• In unserer Schreib- und Illustrationswerkstatt wollen wir die teilnehmenden Kinder dazu anregen, allein und / oder gemeinsam Geschichten zu entwickeln, die sich anhand des Detektiv*innen-Themas mit dem Aufdecken von Rätseln und Geheimnissen, dem Mut und den Ängsten, die das manchmal erfordert, und einer möglichen Unterstützung bei Problemlösungen widmen. In welchen Situationen würde uns detektivisches Gespür helfen? Sind alle Gründe und Hintergründe für eine Handlung offensichtlich, oder verbirgt sich manchmal etwas ganz anderes dahinter? Wie kann man scheinbar aussichtslose Situationen bewältigen, und wie kann man sich mit den unterschiedlichen Fähigkeiten, die jede*r hat, zusammenschließen, so dass die Geschichte zu einem guten Ende kommt?
  • Im Mittelpunkt des Projekts steht die kreative Auseinandersetzung mit Sprache, Literatur und persönlichem Ausdruck. Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen des kreativen Schreibens und des Poetry Slams kennen und entwickeln eigene Texte zu Themen, die sie beschäftigen. Dabei werden unterschiedliche Schreibtechniken, Erzählformen und sprachliche Gestaltungsmittel erprobt und reflektiert.
  • Diese Werkstatt ist offen. Offen für Menschen. Offen für Ideen. Offen für Texte. Offen für Begegnungen. Offene Hefte, offene Mikrofone, offene Ohren, offene Gespräche. Was geschrieben wird, muss nicht unbedingt ernst sein. Was geschrieben wird, muss nicht unbedingt lustig sein. Es kann beides sein. Oder nichts von beidem, das bleibt offen. Wir wollen eine Werkstatt, die nichts ausschließt und offen ist für eure Vorstellungen.
  • Das große Thema der Schreibwerkstatt und des Buches, das wir gemeinsam konzipieren, schreiben und gestalten werden, ist: Klimawandel. Die junge Generation ist mit „Fridays for Future“ und anderen Organisationen sogar Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Die Teilnehmenden sollen, angestoßen durch die beiden Bilderbücher, durch kreative und spielerische Aktivitäten über Freiheit und Hoffnung reflektieren.
  • Im Mittelpunkt steht Zilan Kößlers Bilderbuch "JINA – Das Mädchen, das Leben heißt", zusammen mit Leila Boukarims Bilderbuch "Mariam's Traum - Die Geschichte von Mariam Al-Shaar und ihrem Foodtruck der Hoffnung". Die Teilnehmenden sollen, angestoßen durch die beiden Bilderbücher, durch kreative und spielerische Aktivitäten über Freiheit und Hoffnung reflektieren.
  • Bezugspunkt der Schreibwerkstatt "24 Bilder pro Sekunde - schreiben & filmen" ist das Leben und die Kunst der Berliner Trickfilmpionierin Lotte Reiniger, die vor 100 Jahren den ersten abendfüllenden Trickfilm der Filmgeschichte drehte und - das ist das Besondere an diesem Projekt - auf dieselbe Schule ging, wie die Teilnehmer:innen heute.
  • Wir erforschen spielerisch musikalische Rhythmen und wie man seine Stimme einsetzen kann. Wann bin ich leise und wann bin ich laut. Gemeinsam finden wir Worte und Sprache für unsere Wünsche und orientieren uns an dem Ausruf: Frau, Leben, Freiheit – Jin, Jiyan, Azadi.
  • Der Workshop wird von Wolf Hogekamp geleitet, dem dienstältesten Poetry-Slam-Veranstalter Deutschlands. Im Mittelpunkt steht das Thema Portale – also Übergänge zwischen Welten, wie man sie aus Literatur und Popkultur kennt. Bekannte Beispiele sind der „Kaninchenbau“ aus Alice im Wunderland, das „Gleis 9 ¾“ bei Harry Potter oder der „Kleiderschrank“ aus Die Chroniken von Narnia. Solche Portale eröffnen Räume für Fantasie, Entdeckung und Veränderung.
  • Wer hat sich noch nie gewünscht, Pirat:in zu sein? Pirat:innen sind mutig und stark. Sie erleben täglich neue Abenteuer, entdecken fremde Kontinente und navigieren durch Stürme und Sterne. All das können sie aber nicht allein. Um ans Ziel zu kommen, brauchen sie eine Mannschaft, Menschen die mit ihnen auf große Fahrt gehen und die vielleicht gerade dann ein bisschen mutiger sind, wenn einem selbst vor Angst die Hosen flattern wie das Segel im Wind.
  • Wörter verändern ihre Bedeutung, manche so schnell wie unsere Technik. Schreibmaschinen mit Einzug und Flatterband kennt man nur noch aus dem Märchen, jetzt schreiben unsere Computer sogar selbst Märchen, wenn man sie dazu auffordert. Sind sie dann nicht eigentlich die neuen Schreibmaschinen?