Interview mit einer Stadt

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Projektdaten:

  • Titel: Interview mit einer Stadt
  • Bündnispartner 1: Altstadtschule, (Grundschule), Burg 20, 07768 Kahla
  • Bündnispartner 2: Stadtbücherei Kahla, Roßstraße 38, 07768 Kahla
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. für Thüringen, Magdeburger-Allee 4, 99085 Erfurt
  • Autorenpatin: Sieglinde Mörtel ist 1960 geboren und aufgewachsen in Hummelshain. Von 1986 - 1996 als Redak-teurin und Redaktionsleiterin Betriebs-, Wochen-, Tageszeitung, Illustrierte tätig. Seit 1996 freiberufliche Autorin. Schreibt überwiegend Geschichten aus Mittel-deutschland, 20. Jahrhundert. Sieglinde Mörtel ist Mutter von zwei Kindern und hat drei Enkel. Im Jahr 2007 erhielt sie ein Literaturstipendium des Thüringer Kultusmi-nisteriums zur Förderung der Geschichtenreihe "Erzähl mal von früher – Geschich-ten, die in keiner Chronik stehen". Die Autorin ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller, im Verein für Thüringer Volkskunde e.V. und im Journalistenverband.
  • Zeitraum: 15.06.2021 - 31.07.2021
  • Format: Modul 3 (kurzzeitig)
  • Ort: Kahla
  • Bundesland: Thüringen
 

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft Nr. 274


Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.

Presse

  • Folgt

Download des Buchs (PDF)

Für diese Maßnahme ist auf Grund der kurzen Dauer keine Publikation vorgesehen. Texte und Bilder des Projektes finden Sie weiter unten.

 

Projektbeschreibung

Mit einer Lesung der Autorin Sieglinde Mörtel wird das Projekt in der Bibliothek eröffnet. Hier haben die Zuhörer und die Teilnehmer*innen die Möglichkeit die Arbeit der Autorin Sieglinde Mörtel kennenzulernen. Im Anschluss an die Lesung können mit den Interessenten erste Vorhaben und Abläufe für die Projekttage besprochen werden. Die Teilnehmer*innen werden gemeinsam mit der Autorin Kahla erkunden. Jeder Teilnehmer*innen zeigt seinen Lieblingsplatz/Sehenswürdigkeiten der in einer Fotografie festgehalten wird. In den folgenden 3 Werkstatttagen arbeiten die Kinder und Jugendlichen mit der Autorin in Werkstätten. Durch einen Perspektivwechsel nehmen die Teilnehmer*innen die Sichtweise dessen ein, was die von ihnen ausgewählten Bilder abbilden: Bäume, Flüsse, Häuser usw. und schreiben aus dieser Perspektive. Die Autorin wird die Teilnehmer*innen in verschiedenen Schreibübungen an die ungewohnte Beschreibungsweise heranführen. Die in den Werkstätten entstanden Texte werden von den Teilnehmer*innen aufgesprochen.

Die Bilder und Tonaufnahmen können gemeinsam mit dem Webdesigner Kevin Hallmann bearbeitet werden. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung präsentiert. Die Tonaufnahmen sind durch auf den Bildern angebrachte QR –Codes zu hören. Damit haben die Besucher*innen der Ausstellung die Möglichkeit die Texte der Teilnehmer*innen über ihr Smartphone zu hören. Anschließend wird die Ausstellung in der Grundschule zu sehen sein. Danach sollen die Exponate weiter in Kahla genutzt werden. Vorstellbar ist die Bilder und die dazu gehörigen Texte (mit QR-Code) an unterschiedlichen Orten zu präsentieren und die Betrachter*innen auf weitere Orte hinzuweisen (Stadtrally).

Kahla ist eine Kleinstadt im mittleren Saaletal, südlich von Jena, die Porzellanstadt am Fuße der Leuchtenburg. Kahla war und ist ein bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort. Das wohl bekannteste Unternehmen ist KAHLA/Thüringen Porzellan. Seit 1994 verzeichnet die Kleinstadt einen stetigen Einwohnerschwund. Waren es 1994 noch 8.310 Einwohner, lebten 2019 nur noch 6.795 Einwohner in Kahla. Nachdem die Neonazi-Szene aus dem nahen Jena weitgehend verdrängt wurde, entwickelte sich Kahla zum Schwerpunkt rechtsextremistischer und neonazistischer Betätigung in Thüringen. Neonazis besitzen mehrere Immobilien in der Stadt. Laut der Koordinierungs- und Kontaktstelle für das Programm gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz in Jena hätten Neonazis in Kahla die „kulturelle Hegemonie“ errungen. (Stand 2018/2019) Auch dies ist ein wichtiger Grund schon frühzeitig mit Kindern in Projekten, ohne Ausgrenzungen von lernschwachen und Kindern mit Migrationshintergrund, zu arbeiten. Das geplante Projekt beinhaltet gemeinsame Entdeckungen, Erlebnisse und die Auseinandersetzung mit dem Begriffen Heimat, Kultur, Vergangenheit und kann somit zum Demokratieverständnis der Kinder aktiv beitragen.

 

Bilder

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Texte der Autorenpatenschaft Nr. 274


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