• Wie war es damals, als es kaum Telefone gab und eilige Nachrichten noch per Telegramm übermittelt und durch Boten ausgetragen wurden? Oder als der Begriff "Nachhaltigkeit" noch bedeutete, "aus Sparsamkeit nichts wegzuwerfen". Wie lebten die Leute ohne Waschmaschine, Kühlschrank und Staubsauger, ohne "Supermarkt" und ohne Internet?
  • Das Kloster – claustrum – der geschlossene Ort, waren im Mittelalter wichtige Zentren für Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft. Neben der religiösen Bedeutung waren es auch bedeutenden Handels- und Wirtschaftsbetriebe. Als Arbeitgeber zogen sie Handwerk und Handel an und waren eng mit der städtischen Wirtschaft verbunden. Sie waren eine geschlossene Gemeinschaft von Frauen oder Männern, die dem strengen Regelwerk der Institution unterlagen. Brauchen wir solche Orte heute noch?
  • Auf den Flügeln der Fantasie begeben sich die Schülerinnen und Schüler in das magische Reich, wo alles möglich ist, ins Geschichtenreich! Spielerisch erkunden sie mittels einer literarischen Schnitzeljagd ihre Schule und deren Geschichte sowie die Stadt und die Umgebung, spüren alte Sagengestalten auf.
  • Mit dem Projekt soll die Neugierde auf andere Kulturen, Länder, Sitten und Bräuche bei den teilnehmenden Kindern befördert werden. Durch das persönliche Kennenlernen des Autors Ibrahima Ndiaye (Ibou) und die mehrtägige gemeinsame Projektarbeit erfahren die Kinder mehr über das Leben (Kinder) im Senegal, über Sitten, Bräuche, Lieder u.v.m.
  • Antje Horn bringt Geschichten aus aller Welt mit. Jede Woche wird sie gemeinsam mit den Kindern mit Rhythmus, Reim und Lied auf die Reise gehen. Eigene Geschichten können erfunden, erzählt und aufgeschrieben werden. Jedes Kind darf unter Anleitung einen eigenen „Geschichten-Korb“ flechten.
  • Was werde/will ich dann sein? Auch privat. Wie wird dann ein Tag konkret ablaufen, welche Arbeit, welche Erfahrungen, welche Sorgen, welche Freuden? Wie wird sich die Umwelt, die Gesellschaft bis dann verändert haben?
  • Hast du dir schon mal gewünscht, jemand anderes zu sein? Wie es wäre, als Fuchs um die Häuser oder als Wolke über die Dächer ziehen? Oder wie ein Blitz einschlagen?
  • Das Projekt beginnt mit einer Lesung von Elinor Weise, gefolgt von einer Erkundung des Wohngebiets durch die Teilnehmer*innen, die ihre Lieblingsplätze fotografieren. In den darauf folgenden Werkstatttagen arbeiten die Kinder der Autorin an Texten, indem sie Perspektivenwechsel nutzen, um Bilder aus dem Wohngebiet zu beschreiben, und diese Texte schließlich einsprechen.
  • Ein Schwerpunkt des Projekts ist es, den Kindern aufzuzeigen, dass in jedem von ihnen Fantasie schlummert und diese durch bestimmte Taktiken und Methoden zu Tage gefördert werden und in einen Text transferiert werden kann, womöglich sogar in eine andere Kunstsparte wie dem Theater überführt werden kann. Die Themen Selbstwertschätzung und Eigenwert stehen bei der Erarbeitung der Texte im Fokus.
  • Erzählt wird von Tieren aller Art, von ihrem Miteinander, von Streit und Versöhnung, von Freundschaft und Abenteuern.