Über viele Jahre habe ich Projekte mit Kindern und Jugendlichen zum Thema „Indianer“ und „Mittelalter“ durchgeführt.
Regelmäßig veranstalte ich Lehrer-, Erzieher- und Studentenfortbildungen, u.a. zu den Themen „Freies Erzählen“ und „Zaubern mit Worten“ für das IQSH in Kiel, sowie die EULE der Uni Flensburg. Dazu kommen Erzählwerkstätten und Ausbildung für stotternde Menschen und für Sterbebegleiter.
In meinem Atelier für Erzählkunst biete ich jährlich eine Ausbildung zum Märchen- und Geschichtenerzähler für Erwachsene (8 Module), sowie Seelenbilderseminare an.
Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.
Die Kinder werden durch einfache Übungen (z.B. Fantasiereisen) und Entspannung durch Konzentration und Stille an ihre eigenen inneren Bilder herangeführt.
Sie lernen eine besondere Technik kennen, und können direkt danach in geschütztem und wertschätzenden Rahmen ihre erste freie Erzählerfahrung in der Gruppe machen. Dabei erleben die Kinder, wie viel Freude das freie Erzählen aus den inneren Bildern bereitet, den Zuhörern und ihnen selber; und wie einfach es ist.
Das selbstverständliche freie Erzählen, in einem wertungsfreien Raum, stärkt die Selbstsicherheit und das Selbstvertrauen. Es fördert die Sprach- und Sprechkompetenz und den Mut, sich hinzustellen und sich zu zeigen. Alle Menschen lieben Geschichten und haben Wichtiges zu erzählen. Viele trauen sich aber nicht, vor Anderen zu sprechen.
Meine Arbeit ist kein Weg des rhetorischen Sprechens, des Sprechdenkens und Hörverstehens. Es ist ein innerer Bilderweg, ein „Bildersprechen“, das unmittelbar zu einem fließenden, lebendigen, authentischen Erzählen führt. Da der Denkvorgang dabei keine wesentliche Rolle spielt, treten auch die damit verbundenen Begleiterscheinungen nicht auf, wie z.B. die leidigen Sprechdenkgeräusche „ähh“ und „mhh“; auch nicht, den „roten Faden verlieren“ oder der “Black out“.
Im Laufe des Projektes wird die Wahrnehmung für die eigene Präsentation und die Präsentation der Anderen geschärft:
Wie laut, leise oder deutlich spreche ich? Wie ist meine Körpersprache? Resonanz erfolgt immer in wertschätzender Weise, zuerst vom Erzähler, dann aus der Gruppe, und schließlich von mir, zusammenfassend und ergänzend. Die Blickwinkel sind dabei Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung.
Wir arbeiten gemeinsam an der Veränderung.
Zunächst beginne ich mit kleinen Märchen. Das Märchen als zentraler Teil unserer Projektreise ist in mehrfacher Hinsicht ein guter Ausgangspunkt: Es hat im Menschen eine ordnende, heilende und Fantasie fördernde Kraft (Bruno Bettelheim: Kinder brauchen Märchen).
Das erzählte Märchen ist lebendig, zeitlos, tiefgründig und tief anrührend. Es bietet Raum zu Identifikation und Verwandlung. Märchen sind als Basis auch der einfachste Einstieg, da die Urbilder der alten Volksmärchen unserer Seele bekannt und vertraut sind (C.G. Jung: Archetypen, kollektives Unterbewusstes, „Das Märchen ist der große Bruder des Traumes“).
Dann folgen längere Geschichten, mit denen die Kinder ihre eigenen Grenzen ausloten und sie erweitern können. Einfache Rollenspiele, spontanes kreatives Erzählen, Erzählspiele und Piktogramme können dazu kommen. Vom Schreiben zum freien Erzählen ist es nur ein kleiner Schritt. Den werden wir entdecken und gehen.
Da in der Georg-Asmussen-Schule auch naturpädagogische und kreative Projekte angeboten werden, machen wir uns die bereits existierenden Erfahrungen zunutze: wir lassen uns aus der Natur, aus Märchen und von unserem eigenen Leben zu Geschichten inspirieren; und von ungewöhnlichen Buchtiteln der örtlichen Bücherei.
Kinder in diesem Alter sind noch sehr stark mit Vorstellungen verbunden, also mit Bildern, aus denen heraus sich auch unser selbst Erlebtes oder selbst Geschriebenes leicht erzählen lässt. Gegebenenfalls kommen auch Mikrofon, Sprachaufzeichnungen oder Videos zum Einsatz.
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Der Tempel der 1000 Spiegel von Anna Greta
Der Löwe und die Maus von Caroline
Die Katze und die Maus von Fanny
Der Riese Klitzeklein von Hannes
Wir freuen uns immer über hilfreiche Unterstützung, die es uns ermöglicht unsere Projekte fortzusetzen. Wenn Sie also Unterstützer werden wollen, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme freuen.