Wa(h)re Wahrheit – Zwischen Deepfakes und Realitätshunger (schreiben)

Projektdaten:

  • Titel: Wa(h)re Wahrheit – Zwischen Deepfakes und Realitätshunger (schreiben)
  • Bündnispartner 1: Integrierte Gesamtschule West Frankfurt a.M., Palleskestraße 20, 65929 Frankfurt am Main
  • Bündnispartner 2: Bibliothekszentrum Höchst, Michael-Stumpf-Straße 2, 65929 Frankfurt am Main
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Hessen e.V., Turmstraße 4, 35578 Wetzlar
  • Autorenpate: Daniel Schneider (*1989) wuchs als CODA mit Gebärdensprache auf. Seit jeher an der Schnittstelle zwischen hörender und gehörloser Welt stehend, ist er ein aufmerksamer Beobachter seiner Umwelt und ihrer (zwischen)menschlichen Absurditäten. Er studierte Anglistik, Germanistik sowie Romanistik in Gießen und Louvain-la-Neuve (Belgien). Es folgten u.a. ein Volontariat im Literarischen Zentrum Gießen sowie Aufenthalte als Universitätsdozent in Michigan (2016) und als Stipendiat des Hessischen Literaturrats in Bordeaux (2018). Von 2018 bis 2023 unterrichtete er englische Literatur an der Universität München. Seine Doktorarbeit führt den Genre-Begriff ‚Ding-Essay‘ ein. Seine Erzählungen und Essays wurden in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Seit 2020 leitet Daniel Schneider im Rahmen der Initiative ‚Kultur macht stark‘ regelmäßig Schreibworkshops. 2023 entschied er sich vollends für die Freiberuflichkeit als Autor, Moderator, Übersetzer und freier Dozent.
  • Zeitraum: 01.02.2026 - 30.11.2026
  • Format: Modul 2 (halbjährig)
  • Ort: Frankfurt am Main
  • Bundesland: Hessen

Downloads und Presse zur Autorenpatenschaft

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Inhalt des Buchs - Folgt

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Projektbeschreibung

Unsere Zeit wird manchmal als postfaktisch bezeichnet. In diesem Begriff steckt die Idee, dass Wahrheiten heutzutage nicht mehr dieselbe Rolle spielen wie in früheren Zeiten. 'Gefühlte Wahrheiten' scheinen oft mehr zu gelten als belegbare Tatsachen.

In diesem Projekt wollen wir das Phänomen Wahrheit daher unter vielfältigen Gesichtspunkten beleuchten und diskutieren. Dabei soll es u.a. um folgende Fragen gehen: Wann wird eine Wahrheit zur Wahrheit? Welche Berechtigungen haben gefühlte Wahrheiten - und wo sollten sie vor anderen Wahrheiten zurückstehen? Können einander (scheinbar) ausschließende Wahrheiten nebeneinander Bestand haben - und wenn ja, wann und wie? Welche Rollen spielen die sozialen Medien und künstliche Intelligenz in unserem Verhältnis zu Wahrheit? Wie beeinflusst unsere kulturelle Prägung, was wir als (un)wahr empfinden?

Den Jugendlichen soll dabei zunächst Input zu diesen Themen gegeben werden. Anschließend wird nach Verknüpfungen zu ihren eigenen Lebenswelten gesucht, die sie dann - mithilfe des Autorenpaten und konkreten Formvorschlägen - in eigene Texte und Collagen verwandeln können. Exkursionen, u.a. ins Literaturhaus Frankfurt, ein Workshop zu 'Fake News' am Bibliothekszentrum Höchst sowie die Organisation einer eigenen Lesung zum Thema "Wahrheit" runden die Projektarbeit ab.

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