Privatzeitreise – Autofiktionales Schreiben mit jungen Menschen, Bildergeschichten erleben

Projektdaten:

  • Titel: Privatzeitreise - Autofiktionales Schreiben mit jungen Menschen, Bildergeschichten erleben
  • Bündnispartner 1: Gesellschaft für gesprochene Dichtung e.V., C/O SpokenWordBerlin, Bürknerstraße 11, 12047 Berlin
  • Bündnispartner 2: Hermann-Scheer-Schule, Helmholtzstraße 37, 12459 Berlin
  • Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis in Berlin e.V., Weisestraße 50, 12049 Berlin
  • Autorenpate: Aron Boks wurde 1997 in Wernigerode geboren und lebt als Autor, Slam Poet und Moderator in Berlin, Neukölln. Zudem ist er Mitglied der Sporen Word Band “Das Zappelnde Tanzorchester”. 2019 erhielt er den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur. Seit 2021 schreibt er vor allem für die taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne »Stimme meiner Generation«.
    2023 erschien sein Buch “Nackt in die DDR. Mein Urgroßonkel Willi Sitte und was die ganze Geschichte mit mir zu tun hat”
  • Zeitraum: 27.06.2023 - 30.06.2023
  • Format: Modul 5 (kurzzeitig)
  • Ort: Berlin
  • Bundesland: Berlin

Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft

Für diese Maßnahme ist auf Grund der kurzen Dauer keine Publikation vorgesehen. Texte und Bilder des Projektes finden Sie weiter unten.

Projektbeschreibung

In diesem Jahr besuchte ich einen Flohmarkt und erreichte einen Stand an dem kistenweise Schwarz-Weiß Fotos verkauft wurden, die offenkundig zu ein und dem gleichen Haushalt gehörten. Ich fragte die Verkäuferin, wer die Person sei und sie entgegnete mir nur die Wohnungsentrümpelung vorgenommen zu haben. Ich kaufte die Bilder und fand es bemerkenswert, wie dort persönliche Fotos aus mehreren Jahrzehnten fremden Menschen zum Verkauf gegeben wurden. Ich besah die Bilder – Kunstvolle Nahaufnahmen, Reisefotos, Porträts, Schnappschüsse und immer wieder dieselben auftauchenden Personen wie Protagonisten, die mir immer vertrauter erschienen, obwohl ich nicht den geringsten Bezug zu der verstorbenen Person hatte.

Mir wurde klar, dass die Geschichten, die ich in diese Bilder hineininterpretiere, sich aus meinem eigenen Erleben, aus meinem eigenen Blick auf die Welt speisen.
In meinen regulären Schreibworkshops ließ ich Schüler:innen Geschichten zu den Fotos entwickeln.
„Welche Geschichte steckt hinter diesem Foto”, fragte ich immer und die Variationen zu ein und demselben Bild fielen mit jedem Workshop so unterschiedlich und besonders aus wie die Persönlichkeiten Autor:innen dahinter.

Am Anfang der Schreibwerkstätten wird es darum gehen spielerisch-kommunikativ Kreatives Schreiben kennenzulernen.
Dann geht es weiter mit der Beschäftigung spezifischer Techniken der Montage und Collage und Bildgeschichte.
Dabei wird spielerisch das Werkzeug der Recherche kennengelernt.
Zusammen mit den mitgebrachten alten Fotos und den neuen Texten sollen am Ende Präsentationen und Poetry Clips entstehen, die vor Ort gefilmt und bei den Lesungen, die im Anschluss der Schreibwerkstatt stattfindend, vorgestellt werden.

Bilder zur Autorenpatenschaft

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