Es kam eine Figur aus dem Holz und erzählte…

Projektdaten:

  • Titel: Es kam eine Figur aus dem Holz und erzählte...
  • Bündnispartner 1: Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule, Hoffmannstraße 4+7, 72770 Reutlingen
  • Bündnispartner 2: Kunstmuseum Reutlingen, Spendhaus, Spendhausstraße 4, 72764 Reutlingen
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis Baden-Württemberg e.V., Heugasse 13, 73728 Esslingen
  • Autorenpate: Thomas Johannes Hauck, seit über einem halben Jahrhundert auf dieser Welt. Sonnige Kindheit mit Bruder, Kanarienvogel und Hund. Vielmals umgezogen, studierte Grafik & Design in Mannheim,
    Schauspiel & Tanz in Heidelberg und Clown & Buffon in Paris. Mehrere Seminare u.a. bei
    Tadashi Endo/Butoh&Tanz, Jens Becker/Drehbuch. Jahrelang unterwegs als Clown im
    Circus und im Straßentheater. Arbeitete dann viele Jahre an diversen Theatern als
    Regisseur und Schauspieler. Schmiss sich vor 19 Jahren mit Herzklopfen und Zuversicht
    auf den freien Markt. Seitdem erfolgreich tätig als Schauspieler, Regisseur an Stadt- und
    Landesbühnen und beim Circus, Autor von Kinderbüchern.
  • Zeitraum: 23.06.2025 - 27.06.2025
  • Format: Modul 5 (Kompaktmodul ohne Übernachtung)
  • Ort: Reutlingen
  • Bundesland: Baden-Württemberg

Downloads zur Autorenpatenschaft

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Inhalt der Broschüre

Projektbeschreibung

Im Holz sind Tiere versteckt, seltsame, komische, surreale Tiere. Die Kinder fertigen Zeichnungen zu ihren Tieren an und schneiden diese anschließend in Holz. Phantasievoll, lustig, schräg. Das gedruckte Bild ist nun die Voraussetzung für die Geschichte. Es kommt das Bild zum Kind … Die Geschichte wächst und vielleicht entstehen dann weitere Holzschnitte als kleine Illustrationen.
Es entstehen gedruckte Blätter mit kleinen Geschichten.

Die Kinder bekommen wunderbares Papier, das vielleicht zu einem Leporello gefaltet wird, dann bedruckt und beschrieben wird. Jedes Kind hat am Ende ein fein bedrucktes Blatt, einen fein bedruckten Leporello!

Die Kunst des Holzschneidens und -druckens erfahren die Kinder im wunderbaren Museum Spendhaus in Reutlingen.

Bilder zur Autorenpatenschaft

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Texte der Autorenpatenschaft

