Schreibstark! Wenn Wünsche wahr werden
Projektdaten:
- Titel: Schreibstark! Wenn Wünsche wahr werden
- Bündnispartner 1: Stadtbücherei Bad Nauheim, Zanderstraße 3, 61231 Bad Nauheim
- Bündnispartner 2: Kinder- und Jugendhaus Alte Feuerwache Bad Nauheim, Johannisstraße 5, 61231 Bad Nauheim
- Bündnispartner 3: Friedrich-Bödecker-Kreis Hessen e. V., Turmstr. 4, 35578 Wetzlar
- Autorenpatin: Britta Vorbach wurde 1973 in Tübingen geboren. Nach ihrem Studium und dem Referendariat für das Lehramt an Grundschulen arbeitete sie zunächst als Lektorin in zwei großen Kinderbuchverlagen. 2013 machte sie sich selbstständig und veröffentlicht seither Kinderliteratur, meist im Autorinnen-Duo mit Annett Stütze. 2024 erhielt das Duo Stütze & Vorbach den Elbinsel-Kinderbuchpreis für das beste Erstleserbuch des Vorjahres ("Die Ninjas und der unsterbliche Kaiser", Loewe Verlag). Auch Sachbücher und Lernmedien für Kinder gehören zum Repertoire der Autorin. Auf zahlreichen Lesungen, in Schreibwerkstätten für Kinder und in Vorleseworkshops für Erwachsene vermittelt Britta Vorbach die Freude an Büchern und Geschichten. Die Autorin lebt in Frankfurt am Main.
- Zeitraum: 15.02.2025 - 25.10.2025
- Format: Modul 2 (halbjährig)
- Ort: Bad Nauheim
- Bundesland: Hessen
Downloads und Presselinks zur Autorenpatenschaft
Über nachfolgende Links können Sie sich Pressemitteilungen anschauen und das Buch mit den Projektergebnissen nach Fertigstellung als PDF runterladen. Zur Ansicht wird ein PDF Reader benötigt.
Download des Buchs (PDF)
Presse
- Artikel "Wenn Schreiben richtig Spaß macht" vom 28.10.2025 in der Frankfurter Neuen Presse
Projektbeschreibung
Stell dir vor, du hast einen Glücksbringer, der Wünsche erfüllt. Was würdest du dir wünschen? Was würde passieren, wenn das wahr wird? In Geschichten kann alles wahr werden, was du willst. Und beim Schreiben kannst du festhalten, was dich bewegt. Es macht dich stärker, wenn das Leben schwierig ist und es bringt Spaß. Unter Anleitung der Kinderbuch-Autorinnen Britta Vorbach und Annett Stütze schreibst du kurze Texte oder eine längere Geschichte – es wird deine Story! Die Autorinnen geben dir Profi-Tipps.
Gemeinsam sammeln wir Ideen, dann schreibt jede*r – allein oder zu mehreren – und am Schluss gibt es eine Vorleserunde. Dazwischen spielen wir und machen Ausflüge, immer auf der Suche nach schreibstarken Ideen.
Die Werkstatt will den Teilnehmenden einen Raum eröffnen, um sich auszudrücken und Zugang zu ihrer eigenen Gedanken- und Gefühlswelt zu finden. Dem Konsumieren, das in unserer Gesellschaft sehr vorherrscht, wird das eigene Schaffen entgegengesetzt. Dazu wird Handwerkszeug vorgestellt, um Texte so aufzubauen, dass sie stimmig und interessant für Zuhörende und Lesende sind.
Ausgangspunkt für Texte und Geschichten können zum Beispiel Gegenstände wie ein Glücksbringer, Schlüsselanhänger, Fotos, Fanposter oder Kuscheltiere sein, die die Kinder selbst mitbringen. Ebenso können besondere Erlebnisse und schöne oder traurige Begegnungen ein Impuls für kreative Texte sein. Weil wir etwas mit ihnen verbinden, helfen sie uns dabei, Zugang zu unserem Erleben und Fühlen zu finden und dies dann im Schreiben weiterzuverfolgen.
