• Kinder versuchen die Welt zu begreifen, sich in ihr zurecht zu finden, ihren Platz darin und letztendlich sich zu finden. Dabei haben sie Fragen, Empfindungen, Gefühle, die Gefahr laufen unbeantwortet, unterdrückt oder missverstanden zu werden. Viele Kinder, vor allem Kinder mit Migrationsgeschichte, wachsen in dem Zwiespalt zum Teil entgegengesetzter kultureller Inhalte auf. Die Frage "Wo fühle ich mich zu Hause?" bzw. "Wo gehöre ich hin?" ist gegenwärtig und läuft Gefahr nicht adäquat beantwortet oder "gelöst" zu werden. Im Workshop sollen die Kinder sich, ihre Gedanken und Gefühle in Bezug ihres eigenen Selbst spielerisch und kreativ entdecken sowie mögliche Antworten finden.
  • Wir gehen auf Entdecker-Tour in den nahegelegenen Waldhof-Wald und erfahren Wissenswertes über den Wald und seine Bewohner. Dann lauschen wir dem Blätterrauschen und anderen Waldgeräuschen, schnuppern Waldluft, Erfühlen weiches Moos, raue Baumrinde, entdecken bizarres, verwunschenes Wurzelwerk, die Vielfalt der Baum/Waldwelten, allerlei Getier, das sich im Wald tummelt. Und wer weiß, vielleicht lernen wir auch geheimnisvolle Wald-Wesen kennen!? Die Walderfahrungen sind das Material für Geschichten und Gedichte, die dann musikalisch und/oder tänzerisch mit der Musikerin und Tanzpädagogin Eva Schorndanner umgesetzt werden.
  • Jedes Gebäude hat seine Geschichte. Die Geschichten prägen die Häuser, besonders Schulen. So auch die Lindenschule. Auf diese Spuren gehen die Kinder, zuerst wird es ein fachkundige Führung durch die ganze Schule geben, vom Keller bis zum Speicher. Dann gehen die Kinder zu zweit oder allein auf Spurensuche, bis daraus langsam eine selbstgeschriebene Geschichte entsteht.
  • Wer möchte mit uns auf dem magischen Teppich in fremde Länder reisen, ins alte Ägypten düsen, das Weltall erkunden oder die chinesische Prinzessin Pling mit ihren Drachen besuchen? Wer möchte Abenteuer im Dschungel erleben, zu den Dinosauriern reisen oder Ali Baba im Kampf gegen die 40 Räuber beistehen?
  • Unsere Zeit wird manchmal als postfaktisch bezeichnet. In diesem Begriff steckt die Idee, dass Wahrheiten heutzutage nicht mehr dieselbe Rolle spielen wie in früheren Zeiten. 'Gefühlte Wahrheiten' scheinen oft mehr zu gelten als belegbare Tatsachen.
  • Die Werkstätten bieten den teilnehmenden Jugendlichen eine kreative und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Lyrik und Gestaltung. Unter der Leitung des Lyrikers Tuncay Gary und der Illustratorin Maike Neuendorff erleben die Schüler*innen eine intensive künstlerische Arbeitsphase, in der sie sich sowohl literarisch als auch visuell ausdrücken können.
  • Wir werden ein Musical zum Thema "Unsere Umwelt" auf die Bühne bringen. Aber was genau geschieht, ist schlussendlich der Fantasie der Kinder überlassen. Fest stehen nur die professionell produzierten Songs (Rockmusik), die Texte dazwischen werden von den Kindern geschrieben, um das Musical zu ihrem Musical werden zu lassen.
  • Der Titel "Tanz auf dem Vulkan" stammt aus den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts und beinhaltet eine Art Endzeitstimmung. In unserem Fall geht es um das Thema "Umwelt". Ist der Plastikmüll der Vulkan, auf dem wir tanzen?
  • Mit der künstlerischen und der intellektuellen Auseinandersetzung mit der UN-Kinderrechtskonvention, sollen Brücken untereinander gebildet werden, mit der Erkenntnis, dass sie alle, obwohl sie sich in vielen Aspekten unterscheiden, die gleichen Rechte haben.
  • Möchte jemand eine Geschichte über eine Waldfee schreiben, die für die Tiere verantwortlich ist und Giftfässer am Bach findet? Oder ein Müllmonster sein, das die Welt beherrschen will? Oder taucht ein Zauberer auf, eine Wassernixe, ein Waldschrat, der einen Übeltäter beobachtet, der Abfall im Wald entsorgt?