Was ich schon immer mal sagen wollte

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Projektdaten:

  • Titel: Was ich schon immer mal sagen wollte
  • Bündnispartner 1: Lindenschule Bordesholm, Schulstraße 6-8, 24582 Bordesholm
  • Bündnispartner 2: Comic Center Kiel, Königsweg 15, 24103 Kiel
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Schleswig-Holstein e.V., Raiffeisenstraße 4
, 24768 Rendsburg

  • Autorenpate: Tim Eckhorst ist freiberuflicher Grafiker, Autor, Comiczeichner, Illustrator und Lehrbeauftragter an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Seine Veröffentlichungen umfassen Bücher zu den norddeutschen Comicpionieren Rudolph und Gus Dirks, freie Comic-Arbeiten sowie zahlreiche Auftragsarbeiten für Magazine, Merchandising, Plakate und CD-Cover. Zwei Mal jährlich bringt er das Comic-Magazin "Pure Fruit" heraus. Dieses erscheint in einer Auflage von 10.000 Stk. und wird deutschlandweit kostenlos vertrieben. Im Magazin präsentieren sich etablierte und Nachwuchszeichner von nah und fern.
  • Zeitraum: 01.01.2020 bis 30.06.2020
  • Format: Modul 2 (halbjährig)
  • Ort: Bordesholm/Kiel
  • Bundesland: Schleswig-Holstein
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 176


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Presse

  • Folgt

Download des Buchs (PDF)

Autorenpatenschaft Nr. 176

Cover der Autorenpatenschaft Nr. 176

 

Projektbeschreibung

Für das geplante Heft wird ein übergreifendes Thema gewählt zu dem jeder seinen Comic erarbeitet. »Was ich schon immer mal sagen wollte.«. Dieses sehr offene Thema kann unterschiedlich aufgefasst werden und soll dazu motivieren Stellung zu einer Sachen zu beziehen, die einem wichtig ist. Das kann lustig, kritisch, fragend, anprangernd oder sachlich sein.

In mehreren Workshops und Lesungen erhalten die SchülerInnen eine Einführung in das Schreiben und Zeichnen von Comics und Bilderzählungen. Wie greifen Wort und Bild ineinander und wie kommt man mit ihrer Kombination zu Geschichten, die ansprechen, aufrütteln oder lustig sind? Begonnen wird mit einer Einführung ins Zeichnen und wie man auch über einfache Darstellungen etwas erzählen kann. Ziel ist es, dass verschiedene Materialien ausprobiert werden und jeder einen Zeichenstil findet. Weiter geht es mit der Entwicklung einer Geschichte, die zunächst in Form eines Storyboards umgesetzt wird. Im Verlauf der Workshops wird die Skizze dann als Reinzeichnung umgesetzt. Die entstandenen Comics werden zu einem gedruckten Heft weiterverarbeitet. Je nach möglicher Druckauflage soll dieses Heft auch außerhalb der Schule kostenlos verteilt werden.

Für das geplante Heft wird ein übergreifendes Thema gewählt zu dem jeder seinen Comic erarbeitet. Ein Themenvorschlag ist »Was ich schon immer mal sagen wollte.«. Dieses sehr offene Thema kann unterschiedlich aufgefasst werden und soll dazu motivieren Stellung zu einer Sachen zu beziehen, die einem wichtig ist. Das kann lustig, kritisch, fragend, anprangernd oder sachlich sein.

Durch die Verteilung des Heftes soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verdeutlicht werden, dass auch ihre Meinung zählt und dass sie diese kundtun können. Die eigene künstlerische Arbeit publiziert zu sehen, gibt Selbstbewusstsein und motiviert für die weitere Arbeit.

 

Bilder

 

Texte der Autorenpatenschaft Nr. 176


Sport ist kein Mord

Seite 1:

Bild 1: Tom der Ball sagt: "Moin Leute, ich möchte euch zeigen wie das Leben ohne Sport ist. Guckt doch mal wie Alfreds Leben ohne Sport aussieht."
Bild 2: Alfred liegt im Bett . Die Uhr zeigt 12:00 Uhr.
Bild 3: Alfred sitzt am Frühstückstisch, der voll mit ungesunden Sachen ist.
Bild 4: Alfred sitzt auf der Couch und schaut Fernsehen und sagt :"Mir ist so langweilig!"
Bild 5: Man sieht Alfreds trauriges Gesicht.
Bild 6: Alfred sitzt abends auf der Couch mit einer großen Pizza und sagt :"Ich bin so allein!"

