Entstehungsgeschichte unserer Schule (Lindenschule Cölbe)

Projektdaten:

  • Titel: Entstehungsgeschichte unserer Schule (Lindenschule Cölbe)
  • Bündnispartner 1: Grundschule Cölbe, Schulstraße 4, 35091 Cölbe
  • Bündnispartner 2: Gemeindebücherei Cölbe Heimatverein Cölbe, Lahnstrasse 8, 35091 Cölbe
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Hessen e.V, Turmstrasse 4, 35578 Wetzlar
  • Autorenpate:

    Thomas J. Hauck wurde im kalten Februar 1958 an einem großen Fluss geboren. Nach dem mehr oder
    minder geregelten Schulbesuch, studierte er in Mannheim Grafik & Design, anschließend Tanz/Ballett an der
    Akademie des Tanzes in Mannheim und Schauspiel in Heidelberg. Gründete das Theaterhaus Mannheim in
    TIG7/28. Inszenierte und gestaltete Bühnenbilder am Jungen Theater Göttingen, am KRESCHtheater Krefeld,
    intensive Zusammenarbeit mit F.K .Waechter. Wechselte fest ins Ensemble nach Wilhelmshaven an die
    Landesbühne als Schauspieler, Dramaturg und Regisseur. Wechselte dann an das Stadttheater Giessen in
    der Funktion als stellvertretender Tanztheaterleiter, Dramaturg und Schauspieler.Wurde dann künstlerischer
    Leiter des Kleinen Hauses des Stadttheater ( Theater im Löbershof ) Leiter der internationalen Tanztagen,
    der Tage für experimentelle Musik und des Experimantalstudio am Stadttheater. Lehrauftrag an der
    Musikakademie Basel. Intensive Zusammenarbeit mit den Komponisten Hans-Joachim Hespos, Thomas
    Kessler, Sylvia Zytynska, Daniel Kelterbom. Wechselt an die Kammerspiele Winterthur, Gründung der
    Performcegruppe DAS ARCHIV min der Schweiz. Erste Bücher entstehen u.a. für den MückenschweinVerlag
    und dem Verlag G.A.Ulmer. Jetzt frei beruflich tätig als Dozent, bild.Künstler, Schauspieler und Autor. Ist
    euopaweit als Performancekünstler mit DAS ARCHIV unterwegs und zieht nach Berlin. Schließlich nach
    Wissembourg (Frankreich) dreht dort Kinderfilme und zahlreiche Lesereisen. Zieht nach Winnenden und hat
    seit dieser Zeit ein Winteratelier in Oostende (Belgien)
    Über 20 Buchveröffentlichungen, mehr als 500 Lesungen, Schreib,-und Kunstworkshops, Kinderfilme,
    Inszenierungen und Ausstellungen. Mitglied beim Friedrich-Bödecker Kreis, Kunstverein Schorndorf und
    Kunstverein Schwäbisch Gmünd. Wird u.a. von der IDgallery in Oostende vertreten.

  • Zeitraum: 27.04.2026 - 30.04.2026
  • Format: Modul 3 (kurzzeitig)
  • Ort: Cölbe
  • Bundesland: Hessen

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Projektbeschreibung

Kinder werden eingeschult, gehen dann jahrelang zur Schule und wissen nichts oder nur sehr wenig über
ihre Schule. Wie lange gibt es schon ihre Schule? Was stand vorher auf diesem Platz? Wer hat diese Schule
gebaut? Warum so und nicht anders? Birgt die Schule Geheimnisse? Was ist hier an meiner Schule schon
alles passiert?...lustiges, dramatisches, schräges, trauriges...
Jedes Gebäude hat seine Geschichte. Die Geschichten prägen die Häuser, besonders Schulen. Hunderte
von Kindern betraten das Gebäude, Hunderte von Kindern erlebten Geschichten, Hunderte von Kindern lachten,
weinten, rauften, versteckten sich, Hunderte von Kindern hatten Angst, wurden nicht gehört...Für Kinder ist ab
dem Zeitpunkt der Einschulung die Schule der Ort, an dem sie sich mehr aufhalten als Zuhause! Hier findet der erste
Abnabelungsprozess statt, die ersten zaghaften Schritte in ein neues Leben, in einen neuen Lebensabschnitt.
Freundschaften zerbrechen, neue werden geknüpft, hunderte von Kuscheltiere trösteten sie und waren dabei
im Schulalltag, begleiteten sie.
So auch die Lindenschule. Die Schule besteht aus drei Bauten, entstand in drei Bauphasen. Immer mehr
Kinder kamen in die Schule, die Schule wuchs, so wie das Dorf, immer mehr Familien zogen hierher.
Durch Recherchen wissen wir, dass in der 1.Bauphase, kurz nach dem 2.Weltkrieg, sich mit ziemlicher
Sicherheit im Keller eine Badeanstalt befand. Viele Bewohner*innen, Familien hatten keinen Zugang zu
Waschmöglichkeiten, so wurden hier im Keller der Lindenschule Badewannen eingebaut, ein Baderaum
errichtet. Ebenso gibt es zugemauerte Türen, auch Räumlichkeiten existieren, die in sehr alten Bauplänen
eingezeichnet sind, aber in der Realität nicht betreten werden können. Was verbirgt sich hier? warum sind
diese Räumlichkeiten zugemauert? Gibt es vielleicht Geheimgänge, Verstecke? Schätze?
Auf diese Spuren gehen die Kinder, zuerst wird es ein fachkundige Führung durch die ganze Schule geben,
vom Keller bis zum Speicher. Wir betrachten alte Abbildungen der Schule, Pläne, lesen Zeitungsartikel,
suchen Zeitzeugen, befragen sie.
Die Kinder gehen dann zu zweit oder allein auf Spurensuche, Abenteuersuche, sie schreiben und malen
das Entdeckte und langsam entsteht daraus ein Geschichte.
Die Kinder sollen mehr erfahren von dem Ort, wo sie soviel Zeit verbringen. Nur wenn ich etwas
über meine Vergangenheit weiß, kann ich Neues erschaffen! Neues wachsen lassen.

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