Die Autorin begleitet den kreativen Prozess, indem sie immer wieder neue Impulse anbietet, wie die Kinder zu ihren Geschichten kommen können. Je nach Thematik und Interesse wird die Autorin den Teilnehmenden nach und nach in kleinen Portionen auch das Handwerkszeug für den Aufbau von Geschichten und Texten vermitteln: Welche Bestandteile braucht eine gute Geschichte? Wie kann Spannung entstehen? Was sollte am Anfang eines Textes geklärt sein? Wie kann man die Zuhörenden überraschen?
Bilder zur Autorenpatenschaft
Texte der Autorenpatenschaft
Im Zoo
Es war einmal ein Junge, der zum Frankfurter Zoo wollte. Er kaufte sich ein Ticket. Zuerst ging er zu den Tigern. Er sah auch einen Baby-Tiger. Dann sah er einen Löwen und er fotografierte den Löwen. Der Zoo hat Nachwuchs bekommen: drei Geparden, einen Riesen-Panda und ein Breitmaulnashorn. Das ist sensationell! Einige Arten pflanzen sich in Gefangenschaft gut fort, andere brauchen jedoch sehr lange, um Junge zu bekommen. In den meisten Fällen
kümmern sich die Tiere allein um ihre Babys, aber vor allem bei gefährdeten Arten wird der Nachwuchs überwacht. Und im Zoo teilen sich Zebras und Antilopen wie das Impala oder die Schwarzfersenantilope oft ein Gehege. In der Savanne warnen sie einander, wenn ein Raubtier auftaucht.
Der Junge war hungrig. Er sah ein Restaurant und ging dahin. Er aß Pizza und Pommes mit Ketchup und Mayonnaise und dann ging er zu den Elefanten. Der Elefant war riesig. Daneben sah er noch ein Affengehege. Und dort sah er einen kleinen Mini-Affen. Dann ging er zu den Schlangen und er sah, dass die Schlange eine Ratte fressen wollte.
Tanush Gupta Matte
Der Wunschkristall
Es lebte ein Pilz in einem Pilzwald, aber dieser Pilzwald ist nicht normal, es ist kein normaler Wald. Im Pilzwald gibt es hellblaues Gras, dunkelblaue Bäume und Pilze, und diese Pilze können gehen, springen, essen und sprechen. Und da gibt es einen kleinen Pilz, er heißt Lukas. Lukas hat einen Freund, Paul. Paul ist auch ein Pilz.
Eines Tages gab es im Pilzwald eine große schwarze Wolke. „Was ist das für eine seltsame großer Wolke?“, fragte Lukas.
„Regen war doch erst gestern. Das ist zu früh!“, rief Paul. „Ja, wir haben viel zu viel Regen für diese Woche“, bemerkte Lukas. „Das ist nicht normal.“ „Was denkst du, woher kommen die Regenwolken?“, interessierte sich Paul.
„Hm. Das ist eine gute Frage“, sagte Lukas. „Es wäre sehr interessant, das zu wissen, aber bald wird es regnen“, sagte Lukas. „Dann werden wir es morgen herausfinden“, sagte Paul. „Ja, warum nicht.“
„Bis morgen!“
„Bis später“, sagte Lukas. Er ging nach Hause und hat gedacht: „Hm, woher könnten diese schwarzen Wolken kommen? Kann das nur ein schlechtes Gewitter sein? Nein, das ist wirklich zu viel Regen für eine Woche. Oder es ist, weil sie im Land der Wünsche das Meer verschmutzt haben? Nein, man kann dort nur etwas Gutes wünschen, oder? Moment mal … Jemand im Land der Wünsche hat sich gewünscht, dass es hier schwarze Wolken gibt. Naja, heute ist es schon zu spät, dann erzähle ich das Paul morgen.“
Am nächsten Tag möchte Lukas zu Paul. „Ich mu… Stopp, stopp, stopp! Was ist hier los?“ Als Lukas rausging, hat er sich erschreckt.