Seite 2:

Überschrift: Alfred, wenn er Sport macht.
Bild 1: Alfreds Wecker klingelt um 6:00 Uhr.
Bild 2: Alfred mit seiner Familie am Frühstückstisch mit vielen gesunden Sachen.
Bild 3: Alfred geht zu Fuß zur Arbeit.
Bild 4: Alfred glücklich beim Joggen.
Bild 5: Alfred spielt Fußball mit seinem Sohn und sagt: „Ich bin so glücklich."
Bild 6: Tom Ball sagt: „Sport ist kein Mord. Sport macht uns glücklich."

Adem



Sei zufrieden so wie du bist

Personen: der Bäcker, die Schneiderin, der Schuster, die Bäuerin, der Hausmeister, der Tischler, die Lehrerin, der Bauernjunge, der Antiquitätenhändler,der Schüler, der Spiegel

Seite 1:

Bild 1:
Der Spiegel ist zu sehen. Eine Schlange verschiedener Menschen steht vor ihm. Der Tischler: „ Habt ihr auch alle von dem sprechenden Spiegel gehört und wollt ihm sagen wie toll ihr seid?“. Der Bauernjunge: „Ich bin mir sicher, dass er mich zu schätzen weiß!“.
Bild 2:
Der Bäcker ist an der Reihe. Der Bäcker: „Ich backe doch die besten Brötchen, oder?“. Der Spiegel antwortet nicht. Der Bäcker geht mit gesenktem Kopf und sein Zweifel wird immer größer.
Bild 3:
Die Schneiderin tritt vor. Die Schneiderin: „Ist meine Kleidung nicht die beste?“. Der Spiegel antwortet nicht. Die Schneiderin geht.
Bild 4:
Der Schuster kommt nach vorne. Der Schuster: „Auf meinen Schuhen läuft es sich doch am besten, oder?“. Der Spiegel antwortet nicht. Der Schuster: „Der Spiegel kann ja gar nicht sprechen.“. Der Schuster geht mit grimmigen Gesicht.
Bild 5:
Die Bäuerin ist an der Reihe. Die Bäuerin: „Sag es mir. Die Milch meiner Kühe ist am frischesten, oder?“. Doch der Spiegel gibt wieder keine Antwort. Die Bäuerin stapft davon.
Bild 6:
Der Hausmeister tritt vor. Der Hausmeister: „Wo ich arbeite, ist es immer am saubersten, oder?“. Der Spiegel bleibt still. Der Hausmeister: „Und dafür bin ich jetzt hierher gekommen?“. Der Hausmeister geht aus dem Bild.

Seite 2:

Bild 1:
Der Tischler kommt nach vorne. Der Tischler: „Meine Möbel sind die besten, oder?“. Der Spiegel antwortet nicht. Der Tischler geht.
Bild 2:
Die Lehrerin steht vor dem Spiegel. Die Lehrerin: „Mein Unterricht ist der beste, oder?“. Der Spiegel bleibt stumm. Die Lehrerin: „Warum antwortest du mir nicht?“. Der Spiegel sagt nichts. Die Lehrerin geht beleidigt davon.
Bild 3:
Der Bauernjunge fährt mit seinem Trecker vor. Der Bauernjunge: „Ich fahre am besten Trecker, oder?“. Der Spiegel bleibt still. Der Bauernjunge fährt mit seinem Trecker davon.
Bild 4:
Der Antiquitätenhändler steht vor dem Spiegel. Der Antiquitätenhändler: „Ich habe die wertvollsten Gegenstände im ganzen Land, oder?“. Der Spiegel gibt keine Antwort.
Bild 5:
Der Schüler kommt nach vorne. Der Schüler: „Alle können etwas so richtig gut, nur ich nicht!“. Der Spiegel antwortet: „Sei zufrieden so wie du bist!. Der Schüler geht fröhlich nach Hause.

Jonna Koch, 8 Jahre


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