Ich will dir mal was erzählen

parallax background
 

Projektdaten:

  • Titel: Ich will dir mal was erzählen
  • Bündnispartner 1: Wilhelm-Busch-Schule, Förderzentrum Lernen, Holstenkamp 29, 21509 Glinde
  • Bündnispartner 2: Grundschule Wiesenfeld, Holstenkamp 29, 21509 Glinde
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Schleswig-Holstein e.V., Raiffeisenstraße 4, 24768 Rendsburg
  • Autorenpate: Klaus Dörre: Ich bin Vater von fünf Kindern und habe u.a. Psychologie studiert. Ich bin selbständiger freier Künstler, Seminarleiter, Erlebnispädagoge und Erzählausbilder für freies Erzählen aus den eigenen inneren Bildern. Das „Atelier Erzählkunst und Märchen-Atelier“ in SH, in der Nähe von Flensburg, habe ich vor 20 Jahren gegründet.
    Über viele Jahre habe ich Projekte mit Kindern und Jugendlichen zum Thema „Indianer“ und „Mittelalter“ durchgeführt. Regelmäßig veranstalte ich Lehrer-, Erzieher- und Studentenfortbildungen, u.a. zu den Themen „Freies Erzählen“ und „Zaubern mit Worten“ für das IQSH in Kiel, sowie die EULE der Uni Flensburg. Dazu kommen Erzählwerkstätten und Ausbildung für stotternde Menschen und für Sterbebegleiter. In meinem Atelier für Erzählkunst biete ich jährlich eine Ausbildung zum Märchen-und Geschichtenerzähler für Erwachsene (8 Module), sowie Seelenbilderseminare an.
  • Zeitraum: 30.11.2020 - 16.12.2020
  • Format: Modul 3 (kurzzeitig)
  • Ort: Glinde
  • Bundesland: Schleswig-Holstein
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 170


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Presse

  • Folgt

Download des Buchs (PDF)

Für diese Maßnahme ist auf Grund der kurzen Dauer keine Publikation vorgesehen. Texte und Bilder des Projektes finden Sie weiter unten.

 

Projektbeschreibung

Die Kinder werden durch einfache Übungen (z.B. Fantasiereisen) und Entspannung durch Konzentration und Stille, an ihre eigenen inneren Bilder herangeführt.
Sie lernen eine besondere Technik kennen, und können direkt danach in geschütztem und wertschätzenden Rahmen ihre erste freie Erzählerfahrung in der Gruppe machen.
Dabei erleben die Kinder, wie viel Freude das freie Erzählen aus den inneren Bildern bereitet, den Zuhörern und ihnen selber; und wie einfach es ist.
Das selbstverständliche freie Erzählen, in einem wertungsfreien Raum, stärkt die Selbstsicherheit und das Selbstvertrauen. Es fördert die Sprach- und Sprechkompetenz und den Mut, sich hinzustellen und sich zu zeigen. Alle Menschen lieben Geschichten und haben Wichtiges zu erzählen. Viele trauen sich aber nicht, vor Anderen zu sprechen.
Meine Arbeit ist kein Weg des rhetorischen Sprechens, des Sprechdenkens und Hörverstehens. Es ist ein innerer Bilderweg, ein „Bildersprechen“, das unmittelbar zu einem fließenden, lebendigen, authentischen Erzählen führt. Da der Denkvorgang dabei keine wesentliche Rolle spielt, treten auch die damit verbundenen Begleiterscheinungen nicht auf, wie z.B. die leidigen Sprechdenkgeräusche „ähh“ und „mhh“; auch nicht, den „roten Faden verlieren“ oder der “Black out“.
Im Laufe des Projektes wird die Wahrnehmung für die eigene Präsentation und die Präsentation der Anderen geschärft: Wie laut, leise oder deutlich spreche ich? Wie ist meine Körpersprache? Resonanz erfolgt immer in wertschätzender Weise, zuerst vom Erzähler, dann aus der Gruppe, und schließlich von mir, zusammenfassend und ergänzend. Die Blickwinkel sind dabei Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Wir arbeiten gemeinsam an der Veränderung.
Zunächst beginne ich mit kleinen Märchen. Das Märchen als zentraler Teil unserer Projektreise ist in mehrfacher Hinsicht ein guter Ausgangspunkt: Es hat im Menschen eine ordnende, heilende und Fantasie fördernde Kraft (Bruno Bettelheim: Kinder brauchen Märchen). Das erzählte Märchen ist lebendig, zeitlos, tiefgründig und tief anrührend. Es bietet Raum zu Identifikation und Verwandlung. Märchen sind als Basis auch der einfachste Einstieg, da die Urbilder der alten Volksmärchen unserer Seele bekannt und vertraut sind (C.G. Jung: Archetypen, kollektives Unterbewusstes, „Das Märchen ist der große Bruder des Traumes“).
Dann folgen längere Geschichten, mit denen die Kinder ihre eigenen Grenzen ausloten und sie erweitern können.
Selbst geschriebene kleine Erzählungen und autobiographische Geschichten können dazukommen, sowie einfache Rollenspiele, spontanes kreatives Erzählen, Erzählspiele und Piktogramme. Gegebenenfalls kommen auch Mikrofon, Sprachaufzeichnungen oder Videos zum Einsatz. Denkbar wäre eine Abschlussveranstaltung für die Eltern.

 

Bilder

Folgen

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 170

Folgen

parallax background
Wir haben ihr Interesse geweckt?

Werden Sie
Unterstützer

Wir freuen uns immer über hilfreiche Unterstützung, die es uns ermöglicht unsere Projekte fortzusetzen. Wenn Sie also Unterstützer werden wollen, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme freuen.