• Wir erforschen spielerisch musikalische Rhythmen und wie man seine Stimme einsetzen kann. Wann bin ich leise und wann bin ich laut. Gemeinsam finden wir Worte und Sprache für unsere Wünsche und orientieren uns an dem Ausruf: Frau, Leben, Freiheit – Jin, Jiyan, Azadi.
  • Der Workshop wird von Wolf Hogekamp geleitet, dem dienstältesten Poetry-Slam-Veranstalter Deutschlands. Im Mittelpunkt steht das Thema Portale – also Übergänge zwischen Welten, wie man sie aus Literatur und Popkultur kennt. Bekannte Beispiele sind der „Kaninchenbau“ aus Alice im Wunderland, das „Gleis 9 ¾“ bei Harry Potter oder der „Kleiderschrank“ aus Die Chroniken von Narnia. Solche Portale eröffnen Räume für Fantasie, Entdeckung und Veränderung.
  • Wer hat sich noch nie gewünscht, Pirat:in zu sein? Pirat:innen sind mutig und stark. Sie erleben täglich neue Abenteuer, entdecken fremde Kontinente und navigieren durch Stürme und Sterne. All das können sie aber nicht allein. Um ans Ziel zu kommen, brauchen sie eine Mannschaft, Menschen die mit ihnen auf große Fahrt gehen und die vielleicht gerade dann ein bisschen mutiger sind, wenn einem selbst vor Angst die Hosen flattern wie das Segel im Wind.
  • Wörter verändern ihre Bedeutung, manche so schnell wie unsere Technik. Schreibmaschinen mit Einzug und Flatterband kennt man nur noch aus dem Märchen, jetzt schreiben unsere Computer sogar selbst Märchen, wenn man sie dazu auffordert. Sind sie dann nicht eigentlich die neuen Schreibmaschinen?
  • Wer sich für Theater, Songtexte, Wortspiele, Regie, Schauspiel und Sprache interessiert, ist in diesem Workshop genau richtig. Die Schreibwerkstätten sollen in der Alten-Feuerwache in Berlin Kreuzberg stattfinden. Die Lesungen sollen als interaktive Mitmach-Lesungen im Jugendbereich der Amerika Gedenkbibliothek stattfinden.
  • Vor der Tür liegt ein Päckchen. Klarer Fall. Aber: für wen ist es und von wem? Was ist drin? Warum wurde es verschickt? Ehrlich: Die wenigsten Dinge sind klar. Das Meiste, was uns beschäftigt, spielt sich in unseren Köpfen ab.
  • Die Schüler*innen spielen mit Sprache, schreiben lyrische Texte, zeichnen erfundene Komposita oder Quatschwörter und collagieren Bildhintergründe für ihre Animationen. Sie sprechen ihre Texte ein und erstellen zusammen mit Geräuschen und Musik audiovisuelle Bild-Wort-Komposition.
  • Die Beschäftigung mit Poetry Slam und der geschichtlichen Entwicklung von gesprochener Literatur schafft Erkenntnis über mündliche Textformen (Zaubersprüche, Theater, Märchen, Minnesang, Werbeslogan) und hat gleichzeitig einen hohen Unterhaltungswert.
  • Wer hätte das nicht gern: einen persönlichen Superhelden oder eine eigene Superheldin? Denn Superheld:innen retten zuverlässig aus schwierigen Lebenslagen, aus aussichtslosen Situationen, und sie wissen immer eine Lösung, wenn wir mal wieder Mist gebaut haben.
  • Seit wann ist Schreiben schmackhaft? Passt ein Wort wie ‘lecker’ eigentlich für Gedichte und Prosa? Oder nur auf bestimmte, besonders gut duftende Ideen? Wir probieren das gemeinsam vier Tage lang aus, im Kurt-Löwenstein-Haus in Werneuchen, nahe Berlin, mit Wortköch*innen und sprachlichen Gewürzen, wir brutzeln uns ein paar Reime und schälen die frischen Metaphern, kosten und schmecken ab, in täglich verschiedenen Arbeitsgruppen. Diese Schreibwerkstatt wird uns satt machen und gleichzeitig hungrig auf mehr, denn es gibt auch Lesungen mit Lyriker*innen, Salongespräche über Selbstgeschriebenes, Schreibspiele bis in die Nacht. Die schönsten Ergebnisse stellen wir am letzten Tag mit einer Abschlusslesung im ‘Haus für Poesie’ in der Kulturbrauerei Berlin vor.