Die wahren Abenteuer sind im Kopf
Projektdaten:
- Titel: Die wahren Abenteuer sind im Kopf
- Bündnispartner 1: Stadtbibliothek Mittweida, Technikumplatz 1a, 09648 Mittweida
- Bündnispartner 2: Johann-Gottlieb-Fichte-Oberschule, Schulstraße 6, 09648 Mittweida
- Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis im Freistaat Sachsen e.V., Neue Straße 1c, 04703 Leisnig OT Börtewitz
- Autorenpatin: Claudia Puhlfürst ist Schriftstellerin aus Sachsen.
Sie gibt Anthologien heraus, schreibt Fachliteratur und führt Schreibworkshops und Lesungen für Kinder und Erwachsene durch. Bisher: elf Psychothriller, zwei Jugendthriller, drei Bücher mit authentischen Fällen, ein Kinderbuch, zahlreiche Anthologien, Wannenbücher für Erwachsene, kriminelle Adventskalender, naturwissenschaftliche Fachbücher und Lexika. - Zeitraum: 12.03.2025 - 30.11.2025
- Format: Modul 2 (halbjährig)
- Ort: Mittweida
- Bundesland: Sachsen
Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft
Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.
Download des Buchs (PDF)
Projektbeschreibung
Im Mittelpunkt steht die eigene Geschichte, die jedes Kind/jeder Jugendliche erschafft und aufschreibt.
Ein Angebot interessanter Schreibanregungen, z.B. über das Thema Abenteuer, Erlebnisse (persönliche Erfahrungen), Bilder und Geschichten zum Thema, Musikstücke oder Lieder (auch ausländische); soll die Teilnehmer zum selbstständigen Schreiben motivieren und sie zum Umgang mit eigenen Ideen herausfordern.
Bilder zur Autorenpatenschaft
Texte der Autorenpatenschaft
1982, Nürburgring
1
1982 Nürburgring, Nordschleife, die ganze Welt hält den Atem an …
Jahre zuvor …
Der deutsche Formel 1-Fahrer Noel Noah wächst bei seinen Großeltern
auf.
Schon von klein auf war er vom Rennfahren fasziniert. Er schaute
jeden Samstag ein Formel 1-Rennen und sammelte alles über Autos.
Solange er denken konnte, träumte er davon, Fahrer für das Team
Porsche zu werden. Jeden Tag spielte er Grand Tourismo und andere
Rennspiele auf seiner Spielekonsole.
Eines Tages kam sein Opa rein und fragte, ob er wirklich Rennfahrer
werden wollte. Noel sagte natürlich ja … und so kam es.
2
1979.
Der gerade erst 17-jährige Noel fährt für Team Porsche. Ja, er hat
es geschafft. Dafür musste er in einem von acht Rennen mindestens
den vierten Platz belegen, damit er seine FIA-Lizenz bekommt.
Überraschenderweise hatte er es in seinem zweiten Rennen auf
den dritten Platz geschafft.
Ein „Naturtalent“, so beschrieb ihn sein Teamchef.
Ein rasanter Aufstieg mit einem tiefen Fall?
3
1982.
Das Entscheidungsrennen am Nürburgring in Deutschland.
Der Fahnenschwinger zeigt mit der weißen Flagge die letzte Runde
an.
Im letzten Moment fährt der 20-jährige Noel in die Boxengasse,
wo seine Reifen gewechselt und der Tank aufgefüllt werden.
Nur Sekunden später ist er wieder auf der Strecke, gibt Gas und
dann …
Mit 240 km/h kracht der Brite Nigel Mansell in Noel rein.
Noels Beine wurden bei dem Aufprall abgerissen.
Noch am selben Tag verstarb die Legende Noel Noah.
Marlon
Sofort verliebt
Hi,
ich bin’s wieder Lina. Ich war mit meiner Mama im Chemnitzcenter.
Es hat viel Spaß gemacht, doch das Handy klingelte auf einmal.
Als ich ran ging, war da mein Papa.
Ich fragte was los sei? Mein Papa sagte: „Kommt schnell nach
Hause!“
Ich fragte: „Was ist denn los?“
Er sagte: Das zeige ich euch dann noch!“ Er legte auf.
Ich erzählte natürlich alles meiner Mama.
Wir bekamen Angst.
Was würde nur passiert sein?
Meine Mama sagte zu mir: „Hab keine Angst, Es wird schon etwas
Gutes sein.“
Wir sind natürlich sofort nach Hause gefahren.
Als wir dann endlich zu Hause angekommen waren, sagte mein Papa
zu mir und Mama: „Ich muss euch was erzählen. Ich habe die Kaninchen ausgemistet, und es hat sich was bewegt. Erst dachte ich, ich
hätte es mir nur eingebildet, aber es hat sich immer öfter bewegt.“
Langsam bekam ich Angst doch dann guckte ich ganz ganz langsam
in die Schubkarre, da waren ganz viele kleine Babykaninchen.
„Willst du sie sehen?“, fragte mein Papa mich.
Ich rief: „Jaaaaa, natürlich!“
Wir gingen zum Hasenstall. Machten die Stalltür auf, und dann
nur noch ganz, ganz langsam in das Nest gucken.
Sie waren so süß.
Ich dachte kurz über einen Namen nach, und dann dachte ich an
„Nelly“.
Ich fragte meine Eltern wie sie den Namen „Nelly“ finden und sie
fanden den Namen auch schön.
Und meine Mama nannte ihre Hasen „Brownie“ und „Whitie“.
Mein anderer Hase heißt Flöckchen, und die Hasen von meinem
Papa heißen „Mormel“ und „Mo“.
Nun haben wir acht Kaninchen.
Lina

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