Tatort: Reudnitz – Spuren. Stimmen. Storys. Ein „True“-Crime-Podcastprojekt

Projektdaten:

  • Titel: Tatort: Reudnitz - Spuren. Stimmen. Storys. Ein "True"-Crime-Podcastprojekt
  • Bündnispartner 1: raum hoch drei, Biedermannstraße 9-13, 04177 Leipzig
  • Bündnispartner 2: Mühlstrasse 14 e.V. Offener Kinder- und Jugendtreff, Mühlstraße 14, 04317 Leipzig
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen e.V., Neue Straße 1c, 04703 Leisnig OT Börtewitz
  • Autorenpatin: Susanne Karge studierte Bibliothekswissenschaften und arbeitete viele Jahre als Bibliothekarin. Bereits damals erzählte sie an verschiedenen Orten (Botanischer Garten Altenburg, Schlossgarten Zeitz, Cospudener See und Hochseilgarten Leipzig). Als Freiberuflerin und ausgebildete Erzählerin initiiert sie Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche, in denen der Transfer und die Rezeption von Geschichten eine große Rolle spielen. Sie entwickelte gemeinsam mit Jugendlichen Theaterstücke nach mittelalterlichen Handschriften im Rahmen von Ausstellungsprojekten in Sachsen-Anhalt und Thüringen, ist als Geschichtenerzählerin und Schreibwerkstättenleiterin in Projekten des Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen tätig und fester Bestandteil von "Die offene Erzählbühne Leipzig".
  • Zeitraum: 24.06.2026 - 02.07.2026
  • Format: Modul 5 (Kompaktmodul ohne Übernachtung)
  • Ort: Leipzig
  • Bundesland: Sachsen

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Projektbeschreibung

In diesem Projekt entwickeln Schüler*innen, die deutsch als zweite Fremdsprache lernen, in einer sozial herausfordernden Lebens- und Lernumgebung gemeinsam einen eigenen kleinen True-Crime-Podcast. Das Format knüpft an jugendgemäße Interessen an: Spannung, Rätsel, Spurensuche, offene Fragen und überraschende Wendungen. Dabei geht es nicht um Gewaltverherrlichung, sondern um erfundene oder behutsam bearbeitete Kriminalfälle, die altersgerecht, respektvoll und sprachfördernd umgesetzt werden.
Die Schüler*innen arbeiten niedrigschwellig und in unterschiedlichen Rollen: Sie sammeln Ideen, entwickeln Figuren und Schauplätze, schreiben kurze Szenen, Dialoge, Zeugenaussagen oder Moderationstexte und sprechen diese anschließend ein. Auch Geräusche, Musikimpulse und einfache Soundeffekte können eingebunden werden. So wird Sprache unmittelbar hörbar und lebendig.
Das Projekt richtet sich besonders an Jugendliche mit unterschiedlichen Voraussetzungen im Sprachgebrauch. Schüler*innen mit mehr Sprachsicherheit können längere Moderationen oder Interviews übernehmen, während andere mit kurzen Sätzen, wiederkehrenden Formulierungen, Geräuschen oder kleinen Rollen beteiligt werden. Auf diese Weise entsteht ein gemeinsames Produkt, zu dem alle etwas beitragen können.
Ziele des Projekts sind die Förderung von mündlichem und schriftlichem Ausdruck, Wortschatzarbeit, Zuhören, Erzählen, kooperatives Arbeiten und Medienkompetenz. Die Jugendlichen erleben Sprache nicht als reine Übung, sondern als Werkzeug, um Spannung zu erzeugen, Informationen zu ordnen, Perspektiven einzunehmen und eine Geschichte für andere hörbar zu machen.
Am Ende steht eine kurze Podcastfolge oder eine kleine Reihe von Mini-Episoden, die innerhalb der Gruppe, in der Schule oder bei einer Präsentation vorgestellt werden kann.

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