• Häuser und Plätze und besuchen zum Beispiel die Polizei, einen Arzt, die Stadtteilbibliothek und andere Einrichtungen und besondere Orte, die mit den Teilnehmer*innen gemeinsam ausgesucht werden. An unserem Arbeitsort, der Kinderwohnung Sonnenblume, sprechen wir über die Besuche und verwandeln unsere Eindrücke in Geschichten.
  • In der Werkstatt „Verantwortung im Alltag – ich und die anderen“ setzen sich die Jugendlichen mit Verantwortung als etwas Konkretem und Machbarem auseinander. Anhand eigener Alltagserfahrungen schreiben sie über kleine Handlungen, Rücksichtnahme und Verantwortung im Miteinander.
  • Wir sind nicht festgelegte Personen, sondern wir wachsen und wir werden, ziehen uns manchmal zurück und entfalten uns im Laufe des Lebens. Darüber zu schreiben, davon zu erzählen, solche Erfahrungen in einer vertrauten Gruppe zu teilen, kann klärend und ordnend sein, auch in Zeiten des Durcheinanders.
  • Wann fühle ich mich zu Hause – bei welchen Menschen? An welchen Orten? Es wird auch um Lieblingsorte in der Stadt oder im eigenen Wohnviertel oder der Schule gehen, und auch um Fragen wie „Woran denke ich, wenn ich sage: Ich gehe nach Hause?“
  • Was passiert, wenn sich Menschen begegnen? Wie können Konflikte gelöst werden? Und was sind eigentlich demokratische Werte?
  • Mögt ihr Geschichten - und dann auch noch selbst ausgedacht und aufgeschrieben? Dem Leipziger Schriftsteller Frank Kreisler sind schon viele Geschichten für Kinder eingefallen. In einem mehrwöchigen Workshop zeigt er euch, wie ihr eure eigene Story schreiben könnt, was ihr dafür braucht und wo ihr das herbekommt. Jedes Thema ist willkommen: Abenteuer, Grusel, Tiere, Schule, was ihr wollt.
  • Mit den Kindergeschichten von Hans Fallada und meine an hundert Jahre später geschriebenen Kurzgeschichten sollen persönliche und soziale Themen aufgegriffen werden, die Kinder auch heute noch bewegen. Sie sollen animiert werden, über ihre Probleme und eigene Erlebnisse zu reden und zu schreiben.
  • Unsere Zeit wird manchmal als postfaktisch bezeichnet. In diesem Begriff steckt die Idee, dass Wahrheiten heutzutage nicht mehr dieselbe Rolle spielen wie in früheren Zeiten. 'Gefühlte Wahrheiten' scheinen oft mehr zu gelten als belegbare Tatsachen.
  • Ganz konkret wollen wir uns in dieser Werkstatt mit dem großen Thema „Zukunft“ beschäftigen. In unserer Welt, in der Zukunft zunehmend unvorhersehbar, chaotisch und beängstigend erscheint, kann die Beschäftigung mit Literatur eine wichtige Rolle einnehmen.
  • Tiere als Identifikationsfiguren können helfen, Erlebtes, schwierige Gefühle, Nöte der Kinder usw. in einer kleinen Geschichte zu verarbeiten. Ein "von der Seeleschreiben" kann einhergehen mit dem wohltuenden Gefühl, im Prozess des Schreibens gut aufgehoben zu sein.