5 Sinne für eine Geschichte!

Projektdaten:

  • Titel: 5 Sinne für eine Geschichte!
  • Bündnispartner 1: Ganztagsgrundschule Sternschanze, Altonaer Straße, 20357 Hamburg
  • Bündnispartner 2: Kinderbuchhaus Altona, Museumstraße 23, 22765 Hamburg
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Hamburg e.V., Am Kratt 33b, 22549 Hamburg
  • Autorenpatin: Silke Vry ist Archäologin, Kunsthistorikerin und Kinderbuchautorin. Seit sie nicht mehr mit Hacke und Schaufel durch orientalische Länder reist, um verborgene Städte zu entdecken, denkt sie sich Bücher und Geschichten für Kinder und Jugendliche aus. Wie bei ihren Ausgrabungen ist sie von allem begeistert, was rätselhaft ist, im Verborgenen liegt und erst auf den zweiten Blick entdeckt werden kann. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Hamburg. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
    Hanna Biresch ist angehende Lese- und Literaturpädagogin und arbeitet neben ihrer freiberuflichen Arbeit mit Kindern beim Rowohlt Verlag in Hamburg. Als angehende Lese- und Literaturpädagogin begleitet sie Autor:innenbegegnungen unter literaturpädagogischen Aspekten.
  • Zeitraum: 01.01.2025 - 31.12.2025
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Hamburg
  • Bundesland: Hamburg

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Inhalt des Buchs

Cover des Buchs

Projektbeschreibung

Was sehe ich, wenn ich die Augen schließe, was fühle ich, wenn ich mit meiner Hand über den Tisch gehe, was höre ich, wenn ich nichts höre? Was rieche ich, wenn ich nichts schmecke und verändert sich mein Geschmack, wenn ich nicht rieche? Durch unsere Sinne erfahren wir die Umwelt: Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Tasten. Viele sind es gewohnt mit allen 5 Sinnen die Welt wahrzunehmen, aber was passiert, wenn ein Sinn wegfällt? Wie nehmen wir die Welt dann wahr? Und wie verändert sich die Beschreibung des Gesehenen, Geschmeckten, Gerochenen, Getasteten und Gehörten, wenn mein Gegenüber es erfährt? In welcher Verbindung steht meine Wahrnehmung mit meiner Geschichte?
Wir wollen uns in diesem Workshop dafür sensibilisieren, dass es nicht nur die EINE Wahrnehmung gibt, sondern viele. Wir wollen lernen in andere Wahrnehmungen einzutauchen, wir wollen unser Einfühlungsvermögen und unsere Fantasie fördern. Wir wollen unsere Kreativität durch unsere neue Wahrnehmung vergrößern und dadurch lernen genauer zu beschreiben, was wir sehen. Denn was braucht eine gute Erzählung: Alle Beschreibung der Sinne. Wie riecht es in dem Wald? Wie hört sich die Stimme des Erzählers an? Nur wenn wir unsere eigenen Sinne schärfen, können wir den Figuren und unseren Erzählungen mehr Tiefe geben.

Bilder zur Autorenpatenschaft

Texte der Autorenpatenschaft

Die Blümelein
Die Blümchen, was denken sie sich, finden sie es unheimlich oder finden sie es nicht. Finden sie die Welt groß oder blendet sie nur das Licht. Vielleicht gucken sie auch einfach nur traurig. Wie sehen sie den Himmel, ist er für sie auch blau oder eher grau. Ich weiß es nicht. Schreiben kann man überall! Finde es heraus, sonst bleibt es für immer unentdeckt und das wäre kein Festschmaus.
Samuel

Die beflügelte Lupe
Es war einmal eine beflügelte Lupe, die nach Hawaii fliegen wollte. Die Lupe ging ins Bett. Am nächsten Morgen packte die Lupe ihren Koffer und flog los. Drei Stunden später kam sie in Hawaii an. Das Erste, was die Lupe nach dem Einchecken tat: Sie ging in den Pool. Danach ging die Lupe ins Zimmer und legte sich ins Bett. Am nächsten Morgen ging die Lupe frühstücken. Die Lupe sagte:
„Oh, meine Flügel verschwinden!“ Die Lupe ging zur Theke und fragte: „Wo sind die Federn?“ Der Mann an der Theke antwortete:
„Bei den Getränken.“ Die Lupe sagte: „Danke!“ und aß eine Feder auf. Die Lupe rief: „Meine Flügel, sie sind wieder da! Ich kann morgen wieder nach
Hause fliegen. Ich gehe ins Bett. Heute war ein langer Tag.“ Am nächsten Morgen packte sie ihren Koffer und flog los. Drei Stundenspäter war die Lupe da.
Dilay

Die Reise zum geheimnisvollen Ort
„Hey, Freunde, oh, vielleicht sollte ich mich zuerst vorstellen. Ich bin Monti und mein Hof heißt Hof Blühende Sonne. Ich weiß, ein ganz schön langer Name. Und jetzt zu den traurigen Neuigkeiten: Ich werde verkauft. Ja, ihr habt richtig gelesen, und ich weiß auch schon, wer mich kauft. Ein Mädchen namens Mira. Und jetzt muss ich von all meinen Freunden weg, den anderen Pferden des Hofes. Ich stelle sie euch vor: erstens Rob, zweitens Leila und drittens Spider. Das sind all meine besten Freunde. Und morgen werde ich schon abgeholt. Schrecklich, aber Leila sagt gerade: „Kopf hoch, das wird schon noch!“
„Okay“, sage ich, und dann sagt Rob: „Lass uns spielen. Das macht immer gute Laune!“
Ach, ich muss euch noch von Tom erzählen, er kommt jeden Tag und gibt mir zwei bis drei Haferkekse. Und er ist so nett, und das ist der vierte Grund, warum ich hier nicht weg will. Aber Mira sieht auch sehr nett aus, und beim Probereiten dachte ich zuerst: „Kann sie meine Gedanken lesen?“ Sie wusste von Anfang an, wie man mit mir umgeht. Aber Tom hat ihr auch ein paar Tipps gegeben.
Oh, nein, ich sehe gerade, dass Tom den Hänger packt. Er kommt noch einmal zu mir und sagt „Gute Nacht, Monti, bis morgen!“ Am nächsten Morgen verlädt Tom mich auf den Hänger, dann fahren wir zum Hof, und eigentlich bin ich ganz glücklich.“
Mira

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