Gestern in der Nacht war so ein starker Regen, dass jetzt alles unter Wasser steht. „Lukas, ich bin hier!“, rief Paul. „Paul, da bist du ja. Ich glaube, ich weiß, was passiert ist. Jemand hat sich gewünscht, dass hier Regenwolken auftauchen …“ „Ich habe das auch gedacht“, antwortete Paul. „Dann gehen wir
dort hin?“ „Ja, das ist eine gute Idee.“
Die Pilze gingen ins Land der Wünsche. Aber auch im Wunderland gab es Regenwolken.
„Was? Und hier sind auch die gleichen Regenwolken?“, bemerkte Paul.
„Das ist seltsam. Hier stimmt etwas nicht“, dachte Lukas.
„Hey, schau mal, wer sind die?“ fragte Paul, als er ein paar Menschen erblickte. „Vielleicht wissen sie etwas.“
„Möglich“, überlegte Lukas. „Wir könnten das Gespräch belauschen.“ Der erste Mensch sagte: „Hallo Arthur, hast du gehört, was passiert ist?“
Arthur: „Hallo Mia! Ja, ich habe es gehört. Ich denke das liegt daran, dass der Kristall der Wünsche zerbrochen ist. Woher könnten diese großen schwarzen Regenwolken sonst kommen?“ Lukas, der Pilz, kapierte: „Genau, woher sonst könnten diese Regenwolken kommen? Jemand hat den Kristall der Wünsche zerbrochen.“ Und die Pilze rannten zum Wunschkristall. Doch es war zu spät.
Er war so stark zerbrochen, dass er nicht mehr repariert werden konnte. Nun konnte niemand mehr Wünsche äußern und das Wetter und die Dinge im Wunderland ändern. Aber die Regenwolken sind weg.
Ende
Uliana Malikova
Die Klasse 3e und der Ausflug
Die Klasse 3e hat einen Ausflug mit dem Bus gemacht. Als sie an der Jugendherberge ankamen, wo der Ausflug hingehen sollte, sind alle in ihre Zimmer gegangen. Danach ist die Klasse ein bisschen spazieren gegangen. Dabei haben sie eine Höhle gesehen. In dieser Höhle haben sie einen Stein gefunden. Levi und Moritz haben den Stein mitgenommen.
Sie sagten zu Frau Fandrey, ihrer Lehrerin: „Dieser Stein strahlt so stark wie die Sonne. Da brauchen wir eine Sonnenbrille.“ Frau Fandrey hat gesagt: „Dieser Stein hat Kräfte.“ Als die beiden wieder in der Höhle waren, hat Levy gesagt: „Dieser Stein hat Kräfte. Alle anderen haben gesagt: „Cool!“
In der Höhle gab es auch ein Portal. Dann kam Frau Fandrey und hat gesagt: „Dieser Stein hat das Portal gemacht.“ Lana hat gesagt: „Komm, wir gehen durch das Portal.“
Dann ist die ganze Klasse durch das E Portal gegangen. Und sie landeten auf einer Insel. Als sie auf der Insel gelandet waren, mussten sie sich aus Stöcken ein Haus bauen. Elena hat gefragt: „Wie sollen wir ein Haus bauen?“ Eslem hat gesagt: „Ich weiß wie!“ Am nächsten Morgen gab es wieder ein Portal. Da hat Tajra gesagt: „Komm, wir gehen wieder hindurch.“ Da ist die Klasse durch das Portal wieder zurückgewandelt.
Sie landeten wieder in der Jugendherberg. Dort haben sie geschlafen, Bücher gelesen und gespielt und am Ende der Klassenfahrt gab es eine Party.
Am nächsten Tag kamen sie alle wieder zurück in die Schule. Sie hatten viel Spaß auf dem Ausflug und am Ende gab es noch eine Schneckenparty.
Eslem Asan

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