanzt unheimlich gerne. Sie war schon oft bei Auftritten auf der großen Bühne. Es ist immer ein schönes Gefühl, auf der großen Bühne zu stehen … Es gibt aber einen Nachteil: Es gibt schrecklich viele Hausmäuse. In Ninas Schule gibt es coole Computer, und es ist schöner Unterricht. Es gibt außerdem noch ein anderes Fach, es heißt Tier-Forschung. Es ist super-cool, weil dort sogar ausgestorbene Tier behandelt werden wie zum Beispiel der Megalodon. Nächstes Wochenende wollen sie in den großen Pellcity-Freizeitpark gehen. Und in den Ferien wollen sie nach Perlin fahren. Nina wohnt übrigens in Mount Everest. In Perlin soll es super-cool sein, weil es angeblich wie Bayern ist. Letztes Jahr waren sie in Österreich. Sie geht nach den Ferien auch nicht mehr in den Hort – ‚Endlich!‘, denkt sie sich insgeheim. Letzte Woche war sie bei der Pelli-Hood-Gäng. Sie isst sehr, sehr gerne Banane, Gurke und Süßes. [Viele Grüße! Nina]

Lilly Mildner, 9 Jahre


Wenn man auf Exkursion am Dehnitzer Hofladen vorbeikommt

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So geht es allen Mitgliedern der Gäng, besonders Herrn Schinkel natürlich

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