Nina und Paula besuchen den Zoo

Paula und Nina gingen mit ihren Eltern in den Zoo. Paula freute sich auf die Elefanten, Nina freute sich auf die Pinguine. Aber zuerst gingen sie zu den Giraffen. Nina sagte: „Die sind aber groß!“. „Ja, die haben einen ganz langen Hals“, sagte Paula. Dann gingen sie zu den Elefanten. Ein Elefant spritzte sie mit Wasser nass. Dann sagte Nina: „Gehen wir lieber zu den Pinguinen!“ „Ja“, sagte die Mama. Sie gingen zu den Pinguinen. „Die können aber gut auf dem Bauch rutschen!“, sagte Nina. Dann sprang ein Pinguin ins Wasser und hatte die Familie schon wieder nass gemacht. Dann sagte die Mama: „Wir haben so viel Wasser abbekommen!“ Der Papa sagte: „Kommt, wir gehen. Es ist schon 16.30 Uhr.“ „Ja“, sagte die Mama, „aber vorher gehen wir noch was essen und in sieben Tagen kommen wir nochmal her.“ „Aber hoffentlich werden wir nicht nochmal so nass wie heute!“, sagte Paula. „Ja, hoffentlich!“, sagte die Mama. „Aber jetzt gehen wir was essen!“ Sie gingen ins Restaurant. Und die Mama fragte: „Was wollt ihr essen?“ Die Mama sagte: „Ich nehme den Schweinebraten.“ Der Papa sagte: „Ich auch. Und ihr, Paula und Nina?“ Paula sagte: „Spaghetti“ Nina sagte: „Ich möchte Pommes.“ Da kam die Bedienung und fragte: „Was möchtet ihr essen?“ Der Papa sagte: „Den Schweinebraten“ „Ich auch“, sagte die Mama und Nina rief: „Pommes!“ und Paula rief: „Spaghetti!“ „Okay“, sagte die Bedienung. Dann kam das Essen. „Lecker!“, sagte Mama und die Bedienung sagte: „Guten Appetit!“ „Danke!“, sagte die Familie. Alle ließen es sich schmecken. „Das war lecker!“, sagte Mama. „Ja, finde ich auch!“, sagte der Papa. „Jetzt bezahlen wir und dann gehen wir!“, sagte die Mama. Da kam die Bedienung wieder und fragte: „Möchten Sie bezahlen?“. „Ja“, sagte die Mama. „Dann macht das 21,50 €“, sagte die Bedienung und die Mama gab ihr das Geld. Dann ging die Familie nach Hause. Sechs Tage später. „Mama, wir freuen uns so so so auf morgen!“, riefen Nina und Paula. „Ja“, sagte die Mama, „aber jetzt wird geschlafen.“ „Ja“, sagte Nina. „Gute Nacht!“ „Ja, gute Nacht“, sagte die Mama. Am nächsten Morgen. „Nina, Paula, aufstehen! Wir gehen in den Zoo!“ „Ja, juhu!“, riefen Nina und Paula. „Gehen wir gleich los?“ „Nein“, sagte die Mama. „Wir müssen erst noch frühstücken.“ „Wir essen nur Melone“, sagten Nina und Paula. „Aber werdet ihr davon satt?“, fragte die Mama. „Ja“, sagten Nina und Paula. „Dann ab ins Bad mit euch, Nina und Paula!“ Nina und Paula putzten sich so schnell wie möglich die Zähne. „Habt ihr euch auch gründlich die Zähne geputzt?“, fragte der Papa. „Ja“, antworteten Nina und Paula. „Ich hole nur noch meinen Geldbeutel, dann können wir los“, sagte die Mama. „Mama, werden wir wieder so nass wie letztes Mal?“ „Ich hoffe, nicht“, sagte die Mama. „Aber dieses Mal habe ich Wechselklamotten dabei.“ Dann kamen sie an. Mama kaufte die Eintrittskarten. Dann gingen sie in den Zoo. Sie gingen zuerst zu den Affen. „Die sind aber süß!“, sagte Nina. Dann gingen sie zu den Tigern. „Aber was ist denn das? Die Tiger sieht man ja gar nicht!“ „Ja, stimmt! Kommt, wir gehen!“, sagte die Mama. „Ja“, sagte der Papa. „Es ist schon 17.31 Uhr und der Zoo macht in vier Minuten zu.“ Sie gingen zum Auto zurück. Als sie ankamen, sagte die Mama: „Zähne putzen und Schlafanzug anziehen und dann ab ins Bett!“. Als sie fertig waren, sagte die Mama: „Gute Nacht! Schlaft schön!“. Als die Mama aus dem Zimmer ging, flüsterte Nina zu Paula: „Das war ein tolles Erlebnis!“ „Ja, finde ich auch“, sagte Paula und dann schliefen beide ein.

Ella Röhm


Der fliegende Vogel 

Steckbriefe:  Wolki ist eine Wolke und kann die Farbe ändern Käsi ist ein Käsestück und kann die Farbe ebenfalls ändern Käsi und Wolki sind die allerbesten Freunde und machen einfach alles miteinander – vom Toben bis Bauen. Käsi: „Lass uns mal wieder was bauen!“ Wolki: „Au ja! Einen fliegenden Hut!“ Käsi: „Ne, einen Vogel, wo wir mitfliegen können!“ So machten sie es. Ein paar Stunden später war der Vogel fertig. Käsi: „Fertig!“ Wolki: „Cool!“ Ein paar Minuten später sitzen sie auch schon drin. Ihre Mützen liegen vor dem Vogel. Käsi: „Lass ihn uns Adler-Fisch nennen!“ Wolki: „Okay. Flieg, Adler-Fisch!“ Der Adler-Fisch fliegt tatsächlich hoch. Nach ein paar Minuten sehen sie wie ein richter Adler ihre schönen Mützen klaut… und abhaut! Käsi und Wolki nehmen die Verfolgung auf.  Der Plan war, Käsi lenkt ab. Währenddessen Wolki die Mützen holt… Wolki änderte die Farbe zu schwarz und Käsi zu rot, um mehr aufzufallen.  Tatsächlich: Sie hatten ihre heißbegehrten Mützen wieder. Wolki und Käsi waren sooooo glücklich, dass sie die ganze Nacht durchfeierten. Und nein, nicht nur wegen der Mützen, nein, nein, auch weil sie selbst einen Adler-Fisch gebaut hatten.

Sarah Grube   

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