• Was sind Lieblings- und Zufluchtsorte der Jugendlichen? Haben sie eigene Fluchterfahrungen oder spaltet sich ihr Heimatgefühl zwischen verschiedenen Ländern mit verschiedenen Kulturen - und wenn ja, inwieweit fassen sie ihre Migrationsgeschichte als biografische Qualität auf? Wie bedrohlich ist die Vernichtung des Lebensraumes der Menschen? Wie können Orte mit Bedeutung aufgeladen sein - etwa als 'Erinnerungsorte' (Pierre Nora)? Wie lebt es sich als Volk ohne eigenen Staat? Und wie wichtig ist es bei alldem, bei sich selbst zu Hause zu sein?
  • Stell dir vor, du hast einen Glücksbringer, der Wünsche erfüllt. Was würdest du dir wünschen? Was würde passieren, wenn das wahr wird? In Geschichten kann alles wahr werden, was du willst. Und beim Schreiben kannst du festhalten, was dich bewegt.
  • Was ist Angst? Berechtigt/Unberechtigt. Was nährt Angst? Und was ist Mut? Wie wird man mutig?
  • Wir leben in einer Demokratie und haben die große Chance, uns zu leben. Das soll im Workshop thematisiert werden. Die Themen liegen breit gestreut vor uns.
  • Sprache ist ein wichtiger Aspekt der Identität eines Menschen. Mit der Sprache nimmt das Kind die Werte und Moral der Kultur auf, in der es aufwächst. Das Aufwachsen in verschiedenen Sprachwelten bedeutet auch Aufwachsen in und zwischen verschiedenen Kulturen. Die Identitätsfindung kann durch das gleichzeitige Leben in verschiedenen Sprachwelten erschwert werden.
  • In Bad Hersfeld gibt es Mitten in der Stadt, sozusagen das Herz der Stadt, einen riesigen Parkplatz, eigentlich der Marktplatz, mit bester Aufenthaltsqualität für die Fahrzeuge. Was würden Kinder mit solch einem Platz anfangen und wie würden sie den Freiraum gestalten? Ihn zu ihrem Ort umfunktionieren. Wir wissen aus unzähligen Studien, wie wichtig Grün ist- für das Klima, zur Beruhigung, zur Erholung.
  • Das Projekt widmet sich den Themen ‚Zukunft‘ und ‚Angst‘ – zwei Konzepten, die beide stark mit Unsicherheiten verbunden sind. Daher ist es auch nicht überraschend, dass ihre Verbindung im Kompositum ‚Zukunftsangst‘ Eingang in den Duden gefunden hat. Für Jugendliche ist dieser Themenkomplex besonders relevant.
  • Die Schüler*innen werden durch eine Gedankenreise in ihr Traumland entführt, wo sie Abenteuer erleben und Freundschaften schließen. Nach ihrer Rückkehr gestalten sie eine Geschichtenkiste mit Erinnerungen, einer selbst verfassten Geschichte und nachgebauten Gegenständen aus ihrem imaginären Land.
  • Thematisch ist das Musical äußerst aktuell, denn es geht auch um die Verschmutzung der Meere, um Plastikmüll und andere Umweltverschmutzung, darum, sich auch der eigenen Verantwortung für die Welt noch bewusster zu werden.   
  • In einer vielfältigen Welt mit medial präsenter Diversität und Spannungen ist es essentiell, Kindern die Angst vor Unterschieden und Vielfalt zu nehmen. Der Workshop, unterstützt von einer Fotografin und Künstlerin, soll die Wahrnehmung schärfen und durch das Buch "Marie hat jetzt Stachelzöpfe" eine positive, wertfreie Herangehensweise an unterschiedliche Kulturen fördern.