Hello darkness, my old friend – Wir über uns

Projektdaten:

  • Titel: Hello darkness, my old friend – Wir über uns
  • Bündnispartner 1: Saarländisches Künstlerhaus e. V., Karlstraße 1, 66111 Saarbrücken
  • Bündnispartner 2: Gemeinschaftsschule Bruchwiese, Sachsenweg 10, 66121 Saarbrücken
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis Saarland e.V., Saarländisches Künstlerhaus, Karlstraße 1, 66111 Saarbrücken
  • Autorenpate: Mark Heydrich wurde 1977 in Zweibrücken geboren. Nach einer Maler- und Lackiererlehre sowie einem Studium der Freien Kunst/Mixed Media an der HBK Saar in Saarbrücken, ist Heydrich seit 1993 literarisch tätig und hat seit 1998 mehr als 1000 Lesungen und Poetry Slams in ganz Deutschland absolviert. 2009 wurde ihm das Förderstipendium der Stadt Saarbrücken für Literatur verliehen. 2024 bekam er den Hans-Bernhard-Schiff-Literaturpreis. Seither ist er für zahlreiche Institutionen im Saarland tätig, ist in den Vorständen des Saarländischen Schriftstellerverbandes und des Friedrich-Bödecker-Kreis Saarland e.V. aktiv und gibt Workshops für Poetry Slam, als auch Kurse für kreatives Schreiben. Mark Heydrich lebt in Saarbrücken.
  • Zeitraum: 01.04.2026 - 31.12.2026
  • Format: Modul 1 (ganzjährig)
  • Ort: Saarbrücken
  • Bundesland: Saarland

Downloads und Presse zur Autorenpatenschaft

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Inhalt des Buchs - Folgt

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Projektbeschreibung

In der biblischen Schöpfungsgeschichte (Genesis 1) war die Erde zu Anfang „wüst und leer und Finsternis herrschte über der Tiefe“, usw. Diese Dunkelheit wird als ursprünglicher Zustand beschrieben. Unabhängig der Lesart dieser berühmten und oft zitierten Textstelle, ist das Bild, das heraufbeschworen wird, ein Großes. Der Zustand der Welt, also dem, was wir bis heute und als Einziges glauben zu kennen, war ein Dunkel, eine große einzige Dunkelheit. Und doch ist sie der Stoff, aus dem alles wurde, auch wir, samt unsren Träumen.
„Durch dieses kleine fleischerne Stück wird alles gehen: Jammer und Glück…“ dichtete Gottfried Benn einst.
Jeder, jede wird sich seiner, ihrer selbst irgendwann bewusst. Bewusstsein formt sich. Und wenn wir bei unserem liebsten Kind, dem Kreativen schreiben bleiben, dann führt unser eigenes Leben, unser aller einziges nacktes Dasein uns auf unserer Wanderung über Berg, durch Tal, die Hand und damit die Feder.
„Dunkel um uns…“, stellte Ingeborg Bachmann einmal fest.
Das ewige dunkel ist also überall, in uns, gerade dort, und unausweichlich. Wie dies verkraften, wie ihm entgegentreten? Mit Schreiben. Wir schreiben es uns von der Seele. Wir über uns. Und hier werden wir persönlich. Wir stellen uns, auch gegenüber einem erträumten, imaginären Leser. Wir schreiben autobiografisch.
Ziel der Schreibwerkstatt wird es sein unsere Emotionen, Stimmungen, Gedanken und mitunter dunklen Träume zu fixieren, ihnen Sinn zu stiften. Inhalt unserer Texte ist die eigene Lebensgeschichte, unser Erlebtes. Wir bauen eine Brücke zu uns selbst. Wir archivieren – auch im Sinne eines Tagebuchs – uns oder besser: unsere Gedankenströme, dunkel, trübe, doch immer in Bewegung. Und tief. Wir verarbeiten Erlebtes, sammeln das Material unseres Lebens, ordnen, erkennen – im günstigsten Fall – und staunen. Wir schreiben aus der Ich-Perspektive, entweder in der Vergangenheit oder in der nackten Gegenwart.

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