„Auf dem Weg nach Morgen“ – Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Projektdaten:
- Titel: „Auf dem Weg nach Morgen“ – Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
- Bündnispartner 1: Ferdinand-Dietz Grund- und Mittelschule Memmelsdorf, Pödeldorfer Straße 13, 96117 Memmelsdorf
- Bündnispartner 2: Gemeinde- und Pfarrbücherei Memmelsdorf, Pödeldorfer Straße 1, 96173 Memmelsdorf
- Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Bayern e.V., Postfach 1317, 85423 Erding
- Autorenpate: Nevfel Cumart blickt mittlerweile auf fast 40 Jahre Erfahrung in der Durchführung von Kreativen Schreibwerkstätten auf unterschiedlichem Niveau im In- und Ausland zurück. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt seit vielen Jahren in der Leitung kreativer Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche, insbesondere für Jugendliche mit niedrigem sprachlichem Niveau, Migrationshintergrund, sozialer und finanzieller Benachteiligung und negativen schulischen Vorerfahrungen. Cumart studierte Turkologie, Arabistik, Iranistik und Islamwissenschaft in Bamberg und arbeitet dort seit 1992 als freiberuflicher Schriftsteller, Übersetzer und Coach. Seit 1983 veröffentlichte er insgesamt 20 Gedichtbände in Deutsch, Englisch und Türkisch sowie eine Sammlung mit Erzählungen. Außerdem publizierte er als Herausgeber über ein Dutzend Bücher. Cumart übersetzte eine ganze Reihe von Büchern aus dem Türkischen ins Deutsche und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Porträts über die türkische Literatur. Er hält Vorträge und leitet Seminare über verschiedene Aspekte der türkischen Gesellschaft und Kultur, die Lebenssituation der Migranten in Deutschland sowie über die Religion des Islams. Er ist Dozent an der Akademie Faber-Castell und lehrt „Interkulturelle Kommunikation“ sowie „Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus“.
Für sein literarisches Werk erhielt Nevfel Cumart zahlreiche Literaturpreise und Auszeichnungen, darunter auch den Kulturpreis Bayern (2008) den Kulturpreis der Oberfrankenstiftung (2009), den Pax-Bank-Preis (2011) sowie die Poetik-Professur der Universität Innsbruck in 2012. Im Juli 2014 überreichte ihm Bundespräsident Gauck persönlich das Bundesverdienstkreuz am Bande. Nevfel Cumart führt seit 1984 Lesungen und Schreibwerkstätten an Schulen aller Schularten durch. Seine Lese- und Vortragsreisen führten ihn mehrfach ins Ausland. Er leitete auch Kreative Schreibwerkstätten in den USA, in Irland, Österreich, Polen, Dänemark, Finnland und Italien. - Zeitraum: 15.02.2026 - 15.08.2026
- Format: Modul 2 (halbjährig)
- Ort: Memmelsdorf
- Bundesland: Bayern
Downloads und Presse zur Autorenpatenschaft
Über nachfolgende Links können Sie sich das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF herunterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.
Download des Buchs (PDF)
Inhalt des Buchs - Folgt
Cover des Buchs - Folgt
Projektbeschreibung
Das Schreib- und Buchprojekt „Auf dem Weg nach Morgen“ des Autorenpaten Nevfel Cumart richtet sich an Jugendliche im Alter von 11 bis 15 Jahren einer Hauptschule im ländlichen Raum des Landkreises Bamberg.
Ziel des Projekts ist es, den Jugendlichen eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Lebensrealität und Umwelt, ihre Träume und Wünsche sowie ihre Perspektiven auf die zukünftige Welt reflektieren und schriftlich ausdrücken können. Durch das kreative Schreiben unter professioneller Anleitung sollen sie erfahren, dass ihre Geschichten wichtig und bedeutsam sind. Gleichzeitig zielt das Projekt darauf ab, ihre sprachlichen, kreativen und sozialen Kompetenzen nachhaltig zu stärken.
Das Projekt besteht aus mehreren thematisch aufeinander aufbauenden Zyklen / Einheiten / Schreibwerkstätten, die sowohl realistische als auch fiktionale Elemente kombinieren.
Die Werkstätten folgen einer inhaltlichen Dramaturgie: vom persönlichen Erleben der Jugendlichen über soziale Fragen des Zusammenlebens bis hin zu Zukunftsperspektiven und Verantwortung. Skizzenhaft könnte diese „Projekt-Dramaturgie“ mit vorläufigen Arbeitstiteln der einzelnen Werkstätten wie folgt aussehen:
Zu Beginn des Projekts steht die Schreibwerkstatt „Ich bin da – meine Gedanken zählen“, in der die Jugendlichen behutsam an das kreative Schreiben herangeführt werden. Ziel ist es, Schreibhemmungen abzubauen und den Jugendlichen zu vermitteln, dass ihre Gedanken und Erfahrungen ernst genommen werden. Daran schließt die Werkstatt „Was ist mir wichtig?“ an, in der von den Jugendlichen persönliche Werte, Bedürfnisse und Orientierungspunkte thematisiert werden.
In der Werkstatt „Verantwortung im Alltag – ich und die anderen“ setzen sich die Jugendlichen mit Verantwortung als etwas Konkretem und Machbarem auseinander. Anhand eigener Alltagserfahrungen schreiben sie über kleine Handlungen, Rücksichtnahme und Verantwortung im Miteinander. Die folgende Werkstatt „Wenn etwas ungerecht ist“ greift Erfahrungen von Ungerechtigkeit, Ausgrenzung oder Konflikten auf und ermöglicht es den Jugendlichen, Gefühle zu benennen und eine eigene Haltung zu entwickeln.
Mit der Werkstatt „Unsere Welt – so wie sie ist, so wie sie sein könnte“ öffnet sich der Blick auf gesellschaftliche Themen wie Zusammenleben, Umwelt oder Frieden. Diese Perspektive wird in der Werkstatt „Zusammenleben – wir gehören zusammen“ vertieft, in der Fragen von Gemeinschaft, Vielfalt und Respekt im Mittelpunkt stehen.
Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der persönlichen Entwicklung der Jugendlichen liegen. In der Werkstatt „Gefühle verstehen – Gefühle zeigen“ entwickeln sie Sprache für Emotionen und lernen, innere Zustände differenzierter auszudrücken. Die Werkstatt „Meine Zukunft – Träume, Wünsche, Hoffnungen“ lädt dazu ein, eigene Zukunftsbilder zu entwerfen – bewusst ohne Leistungsdruck oder normative Vorgaben.
In der Werkstatt „Ich übernehme Verantwortung – mein Beitrag“ führen die Jugendlichen persönliche und gesellschaftliche Perspektiven zusammen und reflektieren, wie sie im eigenen Alltag Verantwortung übernehmen können. Den Abschluss des Projektes bildet die Werkstatt „Meine Stimme zählt – Botschaft an die Zukunft“, in der die Jugendlichen Briefe, Gedanken oder Botschaften formulieren – an sich selbst, an andere oder an die Zukunft.
Ziel ist es durch gezielte Anleitung und Hinführung durch den Autorenpaten im Buch eine möglichst große Bandbreite literarischer Gattungen mit Texten vertreten sein könnte: Kurzgeschichten, Erlebnistexte aus der Ich-Perspektive, Gedichte, Auszüge aus einem Tagebuch, Briefe oder vielleicht auch ein Interview.
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